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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Homa

  • Produktion von Eizellen aus Gebärmuttergeweb FAZ 11.05.05

    • Homa
    • 3. Juni 2005 um 06:47

    Produktion von Eizellen aus Gebärmuttergeweb FAZ 11.05.05

    Hallo Sarah,

    ich drücke auch weiter die Daumen. Vielleicht ist es eine Blutung von der Einnistung? Oder eines von beiden verabschiedet sich. Ich habe mehrmals während der SS aus diesem Grund heftig geblutet. Schmerzen heißen auch nichts, ist doch jetzt eh alles in Bewegung.
    Ich dachte auch, dass es unter den Medis zu keiner Periodenblutung kommt. Also mal noch nicht aufgeben und auf keinen Fall die Medis unkontrolliert absetzen. Nimm sie lieber länger, bis das negativ vom Arzt gesichert ist. Mein SS Test war trotz bereits bestätigter SS negativ - also auch keine Sicherheit.

    Weiterhin alles Gute,
    Homa

    Ich hatte schon Mittwoch versucht, Dir dies zu schreiben, konnte aber nicht mehr auf den Server zugreifen. Hoffentlich klappt es jetzt und hoffentlich lesen wir von Dir doch noch ein positiv.

  • Produktion von Eizellen aus Gebärmuttergeweb FAZ 11.05.05

    • Homa
    • 24. Mai 2005 um 00:02

    Produktion von Eizellen aus Gebärmuttergeweb FAZ 11.05.05

    Den Artikel in der FAZ habe ich nicht gelesen, aber habe mir gerade mal den Abstract in Pub Med angeschaut nachdem ich zufällig auch einen Hinweis hierauf auf wunschkinder.net gefunden habe: die Zellen stammen nicht aus dem Uterus (Gebärmutter) sondern aus dem Eierstock (Ovarialgewebe). Auf wunschkinder.net ist aber auch gleich die entsprechende Kritik eines weiteren Forschers aus Boston zitiert. Das Gewebe wurde bei 5 Frauen im Alter von 39 bis 52 gewonnen. Aber ich denke nicht, dass wir uns da große Hoffnung machen sollten, klingt eher nach einem Windei.

    Beim Schlafmangel leide ich mit Euch mit. Mein Sohn (nächste Woche ein Jahr) hat bisher lediglich 2 Wochen lang wirklich durchgeschlafen. Leider ist diese Phase schon wieder vorbei und derzeit ist wieder "Etappenschlafen" angesagt. Ich glaube es auch nicht, wenn andere erzählen, dass ihre Kleinen gleich durchgeschlafen hätten.

    Sarah,
    ich werde ganz fest die Daumen drücken für ein positiv, dass auch mir Mut machen würde zum "Projekt Geschwisterchen", aber gerade unter dem Aspekt Schlafmangel weiss ich noch nicht, ob ich das wirklich schaffe.

    Allen anderen, die dies lesen und noch am Ersten arbeiten drücke ich natürlich auch die Daumen, auf dass Ihr diese Variante des Schlafmangels bald kennenlernt,

    Homa

  • Blutgruppengenetik

    • Homa
    • 9. März 2005 um 18:06

    Da es immer wieder mal ein Thema war und einige verunsichert waren, inwieweit die Blutgruppenübereinstimmung mit der Spenderin wichtig ist, damit im Krankenhaus niemand merkt, dass das Kind nicht das Eigene ist, hier ein Ausschnitt aus einer Tabelle aus dem Stern Nr.4 v. 20.1.05 (es ging um Vaterschaftstest).

    Blutgruppe_________Unmögliche__________Mögliche
    Eltern_____________BG Kind_____________BG Kind

    A ----A____________ B, AB___________ A, O
    A --- B____________ keine______________A, B, AB, O
    A ----AB___________ O_________________A. B, AB
    A ---- O___________ B , AB_____________ A . O

    B----B____________A,AB_______________ B, O
    B----AB___________ O_________________A, B, AB
    B-----O____________ A,AB______________ B O

    AB---AB___________ O________________ A, B, AB
    AB---O____________ AB,O_____________ A , B
    O----O____________ A,B,AB_____________O

    Zusammenfassend: Da im Kreissaal selten die Blutgruppe des Vaters bekannt ist, sondern höchstens die der Mutter, können Unstimmigkeiten nur bei Frauen mit der sehr seltenen BG AB auffallen, nämlich wenn das Kind Blutgruppe O hätte und Frauen mit O könnten keine Kinder mit BG AB haben.
    Wenn beide Seiten bekannt sind (z.B. dem Kind), wird es natürlich leichter.

