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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Ellis

  • Schwangerschaftsfördernde Mittel

    • Ellis
    • 28. Januar 2009 um 10:38

    Hallo Mädels!

    Im Forum verstreut findet man viele hilfreiche Tipps von Folsäure bis Rotwein, die sich schwangerschaftsfördernd auswirken sollen. Ich fände es toll wenn man all diese wertvollen Ratschläge in einem Ordner vereinen könnte :bindafür:

    - Romy ermutigt beispielsweise zur Teilzeit-Weintrinkerin zu werden. Mit eindeutigem Erfolg wie man sieht :gut:

    - Andere nehmen Folsäure; jedoch sind Dosierung und Dauer der Anwendung nicht klar definiert. Böse Zungen behaupten sogar, dass prophylaktische Folsäureeinnahme nutzlos sei da der der Körper kein Depot aufbauen kann... :gruebel:

    - Möchnspfeffer wird in vielen Foren als absolutes Muss in Sachen KiWu gehandelt. Hat damit jemand Erfahrungen gemacht?

    - Fruchtbarkeitstees findet man im Netz annähernd so viele vie Cocktails auf der Karte einer gescheiten Cocktaillounge! Hier ein paar Beispiele:

    1.)
    1 Teil Frauenmantel
    1 Teil Brenneselsamen
    1 Teil Johanniskraut
    1 EL Tee mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen - 10. Minuten ziehen lassen

    2.)
    Zu gleichen Teilen:
    - Himbeerblätter
    - Erdbeerblätter
    - Frauenmantel
    - Schafgarbe
    1 EL mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen 10. Minuten ziehen lassen.

    3.)
    50 g Schafgarbe
    50 g Frauenmantel
    50 g Himbeerblätter
    1 TL in Liter Wasser! Als Kur zirka 6 Wochen, danach eine Pause einlegen!

    - Alchemilla-Urtinktur von ALCEA (bestehend aus Frauenmantel), in der Apotheke erhältlich

  • Re: IVI-Valencia-Ordner

    • Ellis
    • 28. Januar 2009 um 10:03

    Re: IVI-Valencia-Ordner

    Dann sind wir im November ja schon drei die hibbeln, hoffen und bangen (wenn ich auch nicht bei IVI) :D

  • Re: IVI-Valencia-Ordner

    • Ellis
    • 28. Januar 2009 um 09:58

    Re: IVI-Valencia-Ordner

    Hortensia, ich freue mich so für dich! Immer schön weiter auf der Erfolgswelle bleiben :schlaumeier:

  • Re: Klinik Unica Brünn

    • Ellis
    • 28. Januar 2009 um 09:42

    Beipackzettel Estrifam

    Estrifam

    Beipackzettel Estrifam
    Wirkstoff: Estradiol

    Zusammensetzung

    Arzneilich wirksame Bestandteile:
    1 Filmtablette enthält 2 mg Estradiol.

    Sonstige Bestandteile:
    Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Gelatine, Talkum, Magnesiumstearat, Titandioxid, Methylhydroxypropylcellulos, blauer Farbstoff (bestehend aus Polyethylenglycol 400 und Indigokarmin E132)

    Darreichungsform und Inhalt
    1 Kalenderpackung mit 28 Filmtabletten zum Einnehmen
    3 Kalenderpackungen mit je 28 Filmtabletten zum Einnehmen

    Stoff- oder Indikationsgruppe
    Sexualhormone

    Pharmazeutischer Unternehmer
    Novo Nordisk Pharma GmbH
    Brucknerstraße 1
    D-55127 Mainz
    Tel.: 0 61 31 / 903-0
    Fax: 0 61 31 / 903-250

    Hersteller
    Novo Nordisk A/S
    Novo Allé
    DK-2880 Bagsvaerd

    Anwendungsgebiete
    Zur Substitution bei Estrogenmangel, wie

    * Beschwerden der Wechseljahre nach natürlicher und artifizieller Menopause
    * Prophylaxe und Therapie der Rückbildungserscheinungen an den Harn- und Geschlechtsorganen
    * Vorbeugung und Verzögerung einer durch Estrogenmangel bedingten Osteoporose in Kombination mit anderen Maßnahmen wie kalziumreiche Diät und ausreichende Bewegung

    Die alleinige Anwendung dieses Arzneimittel (d. h. ohne regelmäßigen Zusatz von Gelbkörperhormonen (Gestagenen)) zur Behandlung auch in den Wechseljahren und auch danach darf jedoch nur bei Frauen erfolgen, bei denen die Gebärmutter entfernt ist.

