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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Malo

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 27. Oktober 2008 um 18:20

    Re: Fluch oder Segen?

    Und nochmal ich ...
    Ich habe ein neues Thema unter "Psychische Aspekte" eröffnet mit dem Titel "WIE sag ich's meinem Kinde?".
    Da gibt es übrigens schon einen langen Austausch zur Frage: Sag ich's meinem Kinde? der so bis Anfang dieses Jahres lief.

  • WIE sag ich's meinem Kinde?

    • Malo
    • 27. Oktober 2008 um 18:17

    WIE sag ich's meinem Kinde?

    Hallo an alle,

    seit einiger Zeit wird in den "Fragen an EZS-Eltern" unter dem Titel "Fluch oder Segen?" über die Frage diskutiert, ob wir unseren Kindern erzählen werden, dass sie dank einer Eizellenspende entstanden sind.
    Die Meinungen sind sehr unterschiedlich und wurden teilweise, denke ich, auch sehr heftig vertreten.
    Nun hat Narzisse vorgeschlagen, ein Thema zu eröffnen, in dem sich die "Befürworter der Aufklärung" über ihre Vorstellungen und Erfahrungen austauschen können.
    Was ich also hiermit tue. Und ich hoffe, ich habe mich damit nicht vorgedrängt, liebe Narzisse :razz:

    Meine erste Frage, wäre nun nochmal an die gerichtet, die bereits Kinder dank EZS haben und es ihnen gesagt haben, wie das so lief...

    Viele GRüsse, Maria.

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 27. Oktober 2008 um 18:04

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo Claudia,
    darüber könnte frau sich jetzt wundern.... aber ich beobachte seit langem, dass viele "Aufsteller" die von Hellinger benutzte Arbeitsmethode eben nur als solche verwenden, als hochinteressante Methode, als Arbeitsinstrument, um an bewusst nicht so einfach zugängliche Inhalte zu kommen und das dann in ihre Denkweise/Arbeitsweise/Philosophie einbauen. Warum auch nicht.
    Nur mit der Philospophie von Bert Hellinger hat vieles, was man da sieht, nix zu tun. Macht ja auch nix, aber ich denke eben, der grosse alte Mann (auf die Gefahr hin pathetisch zu wirken, grins) hat sehr viel mehr zu bieten als nur eine Methode.
    So eine Art Aufstellungs-Wildwuchs ist auch entstanden, weil er Jahre lang nicht selbst ausgebildet hat, auch keine "Schule" gründen wollte. Vor ein paar Jahren dann scheint ihm die Hutschnur geplatzt zu sein, angesichts all dessen, was da so in seinem Namen betrieben wird, dass er erst jetzt tatsächlich selbst (mit seiner Frau) ausbildet. Ich habe das aus der Ferne verfolgt, da ich zu einem grossen Aufstellungs-/Hellinger-Kongress nach Köln wollte, der dann allerdings etwas "umkippte", da Hellinger absagte (weiss nicht mehr genau, was da lief), aber erst danach hat er seine Schule gegründet... wenn ich mich nicht völlig irre.

    Hallo Narzisse,
    dann machen wir das doch einfach!!! Ich geh jetzt mal gucken, wo das hinpassen könnte und ob Du schon was geschrieben hast.
    Wenn nicht, werde ich ein Thema eröffnen.

    Liebe Grüsse Euch allen, Maria.

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 26. Oktober 2008 um 19:16

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo allerseits,
    ich bin's nochmal, denn ich möchte noch eine zweite andere Ebene ansprechen.

    Kennt hier jemand die Familienaufstellungen nach Bert Hellinger?
    Ja, ich weiss, der gute Mann ist sehr umstritten (vor allem in Deutschland)!

    Aber trotzdem: sein zentrales Thema ist das System Familie, und die Frage, wer dazugehört und wer welchen Platz innehat.
    Das anzuerkennen, scheint von grösster Bedeutung für das Gleichgewicht des Systems und das Wohlergehen seiner Mitglieder.