    Grüße,
    Homa (BG AB, Mann: BG O, Kind : - bin ich mal gespannt, bisher nicht getestet, Spenderin: unbekannt)
    [/img]

  • dauerübelkeit. was tun?

    • Homa
    • 20. Januar 2005 um 11:26

    dauerübelkeit. was tun?

    Hallo Maria,

    musste direkt nochmal im Mutterpass nachschauen - also, bis zur 19.SSW (danach war die Übelkeit glaube ich vorbei) ca. 8 Kilo, insgesamt bis zum Ende: fast 27 Kilo (!!) - ich hatte eine heftige Gestose mit viel Wasser. Aber mach Dich nicht bange - nach der Entbindung waren sofort 20 Kilo runter und nach 6 Monaten der Rest. Stillen zehrt - obwohl ich jetzt sehr viel Süßkram nachmittags esse.

    Durch das "Daueressen" gegen die Übelkeit nimmt frau wahrscheinlich nicht so sehr zu - solange man sich nicht die fettigen Kalorienbomben reinzieht. Meistens spart man es eh woanders durch die Übelkeit wieder ein. Und wenn Du eh der schlanke Typ bist, nimmst Du bestimmt auch schnell wieder ab.

    Weiterhin alles Gute und dass die Übelkeit schnell vorbei geht,

    Homa

  • dauerübelkeit. was tun?

    • Homa
    • 17. Januar 2005 um 14:52

    dauerübelkeit. was tun?

    Liebe Maria,

    herzlichen Glückwunsch. Dass die Übelkeit die Freude trübt ist wohl normal.

    Angeblich soll Akupunktur helfen - leider habe ich es erst erfahren wie es schon vorbei war. Vielleicht kannst Du Dir schonmal eine Hebamme suchen, die auch Akupunktur zur Geburtsvorbereitung macht. Die sollte auch gegen Übelkeit akupunktieren können und evtl auch Tipps sonst auf Lager haben.

    Ich habe pausenlos salziges gegessen - Salzstangen u.ä., und so was wie Studentenfutter - hat etwas geholfen. Nur gar nicht erst Hungergefühl aufkommen lassen. Habe auch oft schon am ganz frühen morgen/miiten in der Nacht was gegessen und bin dann nochmal ins Bett.

    Liebe Grüße,
    Homa

  • Ich kann es nicht glauben!!!

    • Homa
    • 7. Januar 2005 um 13:31

    Ich kann es nicht glauben!!!

    Hallo Juli,

    herzlichen Glückwunsch zum Positiv !

    Lass Dir das jetzt bloß nicht von irgendwelchen Schwarzsehern in der Umgebung vermiesen- Du hast genau das richtige Alter !
    Wichtig ist, dass Deine Frauenärztin und ihre Mitarbeiter positiv reagiert haben -- die siehst Du jetzt öfters.

    Ich denke, es ist für Leute deren Lebensplanung sich anders realisiert hat schon schwer nachzuvollziehen "das wir uns das jetzt nochmal antun" (um meine Freundin zu zitieren) - sie hat halt mit 48 andere Schwerpunkte als ich. Aber ihr Sohn ist auch schon 21 und damals hatte ich halt andere Vorstellungen. Wer sich nicht trotzdem für Dich freuen kann, ist in Zukunft vielleicht auch nicht mehr so wichtig für Dich. Meine Empfehlung: nicht in die Defensive gehen, sondern vermitteln das es für Dich das Normalste der Welt ist - Du bist halt jetzt schwanger.

    Ich bin fest überzeugt, dass unser "fortgeschrittenes" Alter auch Vorzüge für uns und die Kinder hat. Und die Schwangerschaft kann in jedem Alter so oder so verlaufen. Und unsere Lebenserwartung ist heute so hoch, dass uns unsere Kinder wahrscheinlich doch auch noch recht lange ertragen müssen ;D .