    Gegenanzeigen
    Wann dürfen Sie Estrifam nicht anwenden?
    Estrifam darf nicht angewendet werden bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, bei Bestehen von oder Veracht auf Tumore der Brustdrüse oder estrogenabhängige Tumore der Gebärmutter (auch nach deren Behandlung), bei Vaginalblutungen ungeklärter Ursache, bei akuten Lebererkrankungen (Gelbsucht), bei schweren Leberfunktionsstörungen, Leberstoffwechselstörungen (Dubin-Johnson und Rotor-Syndrom), Gelbsucht oder anhaltendem Juckreiz während einer früheren Schwangerschaft, Sichezellenanämie, angeborenen Fettstoffwechselstörungen, Herpes gestationitis in der Anamnese, Otosklerose (Schwerhörigkeit) mit Verschlechterung in vorausgegangen Schwangerschaften, bei Schwangerschaft, bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebertumoren.
    Estrifam darf nicht angewendet werden bei bestehenden tiefen Venenthrombosen, thromboembolischen Erkrankungen, Schlaganfall oder Auftreten einer dieser Erkrankungen in der Vergangenheit im zeitlichen Zusammenhang mit einer Estrogentherapie. Diabetikerinngen, bei denen schon durch Diabetes bedingte Gefäßveränderungen aufgetreten sind, darf eine Therapie mit Estrifam wegen einer möglichen Verstärkung dieser Komplikastionen nicht durchgeführt werden.
    Bei Frauen mit nicht entfernter Gebärmutter (nicht hysterektomiert) darf dieses Arzneimittel zur Behandlung in den Wechseljahren und auch danach nicht angewendet, außer unter gleichzeitiger Gabe von Gelbkörperhormonen

    Wann dürfen Sie Estrifam erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden?
    Im folgenden wird beschrieben, wann Sie Estrifam nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben früher einmal bei Ihnen zutrafen.
    Die Behandlung ist von Ihrem Arzt genauestens abzuwägen bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Bluthochdruch (Hypertonie), Herzinfarkt, Erkrankungen der Gebärmutter und der Brustdrüsen (Uterus myomatosus, Endometriose, Mastopathie), Krampfaderleiden (Varikosis), Venenentzündung (Phlebitis), Asthma, Migräne, Epilepsie, Chorea minor, Otosklerose, Multipler Sklerose, Tetanie oder Porphyrie, da Sexualhormone den Verlauf dieser Erkrankungen verschlimmern können.

    Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
    Während Schwangerschaft und Stillzeit darf Estrifam nicht angewendet werden.

    Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
    Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
    Wenn Sie blutdrucksenkende Präparate einnehmen, sollten Sie Ihren Blutdruck regelmäßig messen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollte Ihr Arzt vor Beginn der Estrifam-Therapie eine allgemeine medizinische Untersuchung durchführen und Ihre medizinische Familiengeschichte aufzeichnen. Insbesondere sollte der Blutdruck gemessen und eine gynäkologische Untersuchung mit Brust- und Unterleibsuntersuchung durchgeführt werden.
    Wenn Sie eine Gebärmutter haben und früher reine Estrogenpräparate eingenommen haben oder derzeit einnehmen, sollten Sie vor Beginn der Estrifam-Therapie sorgfältig auf eine mögliche Überstimulation der Gebärmutterschleimhaut untersucht werden.
    Vorbestehende Uterusmyome können sich während einer Estrogentherapie vergrößern, die Symptome einer Endometriose verstärken.
    Die Behandlung mit Estrifam ist sofort abzusetzen bei:

    * vor geplanten Operationen (sechs Wochen vorher)
    * bei längerer Bettlägrigkeit (z. B. nach Unfällen)
    * bei Auftreten von Gelbsucht
    * bei migräneartigen Kopfschmerzen
    * bei Thromboplebitis (Venenentzündung mit Ausbildung einer Thrombose) oder thromboembolischen Erscheinungen
    * bei Schwangerschaft
    * bei stärkerem Blutdruckanstieg
    * bei sensorischen Ausfällen wie Hörstörungen oder plötzlichen Sehstörungen
    * bei Zunahme epileptischer Anfälle.