    Was ich aus der Beschäftigung mit Familienaufstellungen und Hellingers Philosophie auch gelernt habe, ist, welch negative Auswirkungen Familiengeheimnisse haben, auch über Generationen hinweg. Und wie heilsam es ist, anzuerkennen, was ist. In diesem Sinne habe ich auch schon mal geschrieben, dass die Eizellenspenderin, der ich es zu verdanken habe werde, wenn ich Kinder bekomme, für mich einen Platz in unserem Familiensystem haben wird.
    Ohne sie, könnte ich unseren Kindern nicht das Leben schenken. Das ist einfach Tatsache.

    Dank der modernen Medizin und dank der Möglichkeit der IVF sind Spenderkinder möglich geworden. Unsere Vorstellungen von Familie und Gesellschaft sind viiiiel älter und passen sich nur nach und nach an. Ich denke, wir müssen lernen unsere Begriffe von Vater und Mutter zu erweitern; tun wir ja auch, wenn wir von genetischer oder biologischer oder auch Leih-Mutter sprechen. (Adoptivmütter gibts schon länger.)

    Bis wir diese Unterscheidungen als "normal" empfinden, wird es noch eine Weile dauern.
    Also, ich fang schon mal, mich dran zu gewöhnen, schlicht, weil es der Realität entspricht.

    Viele Grüsse rundum, Maria :razz:

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 26. Oktober 2008 um 18:57

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo allerseits,
    ich möchte nochmal eine andere Ebene mit einbringen.
    Ich habe in Jahren psychotherapeutischer Arbeit gelernt, wie wichtig es für mein/unser mentales Gleichgewicht ist, sich der Relität zu stellen und zu lernen, mit ihr umzugehen.

    Zitat

    Guck dich mal um: Viele Menschen ziehen es vor, mit Nicht-Wissen und Illusionen zu leben - das jetzt mal rein faktisch festgestellt und ohne moralische Bewertung.

    Ja, und die Psychologie nennt so etwas Verdrängung. Verdrängung ist eine sehr gesunde Strategie unserer Psyche, um in Zeiten grosser Belastung und Krise durchzuhalten, (geistig gesund) zu überleben.
    Nur... wenn die Zeit der Krise, des Traumas vorbei ist, ist es andererseits für die geistige Gesundheit wichtig, sicht mit den verdrängten Inhalten auseinanderzusetzen, sie zu verarbeiten. Das braucht Zeit, meist braucht man Hilfe von aussen, und meist ist es schmerzhaft. Auch ganz faktisch und ohne moralische Bewertung!!!

    Und ich bin für Vorbeugung. Bewusst verdrängen, bringts meiner Meinung nach einfach nicht. Erfahrungsgemäss, nach Meinung der Psychologie, holt einen das Verdrängte dann irgendwann wieder ein, kommt hoch und haut einen erst so richtig um. Für die Situation der Spenderkinder denke ich, das gilt für die ganze Familie.

    Zitat

    Du übst mit der Eröffnung auch Zwang aus, du zwingst dein Kind mit der Information zum Wissen und Auseinandersetzen. Da ist auch keinerlei Wahlfreiheit; und es gibt keine Rückfahrkarte.

    Ja, wenn man will, kann man das Zwang nennen. Ich denke, die Relität drängt sich uns immer zwingend auf, irgendwann, irgendwie, ob wir wollen oder nicht (s.o.). Und ich denke im Leben gibt es in der Tat nie eine Rückfahrkarte. Deshalb ist uns allen das Thema ja so wichtig.

    Viele Grüsse, Maria.

