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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von nadja

  • Welche Altersgrenze in den Niederlanden?

    • nadja
    • 28. April 2009 um 08:45

    Hallo,
    weiß jemand Genaueres bezüglich des Höchstalters für eine EZS in Holland? Mir wurde von einer Klinik nämlich geschrieben, dass diese gesetzlich bei 44 Jahren minus einem Tag liegt. Hab jetzt auch andere Infos hier gelesen.
    Wieso gehen denn eigentlich so wenige Frauen zur EZS in die Niederlande?
    Nadja

  • Spende von Verwandter oder Freundin?

    • nadja
    • 24. April 2009 um 07:40

    Re: Spende von Verwandter oder Freundin?

    Komisch, mir hat man an zwei Kliniken in Belgien gesagt, dass die offenen EZS möglich ist.

    Und für die Niederlande bin ich laut deren Angaben mit derzeit 44 leider zu alt? Mir sagte man, dass man das Dossier (Erstkontakt) spätestens am Tag vor dem 44. Geburtstag eröffnen muss. Deswegen haben wir die Niederlande gleich ausgeschlossen.

    Hat jemand ähnliches gehört?
    Nadja

  • Spende von Verwandter oder Freundin?

    • nadja
    • 23. April 2009 um 14:46

    Hallo, nach langem hin und her Überlegen haben mein Freund und ich uns zu einer EZS in Belgien entschieden und zwar mit den Eizellen einer guten Freundin von uns.
    Wie ich hier immer wieder lesen kann, wählen die meisten von Euch wohl den anonymen Weg. Gibt es auch jemanden, der eine EZS von einer Verwandten oder Freundin bekommen hat? Oder gibt es auch Kliniken, an denen man die Identität der Spenderin erfährt?
    Es gibt sicher für jeden Weg Vor- und Nachteile, aber mich würden schon die Erfahrungen von jemandem interessieren, der den nicht-anonymen Weg gegangen ist.
    Es gibt ja lange Diskussionen hier im Forum, ob man es den Kindern später sagen soll. Aber eigentlich macht das doch nur dann Sinn, wenn man weiß, wer die genetische Mutter ist, oder wie seht ihr das?
    Nadja

  • Neu in diesem Forum: Fragen zu nicht-anonymer Eizell- und Embryonenspende

    • nadja
    • 31. Januar 2009 um 18:01

    Re: Neu in diesem Forum: Fragen zu nicht-anonymer Eizell- und Embryonenspende

    hallo Coucou,

    die unten genannten Adressen hab ich hier im Forum gefunden. Bei der ersten und der dritten habe ich nachgefragt.
    Wie das allerdings ist, wenn man keine Spenderin mitbringt weiß ich nicht.
    Falls du nicht älter als 43 bist, könntest du es auch in Arnhem /Niederlande versuchen. Mich hat man vor zwei Wochen abgewiesen, weil ich demnächst 44 werde.

    Gruß
    Nadja

    Centrum voor Medisch Begeleide Voortplanting van het CHIREC
    Dr. B. Lejeune
    site CAVELL, E. Cavellstraat 32
    1180, Brussel (Ukkel) ,
    Tel: 02/3404083
    Fax: 02/3471996
    Email: pma@chirec.be
    Web: http://www.chirec.be

    Centrum voor Reproductieve Geneeskunde Academisch Ziekenhuis VUB
    Prof Devroey
    Laarbeeklaan 101
    1090, Brussel (Jette) ,
    Tel: 02/4776699
    Fax: 02/4776649
    Email: fertility@az.vub.ac.be
    Web: http://www.brusselsivf.be

    Erasmus Ziekenhuis Fertiliteitskliniek van het Erasmus Ziekenhuis
    Dr. A. Delbaere
    Lennikse Baan 808
    1070, Brussel (Anderlecht) ,
    Tel: 02/5553689
    Fax: 02/5554520
    Email: ferticli@ulb.ac.be
    Web: http://www.hopitalerasme.org/fiv.htm

  • Neu in diesem Forum: Fragen zu nicht-anonymer Eizell- und Embryonenspende

    • nadja
    • 31. Januar 2009 um 13:02

    Re: Neu in diesem Forum: Fragen zu nicht-anonymer Eizell- und Embryonenspende

    Also in Belgien kann man definitiv auch eine nicht-anonyme Eizellspende haben.
    Überlegen wir uns nämlich und ich habe diesbezüglich von zwei Kliniken in Brüssel Zusagen.
    Immer nicht-anonym ist Eizellspende auch in Großbrittannien (anonyme ist da verboten).
    Nadja

  • In welches Land mit Spenderin?