    Warnhinweise:
    Es wurde berichtet, daß Brustkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs und Thromboembolien unter Estrogen-Therapie aufgetreten sind. Ein erhöhtes Brustkrebsrisiko wurde beobachtet nach Einnahme höher dosierter Estrogene über längere Zeit. Niederige Dosierungen über einen kurzen Zeitraum zeigen kein erhöhtes Risiko. AUsreuchende Langzeituntersuchungen über das Brustkrebsrisiko bei niedrigen Dosierungen von Estrogenen liegen derzeit noch nicht vor.
    Estrifam besitzt keine empfängnisverhütende Wirkung.

    Wechselwirkungen
    Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Estrifam?
    Verschiedene Arzneimittel bewirken einen Anstieg von Leberenzymen. Der Estrogenabbau wird daurch beschleunigt und die Estrogenwirkung kann abgeschwächt werden. Diese Wechselwirkung ist für die folgenden Arzneimittel dokumenitert: Barbiturate, Antiepileptika (Barbexaclon, Carbamezepin, Phenytoin, Primidon), Rifampicin und Breitbandantibiotika. Bei Diabetikerinnen kann es bei gleichzeitiger Einnahme von Antidiabetika zu einer Veränderung der Kohlenhydrat-Toleranz und somit zu einer Veränderung der Stoffwechsellage kommen, was wiederum eine Änderung der Diabetestherapie notwendig machen kann.
    Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

    Dosieranleitung, Art und Dauer der Anwendung
    Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Estrifam nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Estrifam sonst nicht richtig wirken kann!

    Wieviel von Estrifam und wie oft sollten Sie Estrifam einnehmen?
    Es wird einmal täglich ohne Unterbrechen eine Filmtablette Estrifam eingenommen.

    Wie und wann solten Sie Estrifam einnehmen?
    Bestehen noch regelmäßige oder unregelmäßige Monatsblutungen, wird mit der Einnahme der ersten Tablette am 5. Zyklustag (1. Menstruationstag = 1. Zyklustag) begonnen. Wenn keine Menstruation mehr auftritt oder diese während mehrer Monate (2 - 4) zwischenzeitlich aussetzt, kann mit der Einnahme jederzeit begonnen werden.
    Nehmen Sie möglichst zur gleichen Tageszeit eine Filmtablette Estrifam, bis alle 28 Filmtabletten einer Kalenderpackung aufgebraucht sind. Nehmen Sie die Tablette bitte mit ausreuchend Flüssigkeit ein (z. B. ein Glas Wasser). Wenn alle 28 Filmtabletten einer Kalenderpackung Estrifam aufgebraucht sind, wird die Einnahme ohne Unterbrechung am nächsten Tag aus einer neuen Kalenderpackung fortgesetzt.
    Die Einnahme von Estrifam wird durch eine spezielle Kalenderpackung erleichter, die jeder Filmtablette einen Wochentag zuordnet. Hierdurch wird eine rasche und sicher Einnahmekontrolle gewährleistet, die Einnahmefehler weitgehend vermeiden hilft.

    Wie lange sollten Sie Estrifam einnehmen?
    Im allgemeinen verschreibt Ihnen Ihr Arzt Wstrifam nicht für mehr als 6 Monate, da regelmäßige gynäkologische Untersuchungen einschliessliche einer Brustuntersuchung wichtig sind. Fragen Sie Ihren Arzt, wie oft Untersuchungen notwendig sind.

    Anwendungsfehler und Überdosierung
    Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig Estrifam angewendet oder eine Einnahme vergessen haben?
    Wenn Sie vergessen haben, die Filmtablette zur gewohnten Zeit einzunehmen, nehmen Sie sie anschliessen so bald wie möglich. Wenn Sie die vergessene Filmtablette nicht vor der gewohnten Einnahmezeit am Tag danach eingenommen haben, so verwerfen Sie diese und setzen die Behandlung wie üblich fort. Bitte beachten Sie, daß Schmierblutungen und/oder Blutungen auftreten können, wenn Sie vergessen haben, Ihre Filmtabletten einzunehmen.

    Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden?
    Die Therapie mit Estrifam kann jederzeit beendet werden. Wenn Sie eine Gebärmutter haben, wird häufig eine Blutung folgen.

