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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Malo

  • Verwandtschaft 2. Teil: Mama ist ausgezogen

    • Malo
    • 26. Februar 2009 um 15:37

    Re: Verwandtschaft 2. Teil: Mama ist ausgezogen

    Hallo allerseits,
    ich schleich mich hier mal so rein, wenn ich darf, mit einer Frage an Nati.

    Hallo Nati,
    ich möchte dich gerne etwas fragen: Du schreibst, dass Du einen Adoptivsohn hast. So, wie ich das hier lese, weiss er und weiss der Rest der Welt, dass er von Dir adoptiert wurde. Wann hast du es ihm gesagt? Und wie hat er reagiert?
    Hier ist ja auch schon viel über die Frage diskutiert worden, ob man es einem EZS-Kind sagen will oder nicht. Wie siehst du das für Deine kleine Maus?
    Ich würde mich freuen, wenn du mir/uns dazu etwas erzählen könntest. Danke schön :)

    Viele Grüsse, Maria.

  • Behinderte Kinder

    • Malo
    • 9. Februar 2009 um 17:30

    Re: Behinderte Kinder

    Hallo Ellis,
    schwanger mit 16, und gegen, wie ich verstehe, viel Widerstand durchgezogen???

    HUT AB !!!

    Viele Grüsse, Maria :)

  • Behinderte Kinder

    • Malo
    • 9. Februar 2009 um 17:27

    Re: Behinderte Kinder

    Hallo allerseits,
    ... ein ganz wichtiges Thema... also möchte ich auch noch meine Meinung dazu sagen...
    Kurz meine Geschichte:
    Ich bin mit knapp 44 spontan/natürlich und sehr erwünscht schwanger geworden. Da Abtreibung für mich ausgeschlossen war, habe ich keinerlei Untersuchungen auf Missbildungen oder Krankheiten machen lassen, ausser dem grossen Ultraschall mit etwa 20 Wochen: "Alles in bester Ordnung!"
    Und dann drei Wochen vor dem errechneten Termin: keine Herztöne mehr, wenige Stunden später die stille Geburt unseres Söhnchens... Warum unser Kind starb, das weiss bis heute niemand.
    Ein Kollege hat am Tag danach zu meiner besten Freundin gesagt, was vermutlich so manch einer gedacht hat: "sie hat ja auch keine Untersuchungen machen lassen........", will heissen 'selber schuld'. (Das lasse ich jetzt mal so ohne weiteren Kommentar stehen.)
    Seitdem bin ich in der Menopause, und nun hätten wir gerne ein Kind dank EZS. Wenn ich schwanger werde, werde ich sicher öfter einen Arzt sehen, als bei der ersten Schwangerschaft, aber Abtreibung ist jetzt höchstens noch viel weniger ein Thema als vorher. Damit erübrigen sich so einige Untersuchungen, denke ich.

    Was mir dabei am wichtigsten erscheint, ist, dass an dem Tag, an dem eine Behinderung festgestellt wird, das Kind ja schon da ist und lebt!
    Man sagt immer so etwas wie "das Kind WÄRE behindert gewesen". So als gäbe es das Kind noch nicht.
    IRRTUM: das Kind ist da, es wächst, und es IST behindert!

    Zu dem Satz: "vorsätzlich ein behindertes Kind in die Welt setzen" würde ich sagen:
    1. ich möchte ein Kind, 2. ich bin schwanger geworden, also da wächst "etwas" in mir heran, 3. man stellt fest, das Kind IST behindert.....
    VORSÄTZLICH ist hier nur der erste Punkt, denke ich.

    Dann kommt natürlich eine bewusste Entscheidung mit der Wahl zwischen zwei Optionen:
    das Leben des heranwachsenden Kindes weiter zuzulassen/zu ermöglichen/zu fördern oder es zu beenden.

    Ja, und wie ich schon sagte, ich kann mir nicht vorstellen, die bewusste Entscheidung zu treffen, das Leben meines ungeborenen Kindes zu beenden. (Wobei ich mir durchaus denken kann, dass es Behinderungen gibt, die sehr sehr viel Leid für alle Beteiligten bedeuten.)

    Tja, soweit meine Überlegungen zu diesem schwierigen Thema.
    Viele Grüsse an alle, Maria.

