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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von mailu

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 16. Dezember 2008 um 09:08

    Re: GENNET in Prag

    Hallo Linchen,

    ich freue mich Dich wieder einmal zu lesen :)
    Ich glaube jede hier hat viel um die Ohren, gerade auch jetzt in der Vorweihnachtszeit...und dann sind wir fast alle noch im Vorfeld einer Eizellspende, ich glaube das Schreiben wird mehr, wenn wir wirklich beginnen.
    Es war für mich nur etwas komisch soviel Infos zu schreiben und keine Reaktion zubekommen, obwohl Jam ja schon geschrieben hat, dass sie kaum Zeit hat hier zu lesen...aber das ist jetzt alles klar geworden.

    Ich kann Euch beide verstehen, Deinen Mann der, wenn Eizellspende es dann in Ruhe eingehen will - und Dich, die nicht zu lange warten möchte.
    Ich glaube Ruhe ist immer gut.
    Aber manchmal fühlt man sehr genau, dass auch ein Warten nichts ändert, denn die innere Entscheidung ist sicher.
    Ich drücke Euch die Daumen für eine gute ruhige Entscheidung miteinander. Es wird schon richtig :) !

    Für uns wurde die Frage ob oder ob nicht bei unserem Besuch bei Gennet wirklicher.
    Das ist eine gute Hilfe auf dem Weg, doch ganz beantwortet haben auch wir sie noch nicht...
    Jetzt warten wir erstmal das gewebliche Untersuchungsergebnis von meiner Op ab.
    Dann glaube ich ist das Herz und der Kopf wieder frei für eine Entscheidung.

    Ich habe kein Foto dorthingeschickt, aber habe geschrieben, dass ich immer eher ein schlanker Mädchen und Frauentyp war.
    Sie hatten als wir zu dem Termin dort waren, schon eine geeignete Spenderin , die zu meinem Profil passte Blutgruppe, Größe und meinten ein athletischer Frauentyp...ich hoffe das bedeutet schlank :-? Irgendwie ist es mir schon wichtig, dass eine stärkere Ähnlichkeit zwischen mir und der Spenderin vorhanden ist.

    Habt Ihr mit Freunden oder Familie über Eure Idee Eizellspende gesprochen?
    Wir haben es nicht. Ich fühle mich den Für und Widers von außen nicht genug gewachsen, fühle mich ganz verletzbar.

    Ganz liebe Grüße , bis bald
    Mailu

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 7. Dezember 2008 um 08:47

    Re: GENNET in Prag

    Hallo annamill und alle anderen,

    schön , dass Du geschrieben hast und schön , dass es mit Deiner Übelkeit langsam besser geht :)

    Ja, es waren viele Infos von der 1. bis letzten Mail + Fragestellungen, - hoffe , dass es hier niemanden verschreckt hat.
    Ich habe schon wirklich darüber nachgedacht ... - ein Forum ist doch für Vieles da, - Infos, Sorgen, Hoffnungen, Ängste, Unsicherheiten Trost, Beistand usw. ?!- ...
    Wir haben uns auch viel umgehört über die Kliniken, Preise usw.
    Auf Gennet ist dann unsere wahl gefallen :)

    Einen ganz schönen 2. Advent wünsche ich Euch allen

    Mailu

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 29. November 2008 um 17:03

    Re: GENNET in Prag

    :D
    letzte Info gerade hier im Forum als Link unter dem Thema : " Kryo-Embryonen etwickeln sich besser!" gefunden:

    http://www.wunschkinder.net/aktuell/wissen…ich-besser-761/

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 29. November 2008 um 09:34

    Re: GENNET in Prag

    Die Antwort von Gennet ist da :) .