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 25. Oktober 2008 um 12:43

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo Lissy,
    da muss ich mich doch auch gleich outen. Ich bin ganze 47 Jahre jung :razz:

    Und nochmal kurz wie ich die Dinge für mich sehe:
    Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass ich mich als Mutter meiner Kinder erleben werde, und dass die das auch so sehen und fühlen werden. Ich denke, wie andere schon sagten, dass die neune Monate der Schwangerschaft und die Geburt unendlich wichtig sind und uns ein enges, ganz besonderes Band mit unseren Kindern geben. Und das ist ja erst der Anfang...
    Für einen Mann, dessen Kind dank des Spermas eines anderen Mannes gezeugt wurde, stell ich mir das viel schwieriger vor. Und auch da entstehen ja immer wieder ganz enge, wunderschöne Beziehungen nach der Geburt .
    Übrigens ganz herzlichen DAnk bijou für Dein posting !!!

    Und, zusätzlich zu alle dem, bin ich mir der Tatsache sehr bewusst, dass ich ohne Eizellenspenderin kein Kind haben könnte!! Daher bin ich ihr (unbekannterweise) dankbar und werde ich ihr immer einen Platz in unserem Familiensystem geben. Und das bedeutet auch, dass mein Kind darum wissen wird, von Anfang an, ganz selbstverständlich.

    So seh ich das ...

    Viele Grüsse, Maria :hallo:

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 23. Oktober 2008 um 21:38

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo,
    kennt Ihr schon diese Seiten? Die fand ich auch neben der englischen http://www.dcnetwork.org wirklich sehr interessant.
    Da sprechen erwachsen gewordene Kinder, die dank Samenspende gezeugt wurden.

    http://www.di-kind.de/ , http://www.kindaussamenspende.ch/Spenderkinder/Home.html

    Viele Grüsse, Maria.

  • Klinik in der Tschechei, nur welche ....?

    • Malo
    • 21. Oktober 2008 um 22:29

    Re: Klinik in der Tschechei, nur welche ....?

    Hallo Kirsche,
    schau am besten mal auf dieser Seite http://www.icsi.at nach.
    Ich war zum Erstgespräch in Salzburg, zehn Tage nach meinem Anruf, genau am 19.8. und jetzt am 19.10. waren wir in Pilsen im "IVF Zentrum Prof. Zech" zum Transfer mit EZS. Schneller gehts wohl kaum...
    Die Kosten: Erstgespräch 150, meine Medis so etwa 170; Eizellenspende, Befruchtung, Transfer: 10.000
    Viele Grüsse, Maria.

  • Klinik in der Tschechei, nur welche ....?

    • Malo
    • 21. Oktober 2008 um 21:10

    Re: Klinik in der Tschechei, nur welche ....?

    Hallo Jam,
    Silke hat Dir ja schon einen guten Tip gegeben... Ich denke auch, dass da ganz persönliche, manchmal fast "zufällige" Elemente mitspielen.
    Als man mir Anfang August in Brüssel gesagt hat, dass ich nach belgischem Gesetz zu alt bin für eine EZS, hat man mir auch gleich eine Liste mit Adressen im Ausland gegeben.
    Über die email-Adresse in Tschechien stiess ich auf die Webseite von Prof.Zech, auf der die Kontaktinfos der verschiedenen Zech-Institute waren. So habe ich sofort und direkt in Salzburg angerufen, wo man mir meine ersten Fragen sehr freundlich und kompetent beantwortet hat. Ich habe dann einen Termin zum Erstgespräch in Salzburg gerade mal 10 Tage später bekommen, was für mich terminlich ganz prima gepasst hat! Ehrlich gesagt, hätte ich es viel schwieriger gefunden, so spontan in ein Land zu fahren, dessen Sprache ich nicht spreche! Es war dabei von Anfang an klar, dass die EZS selbst in Pilsen in der tschechischen Republik stattfinden würde.
    Nun sind wir gerade heute wieder zurück gekommen, mit zwei Minis in meinem Bauch, und nun heisst es abwarten ...
    Wie Du siehst, war die Wartezeit Null, der Preis hatte seinerseits viele Nullen, insgesamt waren es 10.000 Euro :-?
    Für mich kann ich sagen, dass ich mich wohler damit gefühlt habe, sozusagen in einer österreichischen Klinik im Ausland zu sein.
    Am Sonntag, am Tag des Transfers, haben wir da übrigens eine deutsche Familie mit einer süssen 15 Monate alten Tochter getroffen, die (nach vielen Fehlschlägen in Deutschland) dank der Hilfe eines Zech-Institutes entstanden ist. Die Eltern wollten nun noch ein zweites Kind.
    Ansonsten kann ich nur sagen, dass alles gut gelaufen ist. Die Ärztin war sehr freundlich und hat uns alles gut erklärt.
    So, mehr kann ich nicht dazu sagen. Es ist sicher eine sehr individuelle Entscheidung, die von vielem abhängt.
    Auf alle Fälle wünsch ich Euch viel Erfolg bei Eurem Unternehmen :razz:
    Viele Grüsse, Maria.