    Nebenwirkungen
    Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Estrifam auftreten?
    Vor allem während der ersten Behandlungsmonate können folgende Nebenwirkungen auftreten:
    Magenbeschwerden, Übelkeit, Brustspannungen, Kopfschmerzen, Beeinflussung des Körpergewichts, Natrium- und Wasserretention, Libidoveränderungen, depressive Verstimmungen, Chloasma (gelblich-braune Flecken im Gesicht) und Zwischenblutungen. Diese Nebenwirkungen sind normalerweise vorübergehender Art. Übelkeit und Brustspannungen können Anzeichen einer Überdosierung sein. Sehr selten kann es zu Hautreaktionen, Haarausfall und Gallensteinen kommen. Es wird außerdem diskutiert, daß unter einer Estrogen-Therapie in sehr seltenen Fällen Lebertumore auftreten können. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt, wenn ungewohnte Oberbauchbeschwerden auftreten, die nicht von selbst bald vorübergehen, da dann das Absetzen des Präparates erforderlich sein kann.

    Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

    Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit und Aufbewahrung des Arzneimittels
    Das Verfallsdatum dieser Packung ist sowohl auf der Kalenderpackung als auch auf der Faltschachtel aufgedruckt. Verwenden Sie die Packung nicht mehr nach diesem Datum!

    Wie ist Estrifam aufzubewahren?
    Bewahren Sie Estrifam bie Raumtemperatur, d. h. bei einer Temperatur von weniger als 25° C, auf. Schützen Sie Estrifam vor Feuchtigkeit. Achten Sie stets darauf, daß Sie Estrifam so aufbewahren, daß es für Kinder nicht zu erreichen ist.

    Stand der Information
    Januar 2001

    Erklärungen:
    Das in Estrifam verwendete Estrogen Estradiol entspricht dem natürlichen in den Eierstöcken der Frau gebildeten Hormon.
    Estrifam wird für die Linderung oder Beseitigung der klimakterischen Beschwerden bei Frauen ohne Gebärmutter eingesetzt. Die Menopause - die letzte Menstruationsblutung einer Frau - tritt gewöhnlich im Alter zwischen 45 und 55 Jahren ein. Zum Zeitpunkt der Menopause hört der Körper langsam auf, die beiden Sexualhormone Estrogen und Progesteron zu produzieren.
    Wenn Ihnen die Gebärmutter entfernt wurde, tritt keine Menstruation mehr auf. Solange aber die Eierstöcke noch vorhanden sind, werden Estrogene und Progesteron weitergebildet, bis Sie das Alter für Ihre "Menopause" erreicht haben. Die abnehmenden Hormonspiegel verursachen bei vielen Frauen unangenehme Symptome wie Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Blutungsstörungen, Schlaflosigkeit, Scheidentrockenheit, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Antriebslosigkeit. Durch die Gabe von Estrifam wird das Estrogen ersetzt, das Ihr Körper nicht mehr länger produziert.
    Estrifam wird ebenso für die Prophylaxe der Osteoporose verschrieben. Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der der Knochenmineralgehalt abnimmt; dadurch werden die Knochen schwächer und brechen sogar. Am stärksten betroffen sind die Handgelenke, Hüften und/oder die Wirbelsäule. Durch den Estrogenabfall zum Zeitpunkt der Menopause und danach nimmt der Knochenmineralverlust zu. Viele Studien zeigen, daß durch den Ersatz des Estrogens der Knochenmineralverlust verlangsamt oder verhindert und so einer Osteoporose vorgebeugt werden kann bevor es zu Knochenbrüchen kommt.

    Dieses Arzneimittel ist nach den gesetzlichen Übergangsvorschriften im Verkehr. Die behördliche Prüfung auf pharmazeutische Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ist noch nicht abgeschlossen.

  • HIV-Risiko Eizellspende

    • Ellis
    • 28. Januar 2009 um 09:25

    Re: HIV-Risiko Eizellspende

    Soweit ich weiß unterliegt die EZS in jedem Land einer strengen Kontrolle der Spenderin. Somit dürfte das Risiko einer HIV-Infektion durch EZS gen Null gehen...

  • Neu in diesem Forum: Fragen zu nicht-anonymer Eizell- und Embryonenspende

    • Ellis
    • 28. Januar 2009 um 09:23

    Re: Neu in diesem Forum: Fragen zu nicht-anonymer Eizell- und Embryonenspende

    Liebe cocou!

    Ich kann eure Gedankengänge wirklich sehr gut nachvollziehen; befürchte aber, dass es in der Realität schwierig werden wird. Ich würde an deiner Stelle einfach einmal für dich (euch) interessante Kliniken anschreiben und nachfragen, ob es möglich ist, dass das Kind bei Erreichen der Volljährigkeit seine genetischen "Eltern" erfragen kann. Vorstellen kann ich es mir- gerade in den osteuropäischen Ländern- jedoch kaum. Aber fragen kostet ja bekanntlich nichts!