    Ich freue mich und drücke die Daumen für die kommenden Monate,

    Homa (46) mit Sohn (7 Monate).

  • Wie bezahlen, Limits bei Kreditkarten EC- Karten etc: ???

    • Homa
    • 7. Januar 2005 um 12:54

    Wie bezahlen, Limits bei Kreditkarten EC- Karten etc: ???

    Liebe Claudia,

    ich habe eine weitere Kreditkarte beantragt über ein anderes Unternehmen und habe die Klinik gebeten, die Rechnung entsprechend der Limits zu splitten auf meine 2 Karten und die Karte meines Mannes. Außerdem könnten sie ja auch evtl. gewillt sein, die Zahlung auf zwei Raten von einer Karte abzubuchen - einmal am letzten Tag des einen Buchungszeitraumes, die Zweite am ersten des folgenden Zeitraumes.

    Vielleicht kann man aber auch beim Kreditkartenunternehmen nachfragen, ob sie einmalig einen höheren Betrag akzeptieren, sofern bisher die "Kreditwürdigkeit" gegeben war.

    Grüße und viel Glück

    Homa

  • Eizellen und Emryonen ....

    • Homa
    • 7. Januar 2005 um 12:44

    Eizellen und Emryonen von fremden Spendern/innen....

    Liebe Kati,

    ich glaube nicht, dass es zur Embryonenspende Erfolgsdaten gibt, die Zahl dürfte insgesamt auch zu gering sein. Aber theoretisch müsste sie sich orientieren an den Erfolgszahlen für andere Kryotransfers sofern konservierte Embryonen verwendet werden, bzw. an der ERfolgsquote für die EZS, sofern "frische" "überzählige" Embryonen verwendet würden (statt diese für eine Weiterverwendung der "Erstempfängerin" zu konservieren). Es ist ja von der Sache her biologisch wurscht, ob Du eine EZS "für Dich" empfängst oder von schon Vorhandenem profitierst - außer dass dann auch der männliche Anteil nicht aus der Paarbeziehung stammt. Das ändert aber nichts an der ERfolgsquote. Generell liegt die ERfolgsquote beim Kryotransfer ja etwas unter dem "Frischtransfer". Am ehesten wirst Du hierzu Infos finden auf amerikanischen Seiten, da es dort wohl schon eine Weile praktiziert wird.

    Grüße,
    Homa

  • Frage an alle mit "nur" einem Kind

    • Homa
    • 19. Dezember 2004 um 03:19

    Frage an alle mit "nur" einem Kind

    Hallo Liane,

    sowohl mein Mann als auch ich sind Einzelkinder. Ich habe mir immer Geschwister gewünscht - v.a. ein älterer Bruder war mein Traum - war aber irgendwie schwierig durchzusetzen :wink: . Mein Mann war nie unzufrieden als Einzelkind. Freunde hatten wir beide immer viele und fühlten uns deshalb selten allein. Für mich war es nur schwer, wenn wir mal wieder umziehen mussten. Teilen können wir beide gut, da habe ich auch schon immer gemerkt, dass Geschwisterkinder oft die größeren Probleme haben. Ich war und bin immer froh, wenn jemand da ist, dem ich abgeben kann. Unterm Strich muss ich sagen, auch wenn ich als Kind manchmal traurig war, alleine zu sein, habe ich auch nicht entsetzlich gelitten und irgendwann habe ich natürlich auch die Vorteile gesehen.

    Trotzdem verstehe ich Dich gut, ich hoffe auch auf ein genetisches Geschwisterkind für meinen Sohn, da ich immer mehr als ein Kind wollte. Sollte es aber mit den Kryos nicht klappen, werde ich das trotz aller Trauer akzeptieren. Viele Paare können/dürfen kein zweites Kind bekommen.
    Wir alle verstehen Deinen Kinderwunsch sicher sehr gut, aber wenn es eben bei einem bleiben muss, versuche Dich nicht zu lange zu sehr zu grämen. Freue Dich an Deinem Einzelkind. Es hat sicher mehr davon und kommt damit auch besser zurecht, wenn Du nicht um ein nicht machbares Kind trauerst. Das könnte dem Kind die Situation als Einzelkind sicher erschweren. Und glaube uns Einzelkinder: Wir sind ganz normale Menschen, nicht egoistischer als andere und sozial genauso verträglich. Wird mittlerweile übrigens auch wissenschaftlich bestätigt.