  • Erste Rückschläge

    • Malo
    • 12. Januar 2009 um 10:18

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Ellis,
    das klingt ja schon mal so, als hättte die Frau Dich verstanden!
    Ansonsten hier die Telefonnummer der Abteilung Gynäkologie in Arnhem laut deren Webseite +31880057740. Eine extra Abteilung für Reproduktionsmedizin habe ich da nicht gefunden.
    Wünsche viel Erfolg!
    Viele Grüsse, Maria.

  • Erste Rückschläge

    • Malo
    • 8. Januar 2009 um 10:42

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Ellis,
    soweit ich weiss, haben die belgischen (Brüsseler) Kliniken keine Probleme mit lesbischen Paaren.
    Die Kontaktinfos findest Du unter "Eizellspende in Belgien".
    Ob es nur Poolspende gibt, weiss ich nicht. Aber die Clinique Edith Cavell ist eine Privatklinik, lebt also von ihrer Kundschaft.... warum sollten die nein sagen, wenn Du Deine eigene Spenderin mitbringst?
    Ich war bei Dr. Winnepenninckx, ein sehr netter menschlicher Arzt! Zur EZS dort an sich kann ich allerdings nix sagen, da ich nach belgischem Recht dafür zu alt bin.
    Dort habe ich auch schon einmal ein lesbisches Paar bei demselben Arzt gesehen, und als sie aus dem Beratungsgespräch rauskamen, sahen sie nicht so aus, als hätten sie gerade eine glatte Absage bekommen.
    Viele Grüsse, Maria.

  • Eizellspende in Belgien

    • Malo
    • 2. Januar 2009 um 11:24

    Re: Eizellspende in Belgien

    Hallo Krissi,
    meines Wissens nach bieten diese drei Brüsseler Kliniken die Möglichkeit für IVF mit EZS an.
    Ich habe die Adressen von einer flämischsprachigen Webseite kopiert, aber die erste und die letzte Klinik sind hauptsächlich französischsprachig, die mittlere gehört zur flämischen Uni. Überall aber wird sicher ganz gut englisch gesprochen.
    Viele Grüsse, Maria.

    Centrum voor Medisch Begeleide Voortplanting van het CHIREC
    Dr. B. Lejeune
    site CAVELL, E. Cavellstraat 32
    1180, Brussel (Ukkel) ,
    Tel: 02/3404083
    Fax: 02/3471996
    Email: pma@chirec.be
    Web: http://www.chirec.be

    Centrum voor Reproductieve Geneeskunde Academisch Ziekenhuis VUB
    Prof Devroey
    Laarbeeklaan 101
    1090, Brussel (Jette) ,
    Tel: 02/4776699
    Fax: 02/4776649
    Email: fertility@az.vub.ac.be
    Web: http://www.brusselsivf.be

    Erasmus Ziekenhuis Fertiliteitskliniek van het Erasmus Ziekenhuis
    Dr. A. Delbaere
    Lennikse Baan 808
    1070, Brussel (Anderlecht) ,
    Tel: 02/5553689
    Fax: 02/5554520
    Email: ferticli@ulb.ac.be
    Web: http://www.hopitalerasme.org/fiv.htm

  • Pronatal Arleta

    • Malo
    • 1. Dezember 2008 um 17:50

    Re: Pronatal Arleta

    Hallo Mariella,
    ich war für das Erstgespräch beim Prof. Zech Institut in Salzburg und für den leider nicht erfolgreichen EZS-Transfer in Pilsen. (Inzwischen hat man einen Polypen in meiner Gebärmutter entdeckt, und vermutlich hats an dem gelegen. Nun habe ich erstmal Blutungen, dann wird der entfernt, danach kanns Richtung Kryotransfer weitergehen.)

    Auf der Prof. Zech-Webseite finde ich immer noch eine Seite zur Eizellenspende, und zwar hier...
    http://www.icsi.at/FuerPaare/Eize…DE/Default.aspx

    Viele Grüsse, Maria.

  • Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    • Malo
    • 24. November 2008 um 12:33

    Re: Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    Hallo Romy,

    Zitat

    Die Epigenetik spielt sich sehr wohl zwischen leiblicher Mutter und Kind ab und kann Gene an- und ausschalten bzw. deren Relevanz regulieren.