  • Tagebuch IVF-Institut Zech Pilsen

    • Malo
    • 19. Oktober 2008 um 21:31

    Re: Tagebuch IVF-Institut Zech Pilsen

    Danke Schön, Maleyka!
    Ich habe soeben über den letzten Stand der Dinge unter meinem neuen Pilsen-Thema geschrieben.
    Danke auch für den Tip mit dem anderen Ordner, werde ihn mal suchen gehen!
    Viele Grüsse, Maria :razz:

  • IVF-Institut Zech Salzburg/Pilsen - - - meine Erfahrung mit diesen Instituten

    • Malo
    • 19. Oktober 2008 um 21:20

    Re: IVF-Institut Zech Pilsen - - - Fortsetzung...

    Hallo allerseits,
    ich möchte kurz erzählen, wie die Dinge wietergegangen sind.
    Die Ärzte haben bei der Spenderin 14 Eizellen entnehmen können, bei 10 hat die Befruchtung gut geklappt, und heute hat man mir 2 Embryonen der Kategorie AA eingesetzt. 2 oder 3 weitere waren etwas weniger weit entwickelt, sind aber wohl am Nachmittag eingefroren worden.
    Die Ärztin hat vor dem Transfer nochmal die weitere Behandlung und die unterschiedlichen Etappen mit uns besprochen. Ich soll jetzt auch noch etwas zur Thromboseprophylaxe spritzen, so dass die Gefahr besteht, dass mein Bauch und meine Rückseite mit der Zeit etwas "bunt" werden.... Aber um der guten Sache willen, mach' ich's gern :clowm:
    In 16 Tagen soll ich testen, und dann sieht man weiter.
    Bis dahin heissts: abwarten und Tee trinken..... gestern Abend gabs für hoffentlich lange Zeit das letzte Glas Rotwein :wein:
    Übrigens habe ich heute Morgen in Pilsen eine deutsche Familie getroffen, die mit einer süssen 15Monate alten Tochter da waren, ein Kind, das dank eines Zech-Institutes das Licht der Welt erblickt hat. Schön so einen quicklebendigen Erfolgsbeweis zu sehen :flower:
    Viele Grüsse, Maria :hallo:

  • Tagebuch IVF-Institut Zech Pilsen

    • Malo
    • 13. Oktober 2008 um 19:36

    Re: Tagebuch IVF-Institut Zech Pilsen

    Hallo allerseits,
    ich bin noch nicht lange im Forum angemeldet und hatte irgendwie diesen Ordner nicht gesehen, als ich ein neues Thema "IVF-Institut Zech Pilsen" begonnen habe... :roll:
    Im Moment sitze ich in Prag im Hotel, morgen gehts nach Pilsen zur Samenabgabe meine Mannes und der Befruchtung der gespendeten Eizelle...
    Seit letzter Woche habe ich versucht rauszukriegen, wann wir nun tatsächlich kommen müssen :wecker:
    Leider hat man mich ausPilsen nie zurückgerufen, heute Morgen nich sagte die Sekretärin, sie sei ja nur die Sekretärin, und man werde mich am Nachmittag zurückrufen...
    Mein Mann hatte dann den genialen Einfall, in Salzburg anzurufen, wo ich für das Vorgespräch war. Da habe ich mich dann ein bisschen über die Kommunikationsprobleme beschwert und gebeten, dass sie doch mal tätig werden. Und schwupp-di-wupps :runningdog: :runningdog: rief man mich aus Pilsen zurück !
    Und morgen kommt also der nächste wichtige Schritt. (So ganz langsam werde ich ein ganz klein bisschen nervös :grosseaugen:
    Viele Grüsse, Maria :hallo:

  • Fluch oder Segen?

    • Malo
    • 12. Oktober 2008 um 20:35

    Re: Fluch oder Segen?

    Hallo allerseits,
    ich sitze gerade in einem Hotelzimmer in Prag, und morgen oder am Dienstag fahren wir nach Pilsen, damit mein Mann seinen Beitrag zur Befruchtung gespendeter Eizellen abgeben kann. Am nächsten Samstag oder am Montag ist dann der Embryonentransfer geplant.
    Zu der Frage: sagen oder nicht sagen oder wann und wie sagen... Ich denke, ich werde es meinen Kleinen (es werden ja 2 Embryonen eingesetzt) am Tage des Transfers sagen und dann immer wieder regelmässig, auch am Tage der Geburt (hoffentlich kommt es dazu!) und danach immer wieder, ein Leben lang, so oft wie nötig...
    Ich wünsche mir, dass das "ganz einfach" ein Teil ihrer Lebensgeschichte sein wird.
    Ich habe auch interessante Webseiten gefunden, dank links irgendwo hier im Forum (!), von Kindern, die durch Samenspende gezeugt wurden. Die gibts ja schon länger, da sind also schon einige der "Kinder" erwachsen und können sich zu dem Thema selbst äussern.
    Am schwierigsten scheint es zu sein, wenn die Kinder es irgendwann erfahren (auch wenn das, wie vielleicht geplant mit 16 oder 18 von den Eltern mitgeteilt wird), dass das einen Bruch in ihrer Identität bedeutet. So nach dem Motto: bis gestern war ich das Kind meines (sozialen) Vaters...............wessen Kind bin ich nun... WER bin ich nun?????????
    Ich lass es jetzt bei dieser Überlegung, man könnte natürlich noch sooo viel sagen, es ist ja hier auch schon viel geschrieben worden...
    Also, fürs Erste viele Grüsse Euch allen aus Prag, Maria.

  • Aktuelle Infos über tschechische/polnische Kliniken?

    • Malo
    • 7. Oktober 2008 um 12:38

    Re: Aktuelle Infos über tschechische/polnische Kliniken?

    Hallo,
    ich weiss nicht, ob Deine Frage noch aktuell ist...
    Ich habe soeben einen Beitrag zum Institut Dr. Zech in Salzburg/Pilsen geschrieben.
    Die "Wartezeit" war praktisch Null.
    Der Preis hat leider viele Nullen, seufz, mit allem (Vorgespräch in Salzburg, Behandlung der Spenderin, Befruchtung, Embryotransfer) 10.000 Euro plus etwa 170 für meine Medikamente.
    Ich werde wieterhin berichtigen, wie die Dinge in Pilsen laufen.
    Viele Grüsse, Maria.

  • IVF-Institut Zech Salzburg/Pilsen - - - meine Erfahrung mit diesen Instituten

    • Malo
    • 7. Oktober 2008 um 12:01

    Hallo allerseits,
    ich habe mich erst gestern hier im Forum angemeldet und möchte Euch gerne von meinen bisherigen Erfahrungen berichtigen.
    Und ich wüsste gerne, ob hier schon jemand Erfahrungen/Erfolg mit diesen Instituten gehabt hat???