    Kopf hoch,
    Homa

  • Mit EZS erfolgreich trotz schlechtem Spermiogramm?

    • Homa
    • 19. Dezember 2004 um 02:49

    Mit EZS erfolgreich trotz schlechtem Spermiogramm?

    Hallo Heidi,

    unsere "Kinderwunschkarriere" begann auch auf Grund des schlechten Spermiogramms. Nach drei ICSI Versuchen entschlossen wir uns wegen meines Alters zur EZS - erfolgreich im ersten Anlauf. Ich war 41 bei der ersten ICSI , 43 bei der letzten und 44 bei der EZS.

    Viel ERfolg,

    Homa

  • Sagt man's später dem Kind?

    • Homa
    • 16. November 2004 um 11:45

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Rebella,

    ich habe einen Brief der Spenderin an mich, dem sie Kinderbilder mit ihrer Familie und aktuelle Fotos beigelegt hat. Außerdem hatte sie ein Geschenk für uns. Das Gleiche ging dann nach der Spende auch Retour, weil ich es wirklich super süß fand. Auch jetzt schicke ich immer mal Fotos vom Wurm an die Agentur und überlasse es unserer Betreuerin, diese weiterzuleiten. Ich glaube, sie tut es. Ich glaube, als Spenderin ist man irgendwo auch froh, wenn man weiß, dass die Prozedur nicht "umsonst" war, sondern für alle befriedigend geendet ist. Die Spenderinnen werden von der Agentur gefragt, ob sie bereit wären, das Kind kennenzulernen, wenn dieses es später wünscht. Die Antwort darauf erfährt man aus dem Profil und fällt wirklich von Frau zu Frau unterschiedlich aus. Meist ist der Tenor: wenn es für das Kind wichtig wäre ja, aber ihm muß klar sein, dass die Spenderin nicht die Mutter ist und keinen Anspruch in dieser Richtung stellt oder befriedigt. EZS haben wir in USA gemacht (Infos siehe Kliniksordner).

    Hallo Frowlein,

    wir haben zwar keine Büste, aber ich habe extra "Dickbauchbilder" gemacht, damit klar ist, dass er wirklich in meinem Bauch war. Im Prinzip warte ich auch auf die typischen Bauch Fragen - aber ich habe ein bißchen Angst im Übereifer vielleicht dann schon altersungerecht zu viel zu sagen. Auf der anderen Seite - Kinder blenden das was sie nicht verstehen oft ja auch erstmal aus. Vielleicht mach ich mir darüber einfach schon zu viel Gedanken.

    Grüße
    Homa

    P.S: eine ganz andere Frage: wie bezeichnet Ihr die Geschlechtsteile Eurer Buben. Suche noch nette Vorschläge. Finde "Penis" klingt doch z.Zt. überdimensioniert, sage ja auch Händchen und nicht Hand (meistens). Oder ist das doof ?

  • Spermien mit X oder Y Chromosom?

    • Homa
    • 15. November 2004 um 16:15

    Spermien mit X oder Y Chromosom?

    Das kann eigentlich nur Unfug sein. Dann gäbe es die Diskussion nicht um die gezielte Geschlechterauswahl bei Wunschgeschlecht und genetischer geschlechtsgebundener Vorerkrankung.
    Außerdem steht auf den Spermien doch nicht X oder Y drauf. Meines Wissens muß ein entsprechender Aufwand betrieben werden, um sie zu trennen, wenn es eine Indikation zur geschlechtsspezifischen Befruchtung gibt (z.B. entsprechende Erbkrankheiten).
    Was vielleicht möglich wäre, ist dass bei ICSI - Behandlungen evtl. aus irgendwelchen Gründen häufiger Y - Spermien als die Fitteren angesehen werden (schneller, beweglicher o.ä.) und sie deshalb überdurchschnittlich häufig zur Befruchtung ausgewählt werden. Ohne ICSI ist es doch eh wieder Zufall, wer es schafft, die Eizelle zu penetrieren.