    Meine Rede... Gene geben Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten vor, mehr nicht. Und die austragende Mutter ist die Umgebung für das ungeborene Kind, und hat somit enormen Einfluss darauf, was und wie das Potential des Kindes sich entwickelt. ( Also Gene an- und ausschalten oder deren Relevanz regulieren, wie Du es schreibst.) Genau darum geht es mir auch...
    Aber dass

    Zitat

    gewisse Gene auf das Kind übergehen können

    ??? Doch wohl eher nicht...
    Viele Grüsse, Maria.

  • Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    • Malo
    • 24. November 2008 um 12:14

    Re: Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    Hallo Linchen,
    woher so ein Polyp kommt, wissen die Götter... aber nicht die in Weiss :)
    Die grosse Frage ist nun, wann es wie hier weitergehen wird...
    Ich hatte zu einem deutschsprachigen Gyn gewechselt, von dem ich aber leider den Eindruck habe, dass es ihm nicht gefällt, dass ich noch schwanger werden will, dass ich das im Ausland mache und dass er nur der tschechischen Ärztin "zuarbeiten" soll, seufz...
    Er stellt sich ziemlich an, was einen baldigen Termin im Krankenhaus angeht. Weiss nicht warum... "Wollen Sie das schon diesen Monat machen lassen?" Ähhh, ja!!!, worauf soll ich denn bitte schön warten???
    Es sieht so aus, als müsste ich da zwar über ihn gehen, aber doch zu einem anderen Arzt, der dann den Eingriff macht. Ich kapier das alles nicht so recht.
    Auf jeden Fall habe ich am 5. einen Termin bei dem Arzt (in der Klinik, in die mich auch mein Gyn schicken würde), der mir die Auslandsadressen gegeben hat. Der dürfte zumindest kein Problem mit meinem Vorgehen haben, und vielleicht mache ich dann mit ihm weiter. Ich nehme ja an, dass ich jetzt erstmal Blutungen abwarten muss, und daher ist der 5.12. gar nicht so schlecht als Termin.

    Nochmal zu dem anderen Thema. Du schreibst:

    Zitat

    Wahrscheinlich würde ich, wenn ich wirklich schwanger von einer EZS werden würde, mit einer Kinderpsychologin sprechen und sie fragen, wie und wann ich das Kind mit der Wahrheit konfrontieren soll.


    Es kann natürlich immer interessant sein, die Fachleute zu hören, aber ich denke, wenn Du verschiedene fragst, kriegst Du auch verschiedene Antworten...
    Und: "das Kind mit der Wahrheit konfrontieren", genau so eine "Konfrontation mit der Wahrheit" will ich vermeiden (wenn ich ein Kind dank EZS bekomme). Das heisst ja, dass es vorher eine Unwahrheit gegeben hat, und dann kann so eine Konfrontation vielleicht wirklich erstmal sehr schockierend sein, das kann zum Risiko des Identitätsbruches führen: Gestern war ich das Kind meiner Eltern und heute ist da plötzlich noch jemand??? Wer bin ich dann???
    Daher sag ich mir: von Anfang an soll es (die Wahrheit) Teil der Geschichte meines Kindes sein. Dann gibts auch nicht irgendwann einen Schock, sondern nur schrittweise wachsendes Verstehen der Dinge.
    So denk ich mir das...
    Gute Woche und viele Grüsse, Maria :)

  • Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    • Malo
    • 23. November 2008 um 18:31

    Re: Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    Hallo allerseits,
    ich lese hier schon länger mit, und habe versucht meine Meinung unter dem Titel "Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?" darzulegen.
    Kurzgesagt habe ich den Eindruck, dass man heutzutage immer noch dem vorgeburtlichen Lebens viel zu wenig Bedeutung beimisst. Vielleicht liegt es ja an der Symbiose und den geteilten Erfahrungen der Schwangerschaftsmonate, dass Kind und Mutter sich ähneln? ? ?
    Kirsche schreibt

    Zitat

    also ich hab mich mal mit der Biologin meiner Kiwupraxis untehalten. Die sagte mir, daß es durchaus sein kann, daß durch die enge Verbundenheit mir der Mutter durch die Nabelschnur und so auch gewisse Gene auf das Kind übergehen können. Aus einem dunklen Kind wird zwar kein helles, aber man hätte bei Eizellspenden schon Ähnlichkeiten mit der Mutter festgestellt.


