Re: Pronatal Arleta
Hallo alle miteinander,
ich bin bereits seit einigen Monaten stiller Leser und bin sehr glücklich, dass es dieses Forum gibt.
Nach einer aufwendigen Refertilisierung und 2 ICSI-Behandlungen ist meine Prognose für eine Schwangerschaft, egal ob IVF oder spontan, schwindend gering und ich entschied mich für die Eizellspende, da ich Low Responder mit hohem FSH-Wert und niedrigem AMH bin.
Am Montag hatten wir Erstgespräch bei Arleta und sind begeistert. Auf den Termin hatten wir 2,5 Monate gewartet, aber es hat sich gelohnt. Wir wurden Sonntag Abend herzlich von Frau Granatova empfangen und schliefen in der Klinik. Das Apartment ist nett und modern eingerichtet. (Wir hatten bereits eine ICSI in Prag bei GEST. Es war eine einzige Katastrophe und wir können nur jedem von der Klinik abraten. Wir haben also Vergleiche.)
Nach einem wunderbaren Frühstück am Montagmorgen hatten wir unser Gespräch. Dr. Dolezal war sehr gründlich und hat vieles hinterfragt. Wir fühlten uns gut beraten. Nun warten wir auf das Profil der Spenderin. Man nannte uns eine Zeitschiene von 2-3 Monaten, bis es zum Transfer kommt. Da meine GM-Schleimhaut auch ohne Medis sehr hoch ist, werde ich keine Medis zum Aufbau brauchen. Der Transfer ist im Sponatnzyklus geplant, ohne Syncronisierung. Man will versuchen, den Zyklus der Spenderin an meinen anzupassen. Das finde ich klasse. Kann aber passieren, dass das nicht gelingt.
Hab eine Frage an euch: Der Dr. meinte, dass es keinen Unterschied zwischen dem Ergebnis von transferierten Kryozellen und Frischzellen gäbe. Abgesehen davon natürlich, dass nach der Kryo nicht alle wieder aufwachen. Sollte das mit dem Spontanzyklus nicht klappen, hätten wir alles Kryoversuche. Was meint ihr: Soll ich mich besser mit Pille syncronisieren lassen, da müsste ich aber alle Medis nehmen, oder sollte ich wie vorgeschlagen versuchen?