    Waren nicht z.Zt. insgesamt bei den Geburten mehr Jungs als sonst dabei? Irgendeinen Artikel hatte ich vor ein paar Monaten in der Zeitung gelesen, habe aber vergessen wie es war. Vielleicht kann sich ja jemand erinnern.

    LG
    Homa

  • Sagt man's später dem Kind?

    • Homa
    • 15. November 2004 um 16:02

    Sagt man's später dem Kind?

    Diese Diskussion wird sicher nichts an Aktualität verlieren, auch wenn wir sie letztes Jahr begonnen haben.

    Danke erst mal für den Hinweis auf den Beitrag auf Phönix, den ich leider nicht sehen konnte, aber die Inhaltsschilderung hilft ja schon weiter. Danke für den Hinweis auf Frau Thorn und ihre Arbeit, werde mich demnächst damit befassen
    .
    Besonders helfen mir auch die Kommentare derjenigen, die bereits Kinder haben und ihre Erfahrung weiter geben. Und da ich gerade mein Posting vom letzten Jahr gelesen habe, möchte ich es doch auch aktualisieren und ergänzen, im Hinblick auf diejenigen, die noch am Anfang stehen.

    Mein Sohn ist jetzt 5 Monate alt (und schläft gerade selig in meinem Arm). Denke ich daran, dass er nicht meiner EZ entstammt ? Ja, aber nicht negativ, sondern eher amüsiert bis hin zu immer wieder fasziniert von diesem Wunder, dass uns gefunden hat. Wenn ich es aus medizinischen Gründen für sinnvoll halte, einen Arzt über die Entstehung zu informieren, sage ich: er ist mein leibliches, aber nicht mein genetisches Kind. Natürlich vergesse ich auch manchmal komplett, dass ich nicht die genetische Mutter bin. Wir sagen häufig auch, dass er manche Dinge wohl von mir hat. Manchmal lachen wir dann darüber. Für Fremde lässt sich die Frage nach irgendeinem Merkmal (woher hat er das denn?) immer mit dem Hinweis auf irgendeinen Großvater, Großonkel etc. beantworten. Stört es mich, dass er die Ohren wahrscheinlich von seiner genetischen Mutter hat? Nicht im mindesten. Ich liebe dieses Kind, wie es ist und könnte mein genetisches auch nicht mehr lieben und dass gilt von Beginn der Schwangerschaft an. Ich werde der Frau, die mir diese Möglichkeit gegeben hat, immer dankbar sein.
    Das ist auch der Ansatz unter dem ich meinem Kind seine Entstehung erklären möchte. Natürlich habe ich mittlerweile darüber nachgedacht, nichts zu sagen, Aber ich kann es mir nicht vorstellen, einfach weil es für mich zu unserem Leben und unserer Geschichte dazugehört. Ich glaube auch, dass man mit einem offenen natürlichen Umgang ein Trauma beim Kind vermeiden kann, will mir aber auch fachliche Hilfe vorher holen, damit ich zum richtigen Zeitpunkt das Kind nicht mit zu viel Info überfordere oder eben zu wenig sage. Ich halte die Dosis für entscheidend. Sagen möchte ich ihm eben, dass wir uns sehr ein Kind gewünscht haben und da mein „Organ“ (wie auch immer man dann Eierstock erklärt und umschreibt) nicht richtig funktioniert, hat mir eine Frau geholfen, deren „Organ“ sehr leistungsfähig ist. Sie hat mir Zellen gespendet und mit mir ihre Fähigkeit Kinder zu bekommen geteilt, damit wir ihn bekommen konnten. Ähnlich wie Menschen Organe spenden, damit andere Leben können.
    Wenn mein Sohn später seine genetische Mutter kennen lernen will, so ist dies meines Wissens nach in unserem Fall möglich und würde von mir auch nicht behindert werden. Außerdem habe ich etwas mehr Info als üblich und auch ein paar Bilder und einen Brief, die ich ihm, sofern es ihn interessiert, gerne zeigen würde. Insofern hoffe ich, dass seine mögliche Suche nach seinen genetischen Wurzeln (wenn es denn überhaupt dazu kommt) ohne große Probleme abzuarbeiten ist. Vielleicht sieht er es ja mal als etwas positives und besonderes „zwei Mütter“ zu haben.
    Bleibt die Reaktion der Umwelt, die es dann natürlich auch erfährt. Bin ich einfach Optimist und glaube, dass Alle dann sagen: gut, dass ihr das gemacht habt, sonst wäre er jetzt nicht da. Und die genetische Linie, aus der er nicht stammt (meine Eltern und Verwandte) wissen eh Bescheid und sind glücklich.