    Dass ein Biologin davon spricht, Gene könnten auf das Kind übergehen, finde ich hahnebüchen!!! (sorry Kirsche!)
    Gene sitzen tief in den Zellen und wandern nicht so einfach von einem Mensch zum anderen! Auch nicht über die Nabelschnur! Ich habe den Eindruck, dass da eine Naturwissenschaftlerin etwas feststellt, nämlich Ähnlichkeiten zwischen nicht-genetischer/biologischer Mutter und Kind, und dann irgendwie versucht die Sachen innerhalb ihres Bezugsrahmens, wo man von Genen spricht, zurecht zu biegen. Ihr scheint es am Mut zu fehlen, die harten Naturwissenschaften zu verlassen und vielleicht zu versuchen, psychologisch zu argumentieren! Damit wird es dann ganz einfach, solche Ähnlichkeiten zwischen nicht-genetischer/biologischer Mutter und Kind zu erklären.

    Noch was in eigener Sache: Ich hatte mich auch schon gefragt, ob Ihr meinen Beitrag unter dem Titel "Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?" gelesen habt..... Ausser Linchen hat sich da niemand zu geäussert... Findet Ihr vielleicht meine Meinung hahnebüchen? :) Würd mich schon interessieren...

    Viele Grüsse, Maria :hallo:

  • Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    • Malo
    • 22. November 2008 um 20:28

    Re: Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    Hallo Linchen,
    freut mich, dass Du so ausfûhrlcih geschrieben hast! Und macht nix, wenn es ein bisschen duert, bis Du Dich wieder meldest!

    Zitat

    Ich könnte auch ein Kind adoptieren, aber das will mein Mann nicht. Außerdem möchte ich auch gerne noch einmal schwanger sein.


    Das könnte von mir stammen!!! :) Daher schien es so prima zu sagen, ich adoptiere eine Eizelle, mein Mann bekommt "sein" Kind. Und nach Schwangerschaft und Geburt wäre es ganz sicher MEIN und unser Kind!
    Wir haben den ersten leider erfolglosen Versuch schon hinter uns, beim Prof. Zech Institut in Pilsen.
    Seit 10Tagen war ich auch schon in der Vorbereitung zum Kryotransfer. Am Freitag war ich beim Ultraschall um zu sehen, wie gut die Gebärmutter schleimhaut sich aufgebaut hat, der Gyn sagt: prima, und ach ja, Sie haben da einen Schleimhautpolypen. Das kann eine Einnistung erschweren. (wörtlich: "kann" und "erschweren") Ich habe dann meine Ärztin angerufen, ihr sofort das US-Foto per mail geschickt, sie hat zurückgerufen und gesagt, "das ist so als hätten Sie eine Spirale sitzen, damit gibts keine Einistung, und vielleicht ist das ja der Grund, warum es nicht geklappt hat." Tja, also Abbruch des Ganzen. Ich soll eine Gebärmutterspiegelung machen lassen und dann eine Ausschabung.
    Ich habe den Eindruck, das was eine schlechte Nachricht, die vielleicht eine gute ist, sozusagen... Denn vielleicht hat man ja nun wirklich das Problem gefunden, das Ding ist jetzt 6mm gross, war also vielleicht auch schon beim letzten Transfer da, nur sehr klein und damit "unsichtbar".
    Ich nehme es jedenfalls erstaunlich/recht gelassen, und hoffe, dass es keine weiteren Komplikationen gibt. Irgendwie hätte auch alles sehr schnell gehen müssen so vor Jahresende, und im Dezember wäre ich 3 Wochen damit allein gewesen, da mein Mann weg sein wird. Also, Prinzip Hoffnung für Anfang nächsten Jahres!
    So, und jetzt sitzt mein Liebster hier und wartet auf den Computer, also lasse ich es für heute dabei. :)
    Viele Grûsse, schönen Sonntag, Maria :hallo:

  • stillgeburt.de , Bundestreffen verwaister Eltern

    • Malo
    • 17. November 2008 um 21:11

    Hallo,
    kennt Ihr die Webseite "stillgeburt.de"? Sie wurde von Bruder Klaus Schäfer eingerichtet, der u.a. das Buch "Ein Stern, der nicht leuchten konnte. Das Buch für Eltern, deren Kind zu früh starb" geschrieben hat.
    Sein Anliegen ist es schon seit langem, die Öffentlichkeit mehr auf diese Thema aufmerksam zu machen und vor allem auch mitzuhelfen, dass die Rechtsgebung zum Thema Beerdigung stillgeborener Kinder in Deutschland geändert wird. Dazu hat er auch die Initiative "Allen Menschen ein Grab" ins Leben gerufen.
    Um dieses Thema weiter ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, plant er ein Bundestreffen betroffener Eltern vom 21.-24. Mai 2009 in Karlsruhe. Auf seiner Webseite heisst es dazu "Wenn sich bis zum 23. November 2008 mind. 200 verwaiste Eltern anmelden, findet vom 21.-24. Mai 2009 in Karlsruhe ein Bundestreffen verwaister Eltern statt, deren Kind während der Schwangerschaft verstorben ist."
    Wenn Ihr Euch betroffen fühlt und interessiert seid, findet Ihr alles weiter auf http://www.stillgeburt.de
    Viele Grüsse, Maria.

  • Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    • Malo
    • 17. November 2008 um 20:54

    Re: Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    Hallo Linchen,
    es hat mich gefreut, Deinen ausführlichen Beitrag zu lesen!
    Was meine Situation betrifft, so habe ich in der Tat schon an anderen Stellen dazu geschrieben, aber ich finde es auch sehr schwierig, die Geschichte von jemandem hier zusammenzupuzzeln, auch Deine übrigens :)

    Also, bin heute 47 Jahre jung, wurde im sommer 2005 mit knapp 44 sehr erwünscht spontan schwanger, leider wurde unser Söhnchen in der 37. Woche stillgeboren, bis heute weiss niemand, warum. Seitdem Menopause, wohl durch den Schock. Ich lebe in Brüssel, die Ärzte haben mir gleich EZS empfohlen, ich wäre dazu aber damals emotional und psychisch nicht in der Lage gewesen. Als ich diesen Sommer wieder zum Arzt bin, hiess es, es gibt ein neues Gesetz mit strikter Altersgrenze (1.Kontaktaufnahme mit max. 45), und man gab mir Adressen im Ausland. Im Oktober dann 1. IVF mit EZS, leider negativ. Im Moment Vorbereitung für Kryotransfer
    .
    Meine Überlegungen sind also z.Zt. noch recht "theoretischer" Natur, aber ich werde meinem Kind, wenn es denn dank EZS gezeugt worden sein wird, das von Anfang an als Teil seiner Geschichte erzählen. Ich habe dazu schon einiges unter "Fluch oder Segen?" und "WIE sag ichs meinem Kind" geschrieben. In meiner Umgebung wissen meine Freundinnen und meine älteste Schwester Bescheid. Dem Rest der Familie werde ich es spätestens dann sagen, wenn ich ihnen unser Kind vorstellen kann. Ob ich es früher, während einer Schwangerschaft sagen würde, weiss ich noch nicht. Sicher werden sich alle sowieso jede Menge Sorgen machen, solange es keine Lebendgeburt gegeben hat, und da will ich nicht noch ein potentiell schwieriges Thema dazu eröffnen.

    Erzälst du kurz Deine Familiensituation? Hast Du schon ein Kind?
    Werde jetzt aber auch nochmal nach Deinen Beiträgen suchen...
    Viele Grüsse, Maria :hallo:

  • Progesterondosierung und Körpergewicht

    • Malo
    • 17. November 2008 um 10:25

    Re: Progesterondosierung und Körpergewicht

    Liebe Ärzte,
    ich würde es wirklich sehr zu schätzen wissen, wenn jemand von Ihnen meine Fragen beantworten könnte.

    Vor allem die, ob ich das mit den 90mg so als Durchschnitt betrachten kann oder ob dieses 120mg/60mg/120mg/60mg Spritzen nicht zu grosse Schwankungen mit sich bringt?

    Viele Grüsse, Maria.

  • Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    • Malo
    • 16. November 2008 um 18:44

    Hallo allerseits,
    ich möchte mal ein bisschen über die Gene und die Frage von Vererbung "laut" nachdenken.

    Das Forschen an den Genen und Gentechnologie ist ja heutzutage DIE Disziplin von der alles Mögliche und Unmögliche erwartet wird.
    Da wird dann ein Gen für irgendeine Krebsart gesucht und (vielleicht) gefunden, und was dann? ? ?