    Kurz vorweg ein paar Worte zu meiner Geschichte:
    Ich bin Jahrgang '61, seit 2004 verheiratet und wohne in Brüssel.
    Im Sommer 2005 wurde ich spontan schwanger (nach nur etwa einem Jahr üben). Alles war bestens, mir und unserem kleinen Sohn ging es prima, dann drei Wochen vor dem errechneten Termin: Routineuntersuchung bei der Hebamme: keine Herztöne mehr! ab ins Krankenhaus, Ultraschall bestätigt den Tod des Kindes, Geburt wurde eingeleitet, etwa 12 Stunden später die stille Geburt unseres Sohnes und der Beginn eines langen und steinigen Wegs voller Schmerz und Trauer... Aber das wäre ein Thema für ein anderes Forum.

    Nach der stillen Geburt unseres Kindes habe ich meine Menstruation nur noch sehr sporadisch gehabt, und bereits im Herbst 2006 hat man mir offiziell bescheinigt, dass ich wohl aufgrund des Schocks in der Menopause bin und mir Eizellenspende angeboten, die in Belgien legal ist. Das Ganze mit dem Hinweis, dass ich mich angesichts meines Alters möglichst bald dafür entscheiden sollte. Das war allerdings psychisch und emotional völlig unmöglich.
    Seit diesem Frühjahr geht es mir nun wirklich wieder besser, und im Sommer bin ich hier nochmal in eine Klinik für Reproduktionsmedizin. Dort hat man mir gesagt, dass man in Belgien aufgrund eines neuen Gesetzes mit absoluter Altersgrenze nichts mehr für mich tun kann, dass man mir aber Adressen im Ausland geben könnte.
    Da war das Institut in Pilsen dabei, auf der Webseite sah ich dann, dass sie zu einem österreichischen Institut gehören.

    Also habe ich in Salzburg angerufen, und man hat mir einen Termin 10 Tage später angeboten.
    Dort habe ich Dr. Spitzer getroffen, der auf mich einen sehr ruhigen, kompetenten und professionnellen Eindruck gemacht hat.
    Er hat mir alles erklärt, und ich habe gesagt "ok". Es war alles erstaunlich simpel, vielleicht bin ich auch ein "einfacher Fall".
    Das war Mitte August. Dann hat man mir bald per mail mittgeteilt, dass es in Pilsen eine Spenderin gibt, und dass ich Ende September mit der Gebärmuttervorbereitung beginnen kann.
    Salzburg hat mir dann das Rezept und den Behandlungsplan geschickt, und als ich feststellen musste, dass man hier mit dem Rezept nix anfangen konnte, haben sie mir geholfen, dass die Stadt-Apotheke Bregenz mir die Sachen schickt. Toller Service!

    Nun nehme ich seit ca. 2 Wochen meine Pillchen, und Samstag fliegen wir nach Prag. Um den 14. herum soll die Eizellenentnahme erfolgen. Ich habe gestern erst in Salzburg und auf deren Tip hin dann direkt in Pilsen angerufen: morgen hat die Spenderin ihren 2. Ultraschall, danach können sie den Eisprung recht präzise hochrechnen, und eine freundliche, deutsch sprechende Ärztin hat mir gesagt, ich soll dann nachmittags anrufen, dann können sie mir sagen, wie es aussieht. Und wieder scheint alles sehr einfach und klar zu sein.

    Kurz gesagt, ich bin rundum zufrieden mit Salzburg und dem bisherigen Kontakt mit Pilsen.
    Und ich bin zuversichtlich, dass alles weiter so gut läuft.... und natürlich vor allem, dass ich schwanger werde und ein lebendes, gesundes Kind gebären kann, hoffentlich.

    Soweit erstmal für heute. Viele Grüsse, Maria.

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