    Langes Posting, aber vielleicht hilft es hier jemandem, der zur EZS noch unentschlossen ist.
    Ansonsten freue ich mich auf eine vielleicht wieder auflebende Diskussion. Vielleicht gibt es ja noch ein paar Tipps von Eltern älterer Kinder zum Thema.

    Grüße
    Homa

  • Hoher Blutdruck

    • Homa
    • 9. Oktober 2004 um 18:53

    Hoher Blutdruck

    Hallo Ivy,

    na klasse, ist doch prima.
    Ich hatte immer ein eher umgekehrtes Weißkittelsyndrom, offensichtlich wirkten die Damen dort auf mich wie Schlaftabletten.

    Ich drücke die Daumen, dass alles so gut weiterläuft,

    Homa

  • Hoher Blutdruck

    • Homa
    • 9. Oktober 2004 um 14:58

    Hoher Blutdruck

    Hallo Ivy,

    was hat sich ergeben ?

    Gruß Homa

  • Hoher Blutdruck

    • Homa
    • 28. September 2004 um 11:21

    Hoher Blutdruck

    Hallo Ivy,

    ich hatte während der Schwangerschaft eine Gestose, allerdings gingen meine Blutdruckwerte nie über 145 / 100. (Dafür hatte ich sehr starke Ödeme in den Beinen).
    Mir hat die Akupunktur meiner Hebamme sehr geholfen, sowohl um die RR - Werte zu stabilisieren, als auch um die Ödeme in Schach zu halten.
    Zur Unterstützung der medikamentösen Therapie bei Dir evtl auch eine Möglichkeit.
    Gefunden hatte ich eine Hebamme mit Akupunkturkenntnissen über das Internet über die Homepages der Ortschaften in unserer Nähe.
    Ich glaube, Du bist auch aus dem Rhein - Main - Gebiet ? Falls Du die Anschrift meiner Hebamme haben willst, bitte PN.

    Gute Besserung,
    Homa

  • Mutter werden mit Ende 40...?

    • Homa
    • 3. September 2004 um 23:32

    Mutter werden mit Ende 40...?

    Hallo Paula,

    ich habe vor drei Monaten mit 45 einen Sohn bekommen und vorhin mit meinem Mann überlegt, wieviel Abstand wir zum (hoffentlich) zweiten lassen sollen/können. Da werde ich dann wohl auch Ende 40 sein. Ich habe es anderweitig schon mal erwähnt: meine Großmutter hat mit 48 noch ein Kind bekommen, so selten war das vor der "Pilleära" auch nicht. Meine Tante sagt, sie hat das Alter ihrer Mutter nie als Problem empfunden.

    Ich hatte weder während der Schwangerschaft noch jetzt das Gefühl, dass irgendjemand blöd geguckt hat wegen meines Alters. Und wenn, ist das deren Problem.
    Ich glaube, dass es für mich jetzt leichter ist, als vor 20 Jahren, weil ich viel lockerer bin, weil ich selbsbewusster bin. Klar: vor 20 Jahren waren schlaflose Nächte wahrscheinlich besser zu verkraften, aber was soll's.

    Denk einfach nicht darüber nach, wenn Du ein Kind willst, dann tu es, dann überstehst Du auch alle Probleme davor und danach gut. (Auch über die Progesteronspritzen kann man dann lachen.)

    Viel Glück und Erfolg,
    Homa

  • Blutgruppenübereinstimmung

    • Homa
    • 22. Juni 2004 um 19:17

    Blutgruppenübereinstimmung

    Vielen Dank Euch allen für die Glückwünsche. Ja, wir sind mächtig stolz auf das selbstverständlich schönste Baby überhaupt. Frisch gestillt und gewickelt schlummert er gerade seelig auf Papas Bauch im Milchkoma, schlaff wie eine Gummipuppe.