    Nicht-anonyme Eizellspende ist möglich in Belgien (hier allerdings ausschließlich Poolspende), Tschechien, Russland und Holland (hier MUSS die Spenderin mitgebracht werden). Über die Vorgehensweise anderer Länder bin ich leider nicht im Bilde; für uns kam nur das deutsche Grenzland in Frage. Woher die Samenspenden bezogen werden (müssen) musst du auch bei den einzelnen Kliniken erfragen; diese Frage hat sich für uns nie gestellt.

    Vielleicht findest du in meiner kargen Ausführung ja einen brauchbaren Anhaltspunkt.

    LG,

    Ellis

  • Hab einen Mann kennengelernt...

    • Ellis
    • 21. Januar 2009 um 09:06

    Re: Hab einen Mann kennengelernt...

    Bei Singles mit KiWu ist ein ONS sicher die einfachste (und günstigste) Methode. Aber mit einem Arbeitskollegen?!? Nee, mit dem auch ohne Kinderwunsch nicht; gibt erfahrungsgemäß nur Stress- und zwar richtig!

  • Was soll ich bloss tun?

    • Ellis
    • 20. Januar 2009 um 09:49

    Re: Was soll ich bloss tun?

    Liebe Sternli!

    Es ist natürlich schwierig adäquate Ratschläge zu erteilen wenn man dich und v.a. deinen Freund nicht persönlich kennt, nicht weiß wie eure Beziehung aussieht (was Außenstehende ja leider oftmals anders beurteilen als die frisch Verliebten). Du schreibst "jetzt fängt unsere Geschichte wieder an". Ich interpretiere das so, dass auch mit deinem Ex die EZS diskutiert wurde. Ich kann mir vostellen dass gnau das ein Problem für deinen Freund darstellt. Für Männer gibt es gemeinhin nichts schlimmeres, als in die Fußstapfen des Ex treten zu sollen /müssen. Vielleicht fühlt er sich als "Austauschprodukt"? Wenn man von einer Beziehung in eine andere schlittert neigen wir Frauen ja oft dazu Vergleiche anzustellen. " Diese Aftershave benutzte Ex auch" "Ex aß keine Erbsen" etc. Wenn du nun deinen Traum einfach weiterlebst- in diesem Fall mit dem "Neuen", kann ich mir vostellen, dass er sich minderwertig fühlt- schließlich war es irgendwann der Traum von dir und deinem Ex.
    Du schreibst, dass du evtl. nur mit EZS schwanger werden kannst. Wie genau hast du das medizinisch bestätigen lassen?
    Das er- wie du- unbedingt Kinder haben möchte ist doch wunderbar! Bei uns war das am Anfang der Beziehung alles andere als eine Grundlage. Ich war mir sicher NIEMALS ein zweites Kind haben zu wollen, bei Schatzi war´s der größte Traum. Was soll ich sagen? Kam Zeit- kam Kinderwunsch!
    Ich weiß dass man bei einer frisch verliebten Frau gegen Wände spricht- aber auch wenn du jetzt bis über beide Ohren verliebt bist kann dir kein Mensch eine Garantie dafür geben, dass dies auch in 1, 2 Jahren noch so sein wird. Und selbst wenn es so ist und es in 1,2 Jahren ernst wird und er bekommt "kalte Füße"- so hart es sich anhört; dann war/ist er nicht der Richtige für dich. Denn der Richtige träumt die gleichen Träume wie du und geht jeden Weg mit dir, egal wie steinig er auch sein mag!
    Dass er generell nicht "nein" sagt ist doch ein Schritt in die richtige Richtung! Und dass seine Skrupel auf dem Umstand beruhen dass du im Falle einer EZS nicht die genetische Mutter bist spricht auch für ihn. Schließlich möchte er ein Kind "von dir"- und das möchte "Mann" nunmal nicht von einer x-Beliebigen.
    Ob er dich eines Tages "so fest" liebt dass er diesen Schritt mit dir gemeinsam geht kann dir von uns niemand beantworten- aber ich denke nicht, dass sein Zögern in Liebesmangel begründet ist, sondern in den oben genannten Ausführungen.

    Ich drück dich mal unbekannterweise,

    Ellis

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Ellis
    • 19. Januar 2009 um 10:09

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Hallo kleiner Löwe!