    Sie führen wie alle anderen Kliniken täglich reibungslose Synchronisationen durch.
    Der Transfer mit Frischeizelle/ Frischspermien ist nach wie vor der Erfolgversprechendste. Aber hat Risiken, auf die sie uns hinweisen wollen/müssen,
    - getreu dem Motto "Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker" ;)

    Risiken bei einer Synchronisation:

    - trotz Pilleneinnahme kann es sein, dass die Spenderin ihre Menstruation später bekommt
    Durch Östrogene und Progesteron kann zwar noch das Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) in der
    gewünschten Höhe gehalten werden, aber es gibt auch zeitl. Limits

    - Bei einer verlängerten Hormoneinnahme wäre natürlich auch die hormonelle Belastung der
    Empfängerin erhöht

    - sie wenden auch je nach Empfängerin die Downregulierung an, sodass es zu keinem
    Eisprung kommt . Das hat bei manchen Frauen zur Folge, dass sich anschliessend der Zyklus für
    mehrere Monate nicht gut reguliert.

    Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
    ist sehr wichtig.
    Wenn alle Anteile für eine Befruchtung und Einnistung stimmen, nur leider die Gebärmutterschleimhaut nicht genügend aufgebaut ist, dann gelingt es nicht.
    Gennet wollte uns nur darauf hinweisen, dass wir mit einem Kryoversuch immer auf der sicheren Seite wären.

    Wenn ein Spenderin nicht oder zu sehr verzögert ihre Menstruation bekommen hat, gibt es 3 Möglichkeiten:
    a) Zyklus verschieben
    b) längere Hormongabe der Empfängerin (situativ entschieden und begrenzt durchführbar)
    c) Kryoversuch


    Nun sind alle unsere Fragen, die wir hatten, beantwortet.
    Es ist nicht leicht für uns gewesen mit unserem Anliegen in dieser aufregenden ersten Beratungsgesprächsituation, die neuen Räume, Menschen usw. alles gleich richtig aufnehmen zu können.

    Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr mit meiner Verwirrung irritiert, - hoffe , dass es Euch vielleicht bei Eurem ersten Gespräch bei Gennet hier und da helfen kann , weil ihr manches schon einmal gehört habt.
    Ich war froh , dass Du Linchen nachgehakt hast. Das hat mich angestupst wirklich alles bis zu Ende zu fragen.
    Jetzt haben wir alle Infos , um in Ruhe über das WIE abwägen und entscheiden zu können.

    Ein ganz schönes Wochenende wünsche ich Euch allen,
    Mailu

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 28. November 2008 um 08:01

    Re: GENNET in Prag

    Hallo Linchen,

    wir haben jetzt nochmal bei Gennet nachgefragt. Vielleicht haben wir ja in der Aufregung bei dem Gespräch auch irgendetwas nicht ganz verstanden.
    Denn eins ist sicher, sie haben genauso ein Interesse, dass die Behandlung gelingt , wie wir.
    Ich habe nach wie vor Vertrauen zu Gennet. :)

    lieben Gruß
    Mailu

    P.S.: Überlies einfach was uninteressant für Dich ist.
    Es waren einfach die Fragen, die wir im Nachhinein hatten. Und vielleicht ist für jeden von hier etwas dabei.

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 26. November 2008 um 12:53

    Re: GENNET in Prag

    Hallo Linchen und hallo Jam und alle die mitlesen,

    danke :) dass ihr an mich denkt wegen diesem komischen Befund
    Im Dezember weiß ich's dann sicher.

    Jam
    ich würde auch gern einfach nur jubeln...
    - das werde ich wohl , wenn ich den Tag erleben darf, an dem ich ein oder zwei gesunde Babys in meinen Armen halte -
    ...und die Erfahrung zeigt, dass alles eigentlich immer Stärken und Schwächen hat.