    Liebe Nicole,
    Du hast es ganz richtig in Erinnerung: ich bin AB+, Männe 0+, die Spenderin A+. Würde heissen: wenn das Kind ihr "A-Gen" hat passt es, wenn er aber von ihr evtl. ein "0 - Gen" bekommen hat, ist klar, dass er von mir nix hat.
    Bisher wissen wir die Blutgruppe nicht (wüssten sie aber gerne), da er sich gerade so über alle "Frühchen - Kriterien" gerettet hat: 37. Woche und 2560 gr.
    Allerdings habe ich bei meinen diversen Krankenhausaufenthalten während der Schwangerschaft auch nie verheimlicht, dass ich ein Kind nach EZS erwarte. Ich habe damit auch nur gute Erfahrungen gemacht. Alle haben positiv bis neugierig interessiert reagiert, niemand ablehnend. Insofern wäre es jetzt bei der Entbindung sicher auch kein Problem gewesen.
    In unserer häuslichen Umgebung wissen es bisher nur meine Eltern, da ich den Zeitpunkt, wann/wie mein Kind es erfährt selbst bestimmen möchte und nicht durch Zwang von aussen gesteuert sehen will.

    Liebes Frowlein,
    kann ich gut verstehen, dass Du fertig warst, wenn so ein kleines Würmchen gleich zur OP muss. Man hat ja eh Angst schon beim Hingucken was kaputt zu machen. Aber ich werde gleich beim nächsten wickeln (da schreit er meistens ordentlich und macht den Bauch schön dick) nochmal einen Blick auf die Leiste werfen. Danke für den Tipp.

    Homa

  • Blutgruppenübereinstimmung

    • Homa
    • 20. Juni 2004 um 01:40

    Häufiger wurde ja hier schon diskutiert, inwieweit die Blutgruppe der Spenderin mit der Blutgruppe der Empfängerin übereinstimmen sollte, bzw. dass dies unwichtig ist für den Erfolg der EZS.
    Die Meisten scheinen aber auch Bedenken zu haben, weil bei der Entbindung in der Klinik im Falle der Blutgruppenbestimmung evtl sofort erkennbar sein könnte, dass die "gebärende Mutter" nicht die genetische Mutter ist.
    Bevor Ihr Euch darüber unnötig lange Gedanken macht, erkundigt Euch doch einfach mal bei den in Frage kommenden Kliniken, ob überhaupt die Blutgruppe des Kindes nach der Geburt bestimmt wird.
    Bei "meiner" Klinik wird diese nur bei Rhesus negativer Mutter bestimmt, um eine Rh - unverträglichkeit auszuschliessen. Ich vermute, dass dies auch sonst üblich ist. Insofern müssten sich die Wenigsten darum Gedanken machen, dass gleich bei der Entbindung "dumme Fragen" auftauchen.
    Etwas anders sieht die Situation natürlich später aus, wenn die Blutgruppe des Kindes mal bestimmt wird und es vielleicht selbst mal so viel von Genetik versteht, um evtl. Abweichungen zu bemerken. Aber das ist noch lange hin ....

    Ich hoffe ich konnte ein paar Bedenken zerstreuen,

    Homa (mit Eric Alexander * 3.6.04)

  • wieviel EZ bei EZS?

    • Homa
    • 5. Januar 2004 um 16:45

    wieviel EZ bei EZS?

    Hallo Yno,

    bei uns wurden von 25 Embryonen die zwei "besten" am Tag drei transferiert (und insgesamt 9 Blastos eingefroren). Mein Arzt hat dringend von drei abgeraten, wegen der Möglichkeit der Mehrlingsschwangerschaft. Zu recht, denn ich war mit Zwillingen schwanger, habe aber einen verloren. Ich war beim Transfer 44 Jahre alt. Da die Spenderinnen ja meist sehr jung sind, hast Du auch mit zwei Embryonen gute Chancen! Dein Alter ist egal.

    Viele Grüße,
    Homa

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