    Ihr legt ja ein Tempo vor- Respekt! Ich drückt die ganz feste die Daumen; schließlich sind wir Kugelgenossinen sollte bei uns beiden in diesem Zeitraum alles so funktionieren wie wir es uns wünschen :D

  • In welches Land mit Spenderin?

    • Ellis
    • 19. Januar 2009 um 09:45

    Re: In welches Land mit Spenderin?

    Wie gesagt, momentan ist Arnhem unsere erste Wahl aus 5 Gründen: offene EZS wird praktiziert, Nähe zum Wohnort (450 km), Preis (4500€ komplett), keine Wartezeiten und das erste Telefonat war nett und unkompliziert. Wie es mit der Hormondosierung aussieht (evtl andere Länder- andere Dosen?!?) kann ich dir leider nicht sagen. Vielleicht bin ich nach unserem Erstgespräch im Sommer (August?) schlauer.

    Ellis

  • Embryonenspende

    • Ellis
    • 18. Januar 2009 um 16:45

    Re: Embryonenspende

    Hallo cleo!

    Ist euch die Augenfarbe wirklich so wichtig dass ihr euch erneut in eine WS hängen wollt? Eine Garantie, welche Augenfarbe euer Kind haben wird kann euch niemand geben. Auch bei zwei blauäugigen Spendern kann ein braun- oder grünäugiges Kind entstehen. Ebenso natürlich umgekehrt.

    Ellis

  • In welches Land mit Spenderin?

    • Ellis
    • 18. Januar 2009 um 09:56

    Re: In welches Land mit Spenderin?

    Hallo nadja!

    Wir standen vor dem gleichen Problem. Ja, in Belgien gibt es tatsächlich nur die Poolspende, leider. Wäre sonst für uns auch interessant gewesen.
    Wir haben uns nun für Holland entschieden, dort musst du deine eigene Spenderin mitbringen, es gibt also die wenigsten Probleme und Nachfragen. In der Tschechei geht es meines Wissens nach auch, aber die Tschechen sind leider contra Homosexualität, also habe ich keine näheren Informationen gesammelt. In Russland bei AVA Peter ist es auch sicher möglich. Schau dir doch einfach mal den Ordner über St.Petersburg an, die Mädels haben dort viele hilfreiche Tipps zusammengetragen. Über Frankreich und Dänemark kann ich dir leider nichts sagen.

    LG,

    Ellis

  • Erste Rückschläge

    • Ellis
    • 18. Januar 2009 um 09:30

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Britta!

    Danke für deine hilfreichen Tipps, aber unsere Wahl wird wohl auf Arnhem fallen. St.Petersburg wäre die zweite Wahl (wegen Entfernung und Preis :oops:)
    Tschechien ist leider nicht möglich, Homosexualität unerwünscht :-/
    Es ist doch nicht mutig sich hier mit Bild zu präsentieren! Nicht bei uns :wink: Nur mal angnommen unser "Vorhaben" (wie sich das anhört!) klappt wie wir uns das vorstellen und ich kugele ins nächste Jahr- jeder wird wissen dass an dieser Schwangerschaft "etwas faul" ist :D

    Herzlichst,

    Ellis

  • i.m. Injektion

    • Ellis
    • 15. Januar 2009 um 10:16

    Re: i.m. Injektion

    Liebe Feist!

    Wie gesagt, bei i.m. Injektionen unter Heparintherapie kann es zu Hämatomen kommen, deshalb sollte man beides nach Möglickeit nicht miteinander kombinieren. Aber was ist schon ein blauer Fleck im Vergleich zum Wunschkind?
    Nur wenn der blaue Fleck riesig ausfällt sehr schmerzhaft ist oder es aus der Einstichstelle der i.m. Injektion stark blutet solltest du mit deinem Arzt abklären, ab das Heparin evtl. reduziert werden kann. Heparinsalbe lässt blaue Flecke wiederrum schneller abklingen.

    LG,

    Ellis

  • Re: Klinik Unica Brünn

    • Ellis
    • 14. Januar 2009 um 21:37

    Re: Klinik Unica Brünn

    Folsäure-Überdosierung:
    Vergiftungserscheinungen durch die Einnahme zu großer Folsäuremengen sind beim Menschen bisher nicht bekannt geworden. Eine Überdosierung von Folsäure äußert sich nach chronischer Gabe sehr hoher Dosen (über 15 mg Folsäure pro Tag länger als 4 Wochen) in folgenden Symptomen: bitterer Geschmack, Appetitlosigkeit, Nausea (Übelkeit), Flatulenz (Blähungen), Alpträumen, Erregung, Depressionen. Unter antiepileptischer Therapie (vor allem mit Phenobarbital, Phenytoin oder Primidon) kann die Häufigkeit und Stärke epileptischer Anfälle zunehmen.