    Aber noch immer habe ich ein genug gutes Gefühl bei Gennet.
    Der Kontakt klappt gut und schnell, man kann jederzeit Fragen stellen und ich habe das Gefühl, dass sie fachlich kompetent und sehr professionell vorgehen.
    Wirklich beurteilen kann ich es ja nicht, weil ich nicht vom Fach bin.
    Und so stehe ich natürlich auch verunsichert von den nicht unwesentlichen Äußerungen des Arztes da, - über die Erfolgsaussichten im Vergleich von Kryo und Frischzellentransfers, denn ich habe bislang andere Infos gelesen, und über mögliche größere Schwierigkeiten bei einer Synchronisation.
    Aber ich hatte ja zuvor meinen Fokus mehr auf die Suche nach einer geeigneten Klinik, ob überhaupt Eizellspende und natürlich auch auf die erfolgversprechenste Methode (Statistiken, Aussagen der Reprokliniken) gerichtet.
    Aber Statistiken sind relativ, das weiß ich.
    Und nun möchte ich solange nachhaken bis ich es verstanden , evtl. akzeptieren- für gut heißen kann oder eine andere Klinik aufsuchen werde.

    Linchen Danke für Deine ausführliche Antwort und Dein Erzählen von Dir/Euch :)
    Ich finde es klasse, dass Du schon in den anderen Ordneren die Umfrage gestartet hast. Antworten gab's glaube ich noch nicht , oder?
    Ich selber forsche wie verrückt.

    Wenn ein Frischembryonentransfer deutlich größere Chancen für eine entstehende Schwangerschaft bringen würde, dann würden wir versuchen termingerecht in Prag zu sein,- notfalls mit gestaffelter Anreise.

    Kryo versus Frischzelltransfer

    Einerseits lese ich , wenn die Kryos das Auftauen überlebt haben, die Chancen unbedeutend geringer 2-7% sind als bei frischen Embryonen.

    Gennet schreibt dazu:
    - Zusatzfrage von uns betreffs Erfolgsaussichten Frische versus Kryoversuch:
    An sich gäbe es kaum aktuelle Studien. Gennets Erfahrung nach beträgt die Differenz zwischen 2-7%.
    Es gibt zwar einige Studien, doch sind die Parameter teilweise nicht für alle Patienten anwendbar (z.B. geht es um andere Altersgruppen usw).
    Viele Faktoren spielen eine Rolle, darunter z.B. der Aufbau des Endometriums.
    Was die Verwendung von Kryosperma angeht, so könnten sie aus eigener Erfahrung heraus sagen, daß sich das kaum auf die Erfolgschancen auswirkt und allenfalls von der Spermaqualität stark abhängt.
    Man erfährt aber die Ergebnisse des SG einen Tag nach der Spermaabgabe und dann wird es konkreter

    Ava Peter schreibt nun dazu :
    "...Nachteil: Das Tiefgefrieren vermindert etwas die Qualität der Embryonen und reduziert die Anzahl der Embryonen, welche zu Blastozysten heranreifen, sodass die Schwangerschaftsraten weltweit mit tiefgefrorenen und wieder aufgetauten Embryonen etwa 20% niedriger ist als mit frischen Embryonen..."

    Ein Vorteil von einem Kryotransfer ist natürlich, dass die Medikamenteneinnahme auch nicht so belastend für die Empfängerinnen wäre.

    Synchronisieren

    Ein Zitat aus einem anderen Kinderwunschforum:
    "...Also so viel ich weiß, ist entscheidend das Timing bzw. bei der EZS die Synchronisation mit dem Zyklus der Spenderin.
    Die Empfängerin muss sich dem Zyklus der Spenderin anpassen.
    Zyklusbeginn soll (+ - 2 Tage) gleich sein, notfalls mit Medis beeinflußt. Die Spenderin stimuliert mit Medis (wie bei ner IVF / ICSI), und wenn Zeit ist für PU bzw. Transfer, sollte die GMS der Empfängerin bei etwa 8 mm sein zum Transfer.
    ...Das Risiko bei einer gleichzeitigen IVF-Stimu auf eurer Seite wäre, dass ihr nicht zeitgleich seit mit der EZ-Spenderin. Eine von euch könnte länger oder kürzer brauchen für die Stimuphase bis zur PU...."

    Auch das war eins der Argumente von Dr. Petr im Gespräch.

