Liebe Ärzte,
mein Mann und ich suchen eine Klinik, in der wir die Identität der Spenderin erfahren. Wir wollen uns keine Spenderin aussuchen, sondern unserem künftigen Kind, die Möglickeit geben, mehr über seine genetische Mutter zu erfahren (wenn es dies möchte)
Können Sie mir weiterhelfen? Irgendwo hab ich hier gelesen, dass in Spanien der Name der Spenderin aufbewahrt wird und das Kind ihn später erhalten kann. stimmt das?
Viele Grüße
Nadja
Beiträge von nadja
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Re: Warum geht niemand in die USA?
Ich habe eine Bekannte, die in den USA lebt und gleich beim ersten Mal schwanger war.
Dort wird PID standardmäßig gemacht und deswegen hat man dort diese enorm hohen Erfolgsraten. Allerdings mit dem Risiko auch mal eine genetische intakte Eizelle zu verwerfen.
Übertragen werden ein oder zwei Eizellen, wobei die Erfolgsrate bei einem bei 65 und bei zweien bei über 80 Prozent liegt.
Die Kosten sind allerdings nicht mit denen in Europa zu vergleichen.
Was mir gefällt, ist dass die Spenderinnen richtig bezahlt werden (so in etwa 10.000 $)
Nadja -
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Re: Langer Bericht über EZSP in Monalisa, ZDF, mit Interviews etc.
Hallo,
wir werden vermutlich in die USA gehen
Dort bekommen die Spenderinnen so ab 8.000 und 10.000 $.
Und ich bekomme die Identität der Spenderin.
Insgesamt ist Amerika natürlich viel teurer als Tschechien et. Hier liegt man inkl Flug und Hotel schnell mal bei 20.000 Euro.
Dafür sind die Erfolgsraten dank PGD mit rund 80 Prozent auch deutlich höher.
Nadja -
Re: Langer Bericht über EZSP in Monalisa, ZDF, mit Interviews etc.
Hallo,
die Zahl der gewonnenen Eizellen sagt sehr wenig darüber aus, wie stark stimuliert wurde.
Jede Frau reagiert anders.
ich weiß das, weil ich mit MEGAdosen stimuliert worden bin und trotzdem immer nur 4-5 Eizellen hatte
Nadja -
Re: Langer Bericht über EZSP in Monalisa, ZDF, mit Interviews etc.
Da stellt sich nur die Frage: Geht es nur den rumänischen Frauen so??? Oder auch den tschechischen, polnischen, spanischen?
Tatsache ist, dass bei EZS deutlich höher stimuliert wird als bei "normalen" IVFs, zumindest hierzulande.
Oder andersrum gefragt: Wer von euch weiß wie stark seine Spenderin stimuliert worden ist?
Eine nachdenkliche
Nadja -
Re: Erfahrung mit offener Eizellspende?
Liebe Marana,
wir sind leider nicht aus Hamburg.
Aber glaubst du wirklich ein deutscher Kinderwunsch-Arzt würde unsere Freundin stimulieren?
Wäre natürlich am einfachsten.
Nochmal zu den Ländern. Russland ist emotional so weit weg für mich. Wie sind deine persönlichen Erfahrungen? Spanien, Tschechien geht nur anonym. Für Belgien und Niederlande bin ich mit 45 leider zu alt. Weißt du was von Frankreich? Oder Island?
Bei Novum in Warschau ginge es wohl. Hab aber hier nicht so tolle Sachen.
Nadja -
Re: Erfahrung mit offener Eizellspende?
Hallo und danke Marana für deinen Beitrag.
Derzeit habe ich Kontakt zu einer Klinik in Island aufgenommen. Dort ist die offenen EZS möglich.
Mein Problem ist aber, dass meine Spenderin schlecht für 2-3 Wochen aus Deutschland weg kann und ich eigentlich einen Arzt in Deutschland bräuchte,der sie hier stimuliert.
Das hat auch die Klinik in Island vorgeschlagen.
puh, Wird schwerer als gedacht
Nadja -
Re: Wir gehen zur EZS nach Kapstadt
Hallo Andrea,
dein Thread ist so lang, deswegen frag ich mal einfach so dazwischen:
Hast du in Kapstadt den Namen der Spenderin erfahren oder war es eine anonyme EZS? Wir suchen nämlich nach einer offenen EZS.
Viele Grüße
Nadja -
Re: Erfahrung mit offener Eizellspende?
Hallo Marana,
das würde aber doch voraussetzen, dass meine Freundin längere Zeit in St.Petersburg bleiben muss? oder hab ich da was falsch verstanden?