    • nadja
    • 18. Januar 2009 um 22:09

    Re: In welches Land mit Spenderin?

    Hallo Ellis,
    vielen Dank.
    Holland klingt gut. Ich hab hier immer wieder von der Klinik in Arnhem gelesen.
    Geht ihr da auch hin?
    Werde mich auch wegen Tschechei mal erkundigen
    Ich hab von meinem Frauenarzt hier gehört, dass in den osteuropäischen Ländern (vor allem in Russland) die Frauen mit relativ hohen Hormondosierungen stimuliert werden. Das würde ich gerne vermeiden, um meine Freundin nicht zu sehr zu stressen.
    Wisst ihr da was?
    Nadja

  • In welches Land mit Spenderin?

    • nadja
    • 17. Januar 2009 um 18:37

    Hallo allerseits,
    eine gute Freundin (33 Jahre, zwei Kinder) von mir würde mir von ihren Eizellen spenden.
    Bestimmte Länder wie Spanien fallen deswegen also weg.
    Hat jemand eine Ahnung wohin wir gehen könnten?
    Belgien, Frankreich, Dänemark, Tschechien etc...?
    Ich bin 43, hätte also vermutlich in den meisten Ländern noch kein Problem mit der Altersgrenze.
    Meine Freundin würde sich in Deutschland stimulieren lassen.
    Wer kann mir weiterhelfen?
    Gibt es in Belgien nur Poolspende?
    Hat jemand von euch auch Eizellen von einer Freundin oder Verwandten bekommen?
    Würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen.
    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 24. Oktober 2008 um 12:40

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo,
    natürlich würde ich das wissen wollen woher ich stamme.
    Und wenn ich Spenderin sein würde (was ich mir allerdings sehr schwer vorstellen könnte, es sei denn für eine Freundin oder Verwandte), dann würde ich natürlich auch wissen wollen, wo genetische Kinder von mir leben.
    Eine Eizelle eine kleine winzige Zelle zu bezeichnen, finde ich doch erschütternd. Da ist ALLES abgespeichert, das Aussehen, das Temperament, die Intelligenz, Lebenserwartung, Anlagen für Krankheiten.
    Und eine einzige Biologiestunde kann alles aufdecken, ich habs erlebt schon in den 80ern.
    Oder aber einfach ein Verdacht eurer Kinder später mal, weil die Ohrläppchen eine andere Form haben, weil in der Familie sonst alle Brille tragen, weil der Haaransatz anders aussieht, weil die Geschwister anders aussehen (es gibt ja Frauen, die haben Kinder von verschiedenen Spenderinnen) und und und.
    Jemand der sich ein bisschen auskennt, kann doch sofort sehen, welches Kind zu welchen Eltern gehört und welches nicht. Einfach nur durchs Hinschauen. Sprecht einfach mal mit einem Morphologen oder einem Biologen.
    Sehr euch doch nur mal ganz genau die Tochter von Salma Hayek und ihre Eltern genau an. Das sieht man doch sogar schon auf einem Foto.
    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 23. Oktober 2008 um 19:07

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo,
    mich erinnert diese Diskussion hier ein bisschen an das was man so aus den 60er Jahren lesen kann zum Theme adoptierte Kinder. Wirklich ganz ähnliche Argumente.
    Heute würde niemand mehr dazu raten adoptierte Kinder nicht aufzuklären.
    Und, Romy, natürlich wird das sicher nicht immer einfach sein, die andere Mutter irgendwo ins eigene Weltbild und die des Kindes zu integrieren. Aber es gibt sie nun mal! Das lässt sich nicht einfach weg verschweigen.
    Aber das sieht wohl jeder anders.
    Nur eine Sache steht felsenfest: sollte eines eurer Kinder irgendwann mal viel später von jemand anderem erfahren, dass ihr nicht die genetische Mutter seid, dann ist das so ziemlich die allergrößte Katastrophe, die einem Menschen passieren kann, mit irreparablem Vertrauensverlust. Und überhaupt nicht zu verantworten, wenn man dann nicht mal weiß wie die genetische Mutter heisst.
    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 13. Oktober 2008 um 22:45