    Link zur Ava Peter
    Beschreibung des Synchronisierens: http://www.avapeter.com/de/egg/procedure/

    "...Die Spenderin(gleichzeitig mit der Empfängerin) müßte bei dieser Art zuvor eine Antbabypille einnehmen , um zeitgleich die Blutung mit der Empfängerin zu haben. Aber ob dann der Gebärmutterschleimhautaufbau gleich genug (+/-1Tage) ist, kann tatsächlich ein Schwierigkeit bedeuten..."

    Dr. Petr meinte die Spenderin müßte zu einem Mehraufwand bereit sein.

    usw.
    Mir raucht der Kopf und die Augen sind vom im PC lesen ganz müde... egal ich bleibe dran und schreibe euch dann mein/e Ergebnisse.

    Linchen
    ganz schwummerig wird mir auch immer wieder, aber gleichzeitig ist dann auch wieder diese Ruhe in mir- jetzt oder nie mehr...also gehe ich weiter , solange es sich richtig anfühlt
    Ich habe noch alle 22-27 Tage meine Blutung und auch laut Basaltemperatur bis jetzt immer einen Eisprung gehabt. Hormone sind immer noch gut genug für eine klitzekleine Chance. Leider ist es mit 47 nicht klar, ob bei mir überhaupt noch befruchtungsfähige Eier vorhanden sind.
    Mein Partner und ich versuchen weiter Zyklus für Zyklus aus eigener Kraft ein Kind bekommen zu können,- bis zum Beginn der Behandlung für einen Embryonentransfer.

    Vorbereitung auf den Transfer
    Dr. Petr ging ja von einem Kryoversuch aus,

    Transfer am 17 Tag
    1-17. Tag 3x1 Estrimax Tabletten
    14.-17. Tag 3x2 Utrogestan Tabletten vaginal
    Dann wird wohl noch weiter unterstützt , aber mit was weiß ich noch nicht.

    Dieses Substitutionsprotokoll habe ich gestern von Frau Jana Krickova, eine Krankenschwester dort, zugesendet bekommen.

    Wenn der Transfer nicht klappt und Bezahlung:

    Zitat Frau Paraskou:
    "...Wenn die Spenderin die Behandlung abbricht, z.B., weil sie krank wird o.Ä., dann suchen wir eine neue Spenderin so schnell wie möglich. Das ist unser Risiko.
    Sie bezahlen im Voraus, also vor Beginn der Stimulation der Spenderin, aus diesem Grund bemühen wir uns, eine andere Spenderin zu finden, wenn z.B. die Erstspenderin die Stimulation abbrechen muß.
    Wenn Sie den Zyklus abbrechen müssen, kommt es auch auf den Grund an, in der Regel wird aber daraus ein Kryozyklus gemacht, weil ansonsten die Stimulation der Spenderin ansonsten sinnlos wäre – das gilt, z.B. wenn Sie unterbrechen nachdem die Spenderin mit der Stimulation begonnen hat, usw. .."

    Ich denke , wenn der Transfer wegen einer gescheiterten Synchronisation nicht klappt, wird es zu einem Kryozyklus kommen.

    Alter
    Danke , das hat gut getan :)

    mein Partner und ich und Eizellspende
    toll ist, dass wir über alles reden können.
    Da er sehr viel arbeitet, mache ich fast alles "Organisatorische + Infosammlung"
    Danach sprechen wir es durch. Auch tauchen Fragen auf wie und ob wir's dem Kind sagen, sage ich's in der Familie, usw.
    Meist haben wir die selben Einstellungen und mit unseren Gedanken helfen wir einander immer wieder ein Stück weiter, manchmal hat er eine gute Idee manchmal ich.
    Auch der Weg überhaupt zu unserer Entscheidung mit einer Eizellspende unseren Kinderwunsch vielleicht erfüllen zu können, hat viele Spaziergänge und viele überschlafene Nächte gebraucht.
    Zunächst konnten wir uns das nämlich gar nicht vorstellen.
    Dann schien uns eine Kryoembryonenadoption als eine Möglichkeit. Zum einen bliebe das Gleichgewicht in unserer Partnerschaft gewahrt Eizelle + Spermien Embryonenadoption von einem anderen Paar, und zum anderen hatten wir das Gefühl ein Kind aus seinem Kälteschlaf ins Leben führen zu können.
    Und dann schließlich, als wir versuchten uns in die Situation eines, aus einer Eizellspende oder einer Embryonenadoption entstandenen Kindes hinzuversetzen, schien uns es wichtiger für das Kind, dass es von einem von uns weiß, dass es auch genetisch in ihm verwurzelt ist.
    Für uns ist es ein gemeinsamer Weg, und das empfinden wir beide als große Bereicherung in unserem Zusammensein.

