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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Nnina

  • Zugverbindungen zwischen Wien und Brünn...help..

    • Nnina
    • 4. Januar 2009 um 22:28

    Re: Zugverbindungen zwischen Wien und Brünn...help..

    Hallo Hansemaus,

    Ich plane auch das naechste Mal per Zug zu fahren, denn per Auto dauert die Reise in der Tat min. 1.30 wenn nicht 2 Stunden (ausserdem fand ich die Werbeplakate "frische Maedchen" absolut demoralisierend!).

    Danke Jogi fuer Deinen Erfahrungsbericht, so plane ich es auch. Alle Zeiten sind gut ueber die Oesterreichische Bahn WebSeite zugaenglich.

    Ich muss leider per Flieger nach Wien und dort eine Nacht verbringen sonst schaffe ich es zeitlich nicht. Hat jemand zufaellig einen Hoteltip in der Naehe des Wiener Suedbahnhofes?

    Liebe Gruesse, Nnina

  • Ihr Kinderlein kommet

    • Nnina
    • 3. Januar 2009 um 01:04

    Re: Ihr Kinderlein kommet

    Hallo Romy,

    Ich komme gerade von unseren Weihnachtsferien zurueck und moechte mich gleich in die lange Glueckwunschkette einreihen!! Toll hast Du das gemacht ... und uns allen hier gleichzeitig immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden... und dies auch jetzt noch, wo Du doch weiss Gott beschaeftigt bist!!
    Du bist 'ne tolle Frau (ich wuerde auch gerne zu Euch zum Babysitten kommen, und um ein bisschen mit dir zu plaudern... ;o)!

    Ich wuensche Eurer nun stattlichen Familie VIEL Glueck