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo,
    da bin ich ja beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die vorhat ihr Kind aufzuklären.
    Ich denke unsere Kinder werden da immer ein wenig anders sein als andere, wie beispielsweise auch adoptierte Kinder oder ausländische oder behinderte oder Kindern, die mit zwei Frauen oder zwei Männdern aufwachsen etc. Das ist vielleicht nicht immer leicht. Aber es ist unsere Aufgabe sie stark fürs Leben zu machen und zu sich zu stehen. Wie soll das gehen, wenn um ihre Herkunft so ein Geheimnis gemacht wird?
    Klar erfährt das dann auch die Gesellschaft. Und klar wirds endloses Gerede geben. Aber wenn es Euer Weg ist, dann ist er auch richtig, oder?
    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 12. Oktober 2008 um 23:10

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo miteinander,
    so hart wie das von mir geklungen hat sollte es nicht wirken.
    Selbstverständlich macht es sich keine Frau leicht ...
    Weiß jetzt auch nicht auf welche "früheren" Diskussionen Ihr anspielt
    ABER jeder vernünftige Psychologe wird zu Offenheit raten im Interesse der Kinder. So wie bei einer Adoption auch.
    Und auch zur nicht anonymen Spende.
    Dass das scheinbar in den meisten Ländern nicht üblich ist, schockiert mich. Aber vermutlich gibt es einfach sehr viel mehr Spenderinnen, die anonym bleiben wollen.
    Wer dazu mal was (allerdings ansonsten nicht so wahnsinnig Informatives) lesen will, dem empfehle ich die aktuelle Ausgabe von ZEIT Wissen, in der unter anderem ein Sozialpädagoge zu Wort kommt.
    Einfach kein Tabu aufbauen.
    Wer dafür zu schwach ist, bzw Angst vor den Reaktionen mit der Umwelt oder einer möglichen künftigen Auseinandersetzung mit der genetischen Mutter hat, sollte die Finger davon lassen. Alles andere finde ich unverantwortlich, auch wenn die Meinungen hierzu wohl sehr auseinandergehen.
    Ich habe bereits eine leibliche Tochter und weiß wie empfindsam so kleine Seelen für Ängste von Erwachsenen sind. Und mal ganz ganz ehrlich, hinter dem Verschweigen steckt doch immer zumindest ein guter Teil Angst oder?
    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 12. Oktober 2008 um 11:43

    Re: Fluch oder Segen?

    Ich bin doch ziemlich erstaunt, wie leicht sich viele von Euch, alles geheim zu halten.
    Ganz ehrlich, glaubt Ihr im ernst, dass Euch eure Kinder diesbezüglich nie Fragen stellen werden?
    Auch nicht wenn dann mal in einigen Jahren im "Stern" oder so eine große Reportage steht, so nach dem Motto "Ich bin das Kind einer Eizellspende?"
    Ist es so schwer zu dem zu stehen, was man doch selber für sich als gut entschieden hat?
    Auch wenn Eizellspende vermutlich eine Methode ist, die in unserer Gesellschaft noch nicht so akzeptiert ist, müsstet doch gerade ihr alles dafür tun, damit sich das ändert. Dafür kämpfen, dass sie auch in Deutschland legal wird.

    Und was ich ÜBERHAUPT nicht nachvollziehen kann ist eine anonyme Eizellspende.
    Das Bedürfnis zu wissen wo man herkommt ist doch eines der wichtigsten und größten Bedürfnisse aller Menschen!!!

    Hoffe, dass ich jetzt nicht digital gesteinigt werden, aber je mehr ich hier in diesem Forum lese, desto mehr habe ich den Eindruck, dass hier phänomenal verdrängt wird.

    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 10. Oktober 2008 um 22:33

    Re: Fluch oder Segen?

    Ich denke man kann eben auch davon ausgehen, dass in 10 oder 20 Jahren das Thema Eizellspende in aller Munde sein wird, einfach weil es immer mehr Frauen geben wird, die sich dieser Hilfe bedienen, es sei denn es hat sich bis dahin durchgesetzt, dass jüngere Frauen ihre Eizellen für später einfrieren lassen.
    Heute "glauben" die meisten Menschen einer 47-jährigen Mutter noch, dass sie auch die genetische ist. Kaum jemand kennt sich da so genau aus.
    Aber in 10 Jahren kann das ganz anders sein. Und spätestens wenn sich die ersten Promis outen, dann wills jedes Kind wissen.
    Also je länger ich drüber nachdenke, desto wichtiger erscheint es mir offen mit dem Thema umzugehen. Auch wenn es für das Kind vielleicht nicht immer einfach sein wird, "anders" entstanden zu sein als andere.
    Man kann es drehen und wenden wie man will, es gibt einfach da noch eine zweite Mutter, auch wenn alles anonym bleibt und niemand drüber spricht und niemand danach fragt. Es gibt sie einfach und damit muss ich mich auseinandersetzen.
    Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu provokativ. Aber auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich mich entscheiden werden, so weiß ich doch, dass ich zu der Methode stehen muss, die ich selber wünsche und anwende. Verschweigen bedeutet für mich auch so ein bisschen sich dafür schämen.