    Antworten auf ein paar Fragen von uns an Gennet

    - Geräteversagen:
    Wenn Gennet das Geräteversagen zu verantworten hat, dann tragen sie die Kosten für einen erneuten Versuch.
    Ansonsten geht es um die übliche Klausel über „höhere Gewalt“ und es geht um die Apparatur, in welcher die Embryonen aufbewahrt werden. Wenn diese also versagt, aufgrund nachgewiesener höherer Gewalt, dann trägt Gennet keine Verantwortung.
    Bei Stromausfall haben sie die Möglichkeit, ggf die Embryonen woanders hin zu transportieren (z.B. in die zweiten Klinik in Liberec oder zu einem Partnerunternehmen).

    - Kryokonservierung Embryonen :
    Dazu entscheiden sich wohl die meisten Paare, i.d.R. geben sie dort 1 Jahr an, Gennet verlängert jeweils jährlich.
    Wir würden dann rechtzeitig eine entsprechende Info und eine Rechnung erhalten.
    Der Preis gilt für die „Gruppe“ von Embryonen, welche aus einem Versuch entstehen.
    Wenn sich allerdings die Preise bei Gennet ändern, z.B. in 2, 3 oder 4 Jahren, passen sie die Jahresgebühr an.

    - ICSI:
    Dazu muß man sich nicht gleich entscheiden. Das hängt u.a. vom aktuellen Spermiogram ab. Generell werden jedoch höhere Befruchtungsraten erzielt. In der Regel werden 7 aus 10 Eizellen damit befruchtet.

    - Embryonenkultivierung, sprich, verlängerte Kultivierung :
    Der Preis gilt für alle Eizellen.
    Eine verlängerte Kultivierung entscheidet sich von Fall zu Fall. Eine wichtige Rolle dabei spielt u.a. ob genügend Eizellen gewonnen wurden. Es wird nichts „riskiert“, wenn z.B. nur 2 oder 3 Eizellen gewonnen wurden,- das Entwicklungspotenzial der Embryonen usw.
    Die verlängerte Kultivierung erlaubt es dem Embryologen, Embryos hoher Qualität für den Transfer auszuwählen.

    - HIV Infektionsrisiko (sowie Risiko für weitere Infektionen):
    Es gibt auch hierzu keinerlei passende Statistiken: Solche Daten müßten aus den Kliniken kommen und bestenfalls von einer Stelle wie ESHRE (European Society for Human Reproduction and Embryology)
    In der Gennet Klinik hatten sie noch keinen Fall von Infektion, deshalb können sie keine Prozentangaben machen.
    Sie klären über dieses Risiko auf, weil es theoretisch tatsächlich existiert. Potentiell kann es narürlich passieren, daß sich eine Spenderin zwischen der letzten Blutuntersuchung und der Spende infiziert hat. Die meisten Patienten von Gennet nehmen dieses Risiko in Kauf, doch wenn jemand geringste Zweifel habe, solle er eine 6 monatigen Wartezeit bis zum Transfer der nunmehr Kryos einhalten.

    lieben Gruß
    Mailu

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 25. November 2008 um 07:28

    Re: GENNET in Prag

    P.S.:

    Linchen
    Zum Teil hatte ich schon unsere Untersuchungsergebnisse gescannt und dorthin gemailt
    Habe sie dann aber nochmal kopiert und dorthin mitgenommen.
    Darüber freute sich Dr. Petr, mußte dann nicht unser Beratungsgespräch fürs Kopierenlassen unterbrechen, was ich selber auch angenehmer fand

    Prag:
    ist eine traumhaft schöne alte Stadt... und das hört und liest man ja auch überall - zu Recht :)

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 25. November 2008 um 07:18

    Re: GENNET in Prag

    Hallo ihr,

    da bin ich wieder:-)

    Direkt am Tag vor unserem Flug nach Prag (letzte Woche Donnerstag) hatte ich noch die Ultraschalluntersuchung für die Gebärmutterschleimhaut Messung im Kinderwunschzentrum.
    Es war ein Schock für mich, dass sich da auf einmal ein Befund ergab Zyste?/Myom?oder anderes? :(
    Zwei Monate zuvor war noch alles in Ordnung.
    In Prag fand auch Dr. Petr diese Auffälligkeit, wußte auch nicht, ob es eine Zyste oder anderes sei.
    Ein genauerer Untersuchungstermin von diesem "Befund" war dann am Montag(also gestern) bei meinem FA hier vor Ort .
    Deshalb schreibe ich jetzt erst, weil mich das natürlich sehr beschäftigt hat.
    Gestern dann fand mein Frauenarzt nichts - kein Befund! - alles normal :-?
    Mitte Dezember soll sicherheitshalber noch eine Hysteroskopie durchgeführt werden, - zur definitiven Bestätigung.
    Mein Frauenarzt ist sehr erfahren und ich vertraue ihm, und bin natürlich total erleichtert :).
    Vielleicht hat sich da ja doch eine Zyste, wie durch ein Wunder über Nacht aufgelöst...

    Also etwas gedämpft flogen wir zu unserem Kurztrip nach Prag am Freitag los, -aber freuten uns dennoch , denn auch wir waren noch nie dort Linchen.
    Im Flieger saßen wir neben einem Geschäftsmann, der uns ein paar wenige Unternehmenstipps gab. Die schreibe ich noch später rein.
    Wir konnten aber ein Restaurant abends ausprobieren.
    Nächstes Mal wollen wir länger bleiben.

    Reise:
    Nach der Ankunft am Flughafen habe ich ängstlich, wie ich manchmal bin, auf ein Taxi zum Hotel bestanden. Nachträglich gesehen, war das eigentlich nicht nötig.
    Wichtig ist beim Taxi , dass man zuvor mit dem Fahrer den Preis auhandelt,- mehr als 620 € ist Nepp!
    Lieber dann zum nächsten Fahrer gehen und erneut nach seinem Angebot fragen.
    Mit ein bisschen Gefühl für die tschechische Aussprache und Schreibweise, kann man sehr günstig für 1 -2 €, jenachdem ob mit oder ohne Airportexpressbus, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Prag kommen. Besser ist es sich einmalig eine Mehrtageskarte am Flughafen zu lösen ca. 7 €, und kann dann auch während des Pragaufenthaltes mit allen Verkehrsmittel Metro Bus, Strassenbahn kreuz und quer durch Prag fahren.

    Hotel:
    Das Hotel Belvedere hat uns gut gefallen, schöne Zimmer, sauber.
    Leider haben wir das Frühstück nicht testen können, weil sich unser Funkwecker im Gepäck ducrh Druck eine Stunde später eingestellt hatte.Gott sei Dank haben wir's noch morgens nach dem Bad gemerkt und schafften es gerade noch rechtzeitig zum Termin. uff!
    Auch dafür war es gut nur 5 Minuten von Gennet entfernt zu wohnen.
    Die Frauen an der Rezeption hatten ein etwas maskenhaftes Auftreten. Aber das fanden wir nun nicht so wichtig.

    Gennet:
    Das Gebäude ist in den letzen Jahren Innen komplett durchrenoviert worden und wirkt in allen Räumen angenehm hell, frisch und sauber.

