Re: vorzeitige Wechseljahre
Hallo, seit 2 Jahren wünschen sich mein Partner und ich Nachwuchs. Aufgrund meiner ausbleibenden Mens (ein Jahr vorher - und ich war Single) war ich beim Gyn. Der hat Hormonwerte bestimmt und mir dann Primolut verschrieben um eine Blutung auszulösen. Das hat geklappt und mir wurde gesagt, dass das ein gutes Zeichen sei. Laut ihrer Aussage seien die männlichen Hormone bei mir zu hoch. Dann war ich vierteljährlich bei dem Gyn. Ich habe Novofem und dann Cyclo Progynova bekommen. Und (wahrscheinlich dadurch)jede Menge Pickel auf dem Rücken:-(. Nachdem ich das Gefühl hatte, bei dem Gyn nicht weiterzukommen, bin ich zu einem KiWu Zentrum gegangen. Dort wurde mir auch ein paar Mal Blut abgenommen, der Verdacht auf PCO geäußert, ich sollte ein paar Kilo abnehmen (was ich auch geschafft habe), eine Endometrium Biopsie gemacht, dann nochmal ein Ultraschall und zuguterletzt wurde ein OP Termin mit mir vereinbart für eine Bauchspiegelung. Es wurde Blut abgenommen und ich bekam einen Tag später einen Anruf, dass ich nochmal vorbeikommen solle und der OP Termin abgesagt ist. Da hab ich schon echt die Krise bekommen. Nun ja, als ich dann da war, sagte mir die Ärztin: "Es tut mir leid, aber ihr FSH liegt bei über 70 - hat denn ihr Gyn nie mit ihnen darüber gesprochen?" Als Alternative käme nur die EZS infrage. Die Grenze zur Stimulation liege bei FSH 30. Sie bietet mir an, den WErt in 3 Monaten nochmals zu kontrollieren. Ich bin echt niedergeschlagen. Mein Partner kann sich mit dem Gedanken einer EZS momentan gar nicht anfreunden. Er meint, es sei ja dann nicht richtig unser Kind. Er ist stinksauer auf die Ärzte, weil er denkt, meine Diagnose hätte auch schon viel eher gestellt werden können. Da es sich lediglich um die Bestimmung des einen Hormonwertes gehandelt hätte. Ich wäre bereit über die EZS nachzudenken und möchte gerne mal wissen, ob jemand weiß, wie hoch die Chancen sind, damit SS zu werden. Bin mittlerweile übrigens 40 und mein Partner 42. Sein SG ist in Ordnung