    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 10. Oktober 2008 um 18:50

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo Katja,

    was ich nicht verstehe: Blutgruppentechnisch wird doch soweit man mir gesagt hat nur das ABO-System und der Rhesusfaktor mit der Spenderin abgeglichen, oder?
    Im Spenderausweis stehen doch sehr viel mehr andere Blutgruppensysteme drin, oder nicht?

    Ich habe auch ein anderes Problem: Bei mir früher an der Schule Mitte der 80er Jahre hat der Bio-Lehrer im Fach Genetik mal so zum Spaß die Vererbung vom "Zungenrollen" durchgenommen. "So und wenn ihr jetzt die Zunge rollen könnt und eure beiden Eltern nicht, dann stimmt da was nicht. Dann ist Euer Vater nicht euer Vater". Ein Junge aus meiner Klasse hat das wie wir alle gleich mal zu Hause getestet. Ich denke Ihr wisst schon was jetzt kommt. Er hat sich sehr sehr lange nicht getraut was zu sagen. Erst als der Vater gestorben ist, hat er die Mutter direkt darauf angesprochen und die hat dann zugegeben, dass er nach einem Seitensprung entstanden ist. Mit der Mutter hat er darauf hin gebrochen. Schrecklich, außerdem ist er total verzweifelt, weil er nicht weiß wer sein Vater ist, wie er aussieht, wie er heißt etc.

    Es gibt ja auch noch andere Merkmale die sich so klar und eindeutig vererben. Eine Freundin von mir beispielsweise findet es total komisch, dass ihre Zehen so vollkommen anders aussehen als die ihrer Brüder und Eltern.... Hat auch schon drüber nachgedacht, das mal untersuchen zu lassen

    Das ist doch dann das allerallerschlimmste was einem als Eizellempfängerin passieren kann. Das Kind testet die genetische Verwandschaft, weil ihm irgendwas spanisch vorkommt oder irgendjemand einen Verdacht äußert und Schwupps ist das Vertrauen dahin.

    Ist es wirklich so unmöglich einem Kind zu sagen. Schau mal das ist deine Patentante, von der wir eine kleine Eizelle bekommen haben, damit du auf die Welt kommen durftest?

    Nadja

  • Fluch oder Segen?

    • nadja
    • 10. Oktober 2008 um 13:55

    Hallo,
    ich bin neu hier.
    Mein Freund (41) und ich (44) haben eine dreijährige Tochter und wir machen uns nach einigen negativen IVFs Gedanken über eine Eizellspende.
    Ich hätte eine Freundin, die mir Eizellen spenden würde, aber wir sind uns noch nicht so sicher, ob wir das auch wollen.

    Hab das Gefühl wir stehen noch ganz am Anfang eines langen Entscheidungsprozesses.

    Was ich so von Euch mitgekriegt habe, halten wohl die Meisten die Eizellspende geheim, was mir erst mal eher widerstrebt. Aber eure Gründe dafür würden mich interessieren.
    Was mir noch vollkommen unklar ist: Wie offen seid ihr gegenüber euren Kindern?
    In unserer Zeit lässt sich ja da kaum noch was verheimlichen. Ein einfacher Blutspendeausweis oder Biologieunterricht in der Oberstufe (Stichwort monogene Erbgänge) lässt da oft Zweifel aufkommen. Und wenn die mal da sind, dann gibt es ja an jeder Ecke Labors, die mithilfe eines Haares den Nachweis erbringen können.
    Auf der einen Seite ist die Technik mit den Möglichkeiten der Eizellspende ja echt ein Segen, aber eben auch eine Gefahr. Oder seht ihr das anders?
    Wann und wie erklärt ihr euren Kindern wer die biologische Mutter ist?

    Wir hätten so gerne noch ein Kind, aber wir wissen noch nicht, ob wir diesen Fragen gegenüber gewachsen wären.
    Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.

    Nadja

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