Ich finde es ganz nebenbei eine Katastrophe, dass sich so viele Ärzte in so vielen Ländern goldene Nasen mit anonymer EZS verdienen und die Regierungen sich schön aus der Verantwortung ziehen indem sie lediglich anonyme EZS zulassen.
Nadja -
Hallo in die Runde,
gut Ding braucht Weile.
Seit über einem Jahr ist EZS ein Thema für uns. Jetzt langsam wird es konkreter. Aber wir wollen auf keinen Fall eine anonyme EZS.
Damit fallen viele Länder und Kliniken schon mal weg (Tschechei, Spanien)
Wir werden zu 99 Prozent das Angebot einer guten Freundin wahrnehmen und deren Eizellen verwenden.
Meine Frage: Welche Länder bzw Kliniken könnte ihr uns empfehlen?
Ich bin 45 und falle damit in einigen Ländern wohl schon über die Altersgrenze.
Novum in Warschau ginge, ist mir aber nicht so symphatisch. Außerdem haben die da kaum Erfahrung mit PID.
St. Petersburg ginge, ist aber gefühlsmäßig sehr weit weg von uns.
Am liebsten wären mir vom technischen Standard und den Erfolgsaussichten die USA. Wäre aber mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden.
Wer kann mir eine Klinik empfehlen?
Und noch eine Frage: Mein Arzt in der Kinderwunschklinik hier in Deutschland hat mir EZS vorgeschlagen (er arbeitet mit Novum zusammen, wäre aber wohl offen für andere Kliniken). Meint Ihr er würde unsere Freundin hier in Deutschland hormonell stimulieren? Das würde alles nämlich sehr vereinfachen.
Wie würdet Ihr vorgehen bzw an welche Klinik würdet Ihr euch wenden?
Nadja -
Re: Mein Mann ist plötzlich gegen EZS
Hallo Frowlein,
danke für deine Mail.
Mein Mann hätte sicher nichts gegen ein weiteres genetisch eigenes Kind. Wir haben das ja auch versucht. Leider hat es nicht noch einmal klappen wollen.
Ich denke einfach, er hat Skrupel gegenüber der Methode. Wir hätten eine gute Freundin, die spenden würde, aber das ist ihm wohl einfach zu "unnatürlich". Aber ein Kind von einer Unbekannten fände er noch unvorstellbarer.
Ich denke, er hat einfach Angst, dass unsere Idylle mit einem wunderbaren Kind, das genetisch von uns ist, durch den Neukömmling zerstört werden könnte. UND er hätte große Probleme gegenüber der Umwelt zu der Entstehungsgeschichte des zweiten Kindes zu stehen.
Nadja -
Re: Aufklärung EZS
Hallo Frowlein,
danke für diesen Beitrag!!!
Genau wie du seh ich das auch.Ich denke, dass sehr viele Frauen sobald sie schwanger sind, ganz schnell vergessen möchten, wie das Kind entstanden ist und deswegen vieles verdrängen.
Es ist aber sehr schade, dass in den meisten Fällen Eltern ihren Kindern gar nicht sagen könnten, wer die genetische Mutter ist. Das Recht auf das Wissen über die eigene Abstammung halte ich aber schon für einen sehr wichtigen Punkt.
Möchte niemanden kritisieren, der anonyme EZS macht (so viele nicht-anonyme Spenderinnen würde es vermutlich nicht geben), aber ich persönlich hätte da moralische Skrupel. Möchte dem Kind einfach irgendwann sagen können, deine Mutter ist xy und hier ist die Adresse.Nadja
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Re: Heute 22 Uhr auf SWR Thema Wunschkinder mit Eizellspende und Doc Maly!!!
Ich denke Offenheit gegenüber dem Kind ist auch aus dem Grund wichtig, weil ihr dann vor euch und euren Kindern demonstriert, dass ihr zu der Methode steht, mit der das Kind entstanden ist. Ansonsten entstünde für mich der Eindruck, ihr würdet euch schämen.
Klar plappern Kinder viel und klar werden je nach Wohngegend die Einen oder Anderen EZS kritisch gegenüber stehen.
Aber ihr tut das doch nicht! Und je mehr ihr dazu steht umso mehr Kraft werdet ihr eurem Kind geben, mit seiner Besonderheit zu leben.
Nadja -
Re: Heute 22 Uhr auf SWR Thema Wunschkinder mit Eizellspende und Doc Maly!!!
Hallo alle miteinander,
mich wundert immer wieder wie viele Frauen hier kein Problem mit dem "Dem Kind-nichts-sagen" haben. Finde ich persönlich nicht ok. Aber das ist nur meine Meinung.