    In Amerika ist man soweit, dass man jungen Frauen das vorbeugende Amputieren ihrer Brüste empfiehlt, falls eine nähere weibliche Verwandte einen bestimmten Typ Brustkrebs hatte, und wenn sie das bestimmte Gen hat. Dabei drückt das Gen nur eine Wahrscheinlichkeit aus zu erkranken! Keine Gewissheit!
    Praktisch alles, was man bisher bei der Genforschung rausgefunden hat, spricht von statistischen Wahrscheinlichkeiten, mehr nicht. Nun kann man sagen, wenn die statistische Wahrscheinlichkeit um so und so viel erhöht ist, dann steigt das Krankheitsrisiko erheblich. Klar, aber es bleibt eben ein Risiko, keine Gewissheit.

    Ich habe auch vor einiger Zeit mal ein bisschen im Internet rumgelesen, wie das so mit erblichen Krankheiten aussieht. Es scheint 3 zu geben, in Worten DREI, wo die Wissenschaft sich einig ist, dass sie in 100% der Fälle weitervererbt werden. Das sind ein sehr seltener Darmkrebs, Chorea Huntington (früher Veitstanz) und eine dritte, die ich leider vergessen habe. In allen anderen Fällen von erblichen Krankheiten geht es wieder "nur" um Wahrscheinlichkeiten, d.h. Möglichkeiten der Vererbung!
    Hochinteressant ist die Forschung an eineiigen Zwillingen. Bei Prostatakrebs z.B. sind in etwas 2/3 der Fälle beide beroffen. Das heisst für ein Drittel der Personen, das nur einer der beiden erkrankt. Ich finde das enorm viel, dafür dass beide die absolut gleichen Gene haben!!! Und das ist nur ein Beispiel dafür, dass Gene eben nur Möglichkeiten enthalten, was daraus wird, scheint von unendlich vielen anderen Faktoren abzuhängen.

    Dann gibt es natürlich auch Versuche, Gene zu finden, die für psychische Merkmale des Menschen verantwortlich sind. Soweit ich weiss, war das bisher nicht sehr erfolgreich... (zum Glück?)
    Interessant ist hierbei noch die Forschung an vorzugsweise eineiigen Zwillingen, die getrennt aufgewachsen sind. Oft stellt man fest, dass ihre Persönlichkeiten und ihre Lebensläufe und ggf. ihre Krankheiten, erstaunliche Ähnlichkeiten aufweisen. Daraus wurde dann flink gefolgert, dass das an den Gene liegt.
    Was man dabei aber vergisst, ist dass diese beiden Menschen ihr Leben unter exakt denselben Bedingungen begonnen haben! Im Leib ihrer Mutter! Die Wissenschaft weiss heute ja, dass jede unserer Gefühlsregungen sich durch das eine oder andere "Glücks-" oder "Stress"hormon in unserem Blut nachweisen liesse. Und das ungeborene Kind ist in absoluter Symbiose mit seiner Mutter, teilt also all ihre Erlebnisse und Empfindung. Und das prägt.

    In der Pädagogik und Psychologie gibt es auch schon seit Jahrhunderten die Diskussion darüber, was uns zu den Personen gemacht hat, die wir sind: die/unsere "Natur", das sind dann wohl die Gene, oder die Umgebung, die Gesellschaft, "das,was uns nährt"? Auf Englisch ist das die Frage "nature" oder "nurture".

    Die Psychologie gibt auf diese Frage jedenfalls ihre klare Antwort, nämlich dass die frühen Ereignisse unseres Lebens uns prägen, uns zu denen machen, die wir sind. (Wobei die Psychotherapie dann davon ausgeht, dass wir später an uns arbeiten können, um uns zu verändern, wo wir das als für uns besser empfinden.)

    Ich weiss nun nicht, wie klar das alles was ist, was ich hier in Kurzform zu sagen versucht habe...
    Worum es mir geht, ist, dass wir (auch als Gesellschaft) dem vorgeburtlichen Lebens mehr Bedeutung beimessen sollten und den Genen etwas weniger. (Wobei das bisher natürlich nicht voneinander zu trennen war. Von daher ist die Schlussfolgerung "es sind die Gene" natürlich logisch verständlich.)

    Als ich vor 2 Jahren das erste Mal mit meinem Mann über EZS sprach (weil die Ärztin mir das als einzige Möglichkeit noch Mutter zu werden ans Herz gelegt hatte), da sagte er spontan, "dann hat das Kind ja nix von Dir". Ich hab ihm dann meine Auffassung der Dinge dargelegt, und er schien es überzeugend zu finden. Jedenfalls ist das heute schon lange kein Thema mehr für ihn.