    Ellis

  • i.m. Injektion

    • Ellis
    • 14. Januar 2009 um 21:33

    Re: i.m. Injektion

    Feist, du hast dir die Antwort bereits selbst gegeben :wink: Um Hämatombildung zu vermeiden sollte bei Heparintherapie eine i.m. Injektion vermieden werden.
    Noch ein kleiner Tipp am Rande: Um ganz sicher zu gehen dass kein Blutgefäß getroffen wurde kann nach dem einbringen der Nadel aspierert werden, d.h. den Spritzenkolben ein klein wenig zurückziehen. Kommt Blut zurück habt ihr ein Gefäß erwischt- also Nadel raus und neu stechen! Funktioniert natürlich nur bei "durchsichtigen" Spritzen.

    Ellis

  • i.m. Injektion

    • Ellis
    • 13. Januar 2009 um 22:46

    Mädels, in letzter Zeit wird hier ja heftig das Thema i.m. Spritzen diskutiert.
    Bitte seid vorsichtig!
    Solltet ihr wirklich keine medizinisch geschulte Person in eurem Freundes- oder Bekanntenkreis haben die euch spritzt und ihr die Spritzen in Eigenregie durchführt beachtet bitte unbedingt folgende Hinweise:

    Kontraindikationen ( also NICHt spritzen!)

    * Unklarheit über anatomische Strukturen (bei Laien leider üblich)
    * Herzinfarkt und Schlaganfall, Art. Verschlusskrankheit (einschlägige Laborwerte erhöht/Klinik ) -> Lysetherapie
    * lokale Ödembildung (Wassereinlagerungen)
    * Unverträglichkeit des Wirkstoffes (Unbedingt Beipackzettel lesen, ggf. googlen!)
    * paretische Körperteile (= gelähmt, geschwächt)
    * Op-, Hämatomgebiete, Rötungen
    * Infektionen (Pilz), Hautveränderungen
    * Narbengewebe, Verhärtungen
    * Schock (keine Muskeldurchblutung -> keine Resorption)
    * bei Patienten die Antikoagulanzien einnehmen (Blutgerinnungshemmende Medikamente wie zum z.B:Marcumar®,Heparin )

    Als sicherste Methode gilt heute die ventroglutaeale Injektion nach Hochstetter (also in den "großen" Gesäßmuskel). Hierbei müssen 3 Orientierungs- und Tastpunkte sicher erfasst werden:

    * Die Spina iliaca anterior superior – Spitze des Darmbeinkamms (also der beim auf-dem-Rücken-liegen-vorschauende Hüftknochen)
    * Die Eminentia cristae iliaca anterior – wulstartige Verdickung auf der Kammhöhe (heißt nach dem Darmbein)
    * Der Trochanter major – OS-Knochen, oberer Wulst (dort ist auf der Innenseite der Ansatz zum Gelenkkopf)

    Tastvorgang nach Hochstetter beim rechten Gesäßmuskel:

    o Dein linker Zeigefinger ertastet die Sitze des Darmbeinkamms und verweilt dort (Bei adipösen Patienten etwas schwieriger zu finden, man muß sich dann durch die Fettschicht mit etwas mehr Druck herantasten)
    o Deinen linken Mittelfinger spreizt du weit ab bis er auf dem Darmbeinkamm ist (Nicht um den Kamm herumgreifen!)
    o Die beiden Finger bilden eine V-Form.
    o Du bewegst nun diese Hand mit den gespreizten Fingern in einer kleinen Drehbewegung bauchwärts. Dabei ruht Dein linker Zeigefinger weiter auf dem ertasteten Punkt (= Drehachse), bis der Handballen auf dem Trochanter major (Oberschenkelknochen) abgesetzt werden kann. Diese Bewegung ist gering. Die Finger und die Hand können sich abstützen.
    o Der Injektionsort ist nun die kleine untere Spitze des V, welches Dein Zeigefinger und Dein Mittelfinger bilden.
    o Mit dem Desinfektionstuper (Fingenagel oder Spritzenkappe tut´s auch) wird die Stelle sofort markiert
    o Beim injizieren sollteste Du die Nadelspitze so ausrichten, dass sie senkrecht zur Hautoberfläche steht und eher (leicht) zum Kopf hin weist.