ABER: Es gibt sooooo viele Möglichkeiten rauszubekommen, ob man genetisch miteinander verwandt ist. Das muss es gar kein DNA-Test sein, eine einfacher Blutspendeausweis reicht aus. Was in vielen Kliniken noch abgeglichen wird ist das ABO-System, alle anderen Blutgruppenmerkmale bleiben nicht berücksichtigt (was auch gar nicht möglich wäre, da es über 20 Blutgruppensystem gibt).
Oder viele andere Merkmale auch, wie die Fähigkeit die Zunge nach oben oder nach unten rollen zu können, die Richtung der Wirbel auf dem Kopf oder vieles mehr.
Außerdem wird es in einigen Jahren so viele Eizellspender-Kinder geben, dass sich viele Kinder die Frage stellen werden, warum sie anders aussehen ... Und dann reicht ein kurzer Besuch in einem Labor mit einem Haar von Euch.
Nadja -
Re: Heute 22 Uhr auf SWR Thema Wunschkinder mit Eizellspende und Doc Maly!!!
Ich habs mir auch angesehen und klar war das eine ziemlich unsachliche Diskussion. Ist ja auch kein sachliches Thema.
Aber ich fand sehr interessant was die durch Samenspende entstandene Frau zu sagen hatte, sozusagen als "Betroffene". Ist doch wirklich genau der Punkt, wie sagen EZS-Eltern ihren Kindern das später. Für mich die Quintessenz der Sendung: EZS ja, aber nicht anonym.
Nadja
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Hallo,
das Thema EZS ist jetzt schon ein Jahr Thema bei uns. Haben auch schon einige Kliniken thematisiert und Informationen gesammelt.
Jetzt meint mein Mann er habe doch gewisse ethische Skrupel. Er findet es plötzlich unmoralisch, eine Eizelle aus dem Körper einer anderen Frau in mich zu verpflanzen.
Wir haben schon ein genetisches Kind und er meint, er könne sich nicht vorstellen, das andere Kind genauso zu lieben. Er findet es auch unfair dem Kind gegenüber, wenn es nicht im Bauch seiner genetischen Mutter wachsen darf und dann irgendwann später mitbekommt, dass es im Gegensatz zu unserem ersten Kind nicht genetisch von mir ist.
Weiß gar nicht was ich jetzt tun soll.
Hattet ihr ähnliche Probleme?
Nadja -
Re: Warum geht niemand in die USA?
Hallo Kathilu,
das mit den vielen transferierten Eizellen stimmt nicht. Ganz im Gegenteil, da diese vorher genetisch untersucht werden, werden lediglich ein bis zwei Eizellen übertragen. Und das mit einer Erfolgsquote von über 80 Prozent finde ich schon überzeugend. Hat aber natürlich alles seinen Preis. Aber man erspart sich sicher viele Misserfolge und Fehlgeburten.
Was die Eizellenagenturen angeht? Glaubst du wirklich, dass das in Spanien oder der Tschechei anders abläuft? Ganz genauso mit dem einen Unterschied, dass der Arzt die Spenderin aussucht und nicht die zukünftigen Eltern. Dass es in Russland keine aufgemotzten Internetseiten mit Spenderinnen gibt heisst nicht, dass es dort genau den gleichen Kommerz gibt wie in den USA. Also mir ist es lieber ich weiß den Namen der Spenderin und kann meinem Kind später mal sagen wer seine genetische Mutter ist. Aber das ist natürlich eine sehr persönliche Einstellujng.
Nadja -
Re: Warum geht niemand in die USA?
Die Erfolgsraten liegen meines Wissens je nachdem wie viel Pränataldiagnostik gemacht wird bei bis zu 85 Prozent. Was eigentlich nicht verwunderlich ist, wenn wirklich nur genetisch (und nicht nur optisch) perfekte Blastozysten eingesetzt werden.
Was in den USA vollkommen anders läuft ist die Auswahl der Spenderin. Es ist absolut üblich, sich in einer Kartei eine Spenderin auszusuchen. Das hat seinen Preis und ich weiß auch noch nicht ob ich das moralisch so toll finde, aber es ist auf jeden Fall konsequent.
Nadja -
Hallo allerseits,
wir sind bei unseren Recherchen (wir suchen eine nicht-anonyme Spenderin) auf die USA gestoßen und ich frage mich wieso die USA in diesem Forum kaum eine Rolle spielt.
Was für mich für die USA spricht:
- Eizellspenden gibt es dort schon seit langer Zeit,
- hoher medizinischer Standard
- alle Möglichkeiten der PID
- Viele Amerikanerinnen sehen sehr mitteleuropäisch aus
Dagegen spricht wohl der hohe Preis, oder noch was anderes? Würde mich interessieren, weil wir eine Klinik an der Ostküste in Erwägung ziehen.
Viele Grüße
Nadja