    So, ich wollte diese Überlegungen gerne los werden und bin mal gespannt von Euch zu hören wie ihr das so seht!

    Viele Grüsse, Maria :hallo:

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 15. November 2008 um 19:10

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo Romy,
    danke für Deine Antwort! (ehrlich:danke!)

    Zitat

    irgendwie pervers ... Gott ins Handwerk pfuschen. Die Angst, etwas Schlechtes und Fremdes auszubrüten


    So in etwa klingt das also...

    Ich habe soeben den ZDF Reporter Bericht angesehen und im ZDF Forum dazu gelesen.
    Da war dann noch die Rede von "moralisch" und "ethisch"...
    Niemand hat das irgendwie erläutert, was er oder sie denn damit tatsächlich sagen will.
    Man wirft mit sehr emotional geladenen Begriffen um sich, und das alles bleibt so richtig schön schwammig...
    Vermutlich ist das ein so irrational emotionales Thema, dass man kaum in Ruhe darüber diskutiern kann.

    Viele Grüsse, Maria :hallo:

  • WIE sag ich's meinem Kinde?

    • Malo
    • 15. November 2008 um 11:20

    Re: WIE sag ich's meinem Kinde?

    Hallo Biggi,
    Du fragst "Warum habt Ihr das Gefühl es erzählen zu müssen?".
    Mir geht es schlicht um den vielleicht altmodischen Wert WAHRHEIT. Für mich ist das eine philosophische, fast spirituelle Frage, die auch viel mit psychischem Gleichgewicht zu tun hat. Ich möcht mein Leben nicht auf etwas Unwahres gründen, und das neue Leben meines Kindes schon mal gar nicht.
    Und was die Sache mit der möglichen Identitätskrise angeht, so kommt die meiner Meinung nach nur dann, wenn es einen Bruch in der Entwicklung der Identität gibt, also plötzlich eine neue Wahrheit auftaucht. Ansonsten ist das von Anfang an TEIL der Identität, die sich langsam im Bewusstsein des Kindes entwickelt.
    So seh ich das...
    Viele Grüsse, Maria.

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 15. November 2008 um 11:05

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo Elke, Romy und alle anderen!
    Elke, das mit Deiner "Freundin" stell ich mir ungeheuer schockierend vor für Dich. Da meint frau, sie kenne jemand und dann so was...

    Aber ich muss jetzt mal ganz dumm fragen, was ist denn das Problem dieser Leute? Ich kapiers echt nicht! Bin vielleicht zu naiv...
    Aber kann irgend jemand von Euch nachvollziehen (und mir erläutern), worin das Problem dieser Leute liegt? Ich hab schon mal geschrieben, dass eine meiner ach so katholischen Freundinnen gesagt hat, sie ist gegen IVF insgesamt wegen der Frage, was mit den eingefrorenen Embryos passiert. Das könnt ich ja fast noch verstehen, dass da jemand Probleme mit hat.
    Aber was ist denn das grosse Tabu bei der EZS???? Ich bin mir ziemlich sicher, dieselben Leute hätten nicht so'n Problem mit Samenspende, oder ??? Und was ist dann der Unterschied?

    Könnt Ihr mir weiterhelfen?
    Viele Grüsse, Maria.

  • WIE sag ich's meinem Kinde?

    • Malo
    • 14. November 2008 um 13:40

    Re: WIE sag ich's meinem Kinde?

    Hallo Isabell,
    ich hatte/habe auch die Absicht, ein Album von Unserem Aufenthalt in Prag und unserem Besuch in Pilsen anzulegen. Vor allem mein Mann hat fleissig fotografiert, ich habe die Rechnungen von Restaurants und die Eintrittskarten für verschiedene Sachen gesammelt und auch schon ein Album gekauft.
    Da unser Frischtransfer leider nicht erfolgreich war, liegt das jetzt alles noch rum und wartet... Der Kryotransfer müsste schon in 2 Wochen kommen, wenn er klappt, werde ich mich ans Album-Füllen und -Schreiben machen.
    Viele Grüsse, Maria :)

  • WIE sag ich's meinem Kinde?

    • Malo
    • 12. November 2008 um 21:11

    @ "Schmuddel"

    wieso bist Du in diesem Forum?????

    ansonsten: KEIN KOMMENTAR

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