    Frau Paraskou:
    Der Empfang von Frau Paraskou, die schon an der Rezeption wartete war sehr freundlich.
    Sie spricht ausgezeichnet deutsch, hat länger in Deutschland gelebt und ist gebürtige Griechin. Man merkt , dass sie im Management ausgebildet ist und die Organisation dort sehr gut durchführt.
    Wir setzten uns mit ihr in einer Sitzgruppe im Wartebereich hin, sie stellte uns einige Fragen und überreichte uns noch ein paar Formulare, die wir Zuhause ausfüllen sollten. Diese Formulare sind Einverständniserklärungen für ...

    Dr. Petr:
    Anschließend hatten wir im ersten Stock bei Dr. Petr unseren Beratungstermin.
    Er hat seinen Facharzt für Gynokologie in Deutschland gemacht und spricht darum auch deutsch. Er kann es nicht so fließend , wie Frau Paraskou. Doch konnten wir alles mit ihm durchsprechen.

    Er hatte auch schon eine geeignete Spenderin für uns, denn ich hatte mich vor ein paar Wochen auf diese unentgeltliche Warteliste setzen lassen. Die Stimulation würde ungefähr Janur/Februar beginnen, wenn die Spenderin noch dazu bereit wäre.
    Der Transfer müsste ja dann eigentlich März/April sein, haben wir aber nicht nachgefragt.

    Er erklärt viel und berät.

    Er meinte aus Erfahrung, dass die Synchronisation Spenderin und Empfängerin sehr schwierig sei, öfter nicht klappen würde.
    Auch müsse die Spenderin mit einem Mehraufwand, die die Synchronisation bedeutete einverstanden sein.
    Die Statistiken würden etwas täuschen, zwar hätten die Frischzellenversuche eine größere Erfolgsrate, aber es würde in den Statistiken nicht berücksichtigt, dass es öfter wegen der Synchronisationschwierigkeiten erst gar nicht zum Transfer kommen würde.
    Darum riet er uns frisch Eizellen(spende) plus Frischsamen von meinem Partner zusammenzuführen und anschliessend kryokonservieren. Wenn mein Zyklus eingestellt ist, das Embryo auftauen und dann transferieren.
    Gerade findet ein Kongress in den USA statt und er will sich noch nach dem neusten Stand der wissenschaftl. Statistiken erkundigen.

    Eigentlich hatten wir uns für Frischeizelle + Frischsamen + Synchronisation entschieden und warten mit unserer Entscheidung nochmal diese INFO ab.
    Auf jeden Fall wollen wir möglichst eine Befruchtung mit frischen Spermien. Dennoch haben wir vorsorglich Spermien von meinem Partner dort konservieren lassen, falls er zu dem Frischabgabe Termin nicht nach Prag kommen kann.

    Er erläuterte noch manches was auf den Formularen , die uns Frau Paraskou, zur Mitnahme und um diese in Ruhe ausfüllen und unterschreiben zu können, überreicht hatte.
    - IVF oder ICSI , verlängerte Embryonenkultivierung , was geschieht mit den Kryoembryonen und dem Kryosamen, wenn wir sie nicht weiter für uns verwenden wollen usw...
    Zur Kenntnisnahme bezüglich Kosten und Rechtslage gab es auch einiges, Geräteausfall, usw.
    Manches erläuterte er davon , manches nicht.
    Auf jeden Fall ermutigte er uns weiter per Telefon oder Email unsere Fragen zu stellen.