    Beim linken Gesäßmuskel: gleicher Vorgang - nur dass Deine "entgegengesetze" Hand verwendet wird - also der rechter Zeigefinger auf der Spitze des Darmbeinkamms und der rechte Mittelfinger auf dem Darmbeinkamm ruht.

    Vorteil der Methode: Sehr enges Injektionsgebiet weit weg vom Ischiasnerv.

    Komplikationen wenns doch schief läuft:

    * treffen des N. Ischiadicus bei Injektionen in den M. gluteus medius-> Schmerz und Lähmung (falsche Lokalisation)
    * Hämatome durch das Durchstechen kleiner Blutgefäße. (Beobachten, darf sich nicht vergrößern)
    * aseptische Nekrose (spontaner Gewebetod)
    * Abszeß (primär -> verkeimte Lösung; sekundär -> Stichkanal)
    * Knochenberührung (Schmerz, die Knochenhaut ist gut enerviert)
    * Schmerz ähnlich einem Muskelkater (bis ca. 3 Tage nach der Injektion)
    * Abbrechen der Kanüle unterhalb des Konus durch Materialfehler (heutzutage äußerst selten, aber nicht ausgeschlossen, Einstichstelle evtl. sofort markieren)
    * Punktion eines größeren Gefäßes

    Das hier kursierende Video von Youtube ist nicht zur Nachahmung empfohlen da die Dame im Video die Stelle nicht ausmisst, sondern auf "gut düng" spritzt- viel zu gefährlich!

    Ausweichend ist noch die Injektion im Oberschenkel möglich (alleine ist eigentlich nur diese Weise zu bewerkstelligen), aber nicht empfehlenswert da keine genaue Ausmessung möglich.
    * Das Injektionsgebiet befindet sich im mittleren Drittel der Fläche zwischen gedachter Bügelfalte und gedachter äußerer Hosennaht, dem M. vastus lateralis.
    * An der Innenseite des Oberschenkels verlaufen wichtige Nerven und Gefäße, deshalb darf man dort NICHT injizieren!

    Allen Mädels im Saar-Pfalz-Kreis kann ich anbieten, die Injektion durchzuführen. Bitte nehmt die i.m. Injektion- auch wenns nur ein kleiner Pieks zu sein scheint- nicht auf die leichte Schulter!

    Ellis

  • Re: Klinik Unica Brünn

    • Ellis
    • 13. Januar 2009 um 11:20

    Re: Klinik Unica Brünn

    Ach Feist, würden uns nicht so viele Kilometer trennen würd ich dir dein Spritzchen glatt setzen :apfel:

    Ellis

  • Erste Rückschläge

    • Ellis
    • 13. Januar 2009 um 10:23

    Re: Erste Rückschläge

    Zurück vom Gynäkologen- TÜV bestanden ;D
    Meine "neue" Gynäkologin entpuppte sich als echter Glücksgriff. Bin natürlich gleich mit der Tür ins Haus gefallen und hab von unseren EZS-Plänen berichtet. Was soll ich sagen? Frau Doktor ist hellauf begeistert und hat mir in allem ihr absolute Unterstützung zugesagt. Sie arbeitete zuvor selbst in einer Kinderwunschklinik und möchte noch vieles schaffen und verändern; d.h. Reproduktionsmedizin ist ihr Steckenpferd!
    Falls jmd im Saar-Pfalz-Kreis eine fähige und motivierte Gynäkologin suchen sollte - PN an mich.

    Ellis

  • Erste Rückschläge

    • Ellis
    • 13. Januar 2009 um 08:50

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo zusammen!

    Die Dame aus Holland hat gestern wie versprochen zurückgerufen; sogar schon früher als erwartet.
    Sie sagte mir, dass unserem Wunsch von ihrer Seite her nichts im Wege steht und wollte mir gleich einen Termin zum Erstgespräch machen. Da der TF bei uns aber ja erst im Herbst diesen Jahres sein soll haben wir uns dann darauf geeinigt, dass ich 2 Monate vor erwünschtem TF nochmal durchklingel.
    Wartezeiten gibt es nicht da ich meine Spenderin ja mitbringe. Punktion erfolgt übrigends in Utrecht, TF dann in Arnhem. Kosten: 4500€

    Ellis

    P.S. Schau mir gleich mal nen neuen Gynäkologen an :-?

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