    Fragen:
    Die haben wir nach dem Gespräch noch reichlich bekommen und nun bin ich gespannt auf die Antworten.
    Das was für euch auch wichtig sein könnte, gebe ich dann noch gerne durch.

    wie es weitergeht:
    Wir müssen vermutlich jetzt erstmal die endgültige Entwarnung für meinen "Befund" Mitte Dezember abwarten.
    Aber im Moment sieht es ja gut aus.
    Was bei mir immer wieder auftaucht sind natürlich Bedenken, Alter und Eizellspende...
    - und ich versuche mich auch diesen inneren Fragestellungen immer wieder zu stellen.
    Je näher die Verwirklichung rückt, desto deutlicher stellen sich die Restzweifel ein.

    so viel...
    und liebe Grüße an euch

    Mailu


    Linchen
    Dein Beitrag zu Deinem AMH Wert habe ich noch gelesen:
    Auch wenn der AMH Wert niedrig ist, sagt es noch nicht alles aus. Dieser Wert ist erst ganz neu als Parameter in die Beurteilung aufgenommen worden, und noch gar nicht ganz erforscht - d.h. wir werden erforscht ;-).
    Er kann im Moment nur als Richtline gelten, aber noch nicht als Festschreibung.

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 18. November 2008 um 22:34

    Re: GENNET in Prag

    Hallo ihr,

    ich melde mich nur kurz...
    Am Freitag geht's los zum Beratungsgespräch nach Prag :)
    Zunächst hatten wir im Absoluthotel gebucht "liegt in unmittelbarer Nähe" von Gennet - stand in der Beschreibung.
    Alles war gebucht und dann habe ich leider erst die Map24 Karte aufgerufen. Und die unmittelbare Nähe entpuppte sich zu einem ca. halbstündigen Marsch, der eigentlich darum nur so ungünstig für uns ist, weil wir schon um 8.45 Uhr unseren Termin haben und direkt danach zum Flieger müssen.
    Mit Ach und Krach haben wir jetzt noch Gott sei Dank zum Hotel Belvedere umbuchen können, Fußweg 5 Minuten.

    Ich bin auf alles gespannt und werde Euch berichten.

    Liebe Abendgrüße
    Mailu

    P.S.: Danke für Eure netten Begrüßungen, die noch auf meine erste Mail kamen :)

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 9. November 2008 um 10:46

    Re: GENNET in Prag

    Hallo Jam,

    mache ich gerne :)

    Ich bin schon ganz fleißig dabei nach billigFliegern zu suchen.
    ..von Köln/Bonn z.b. kostet Hin-Und Rückflug ca. 140 €. Ein Kracher! Es muß nur noch mit unserem Beratungsgespräch zusammen passen. Es ist um 9 Uhr morgens, der Abflug von diesem billigen Flieger ist um 12.45 Uhr...

    usw. ...

    und einen netten Sonntagsgruß
    Mailu

  • Re: GENNET in Prag

    • mailu
    • 8. November 2008 um 17:16

    Re: GENNET in Prag

    Hallo ihr,

    nun bin ich auch dabei :) jedenfalls als Mitschreiberin -gelesen habe ich euch ja schon vorher.

    Wir, ich 47 J. und mein Partner 49J.. hoffen, dass wir mithilfe einer Eizellspende doch noch unseren Kinderwunsch erfüllen können.
    Nach vielem Lesen von Webseiten, Forumsbeiträgen (auch euren hier) und Mailkontakten mit den anderen Kliniken haben wir uns für Gennet entschieden.
    Unser erstes Gespräch wird am 22.11 sein.
    Ich bin schon ganz aufgeregt und freue mich.

    Den Kontakt mit Frau Paraskou (international patient office von Gennet) finde ich sehr gut. Sie ist schnell, freundlich, konkret und hilfsbereit.
    Auf meine Fragen bekam ich manchmal sogar schon in der nächsten viertel Stunde Antworten, nie einen Tag später.
    Für Reisefragen bot sie sofort ihre Hilfe an, sendete mir Hotelvorschläge zu.
    Wenn die Behandlung beginnt ist es beruhigend für mich zu wissen, daß ich über die kostenlose Telefonnummer für Auslandspatienten anrufen kann.
    Für mich fühlt sich bis jetzt Gennet - von dem Mailkontakt, der Webseite und den Fragebögen aus gesehen- klar, professionell und kompetent an .

    Wenn wir dort waren berichte ich euch gerne davon.

    nette Grüße
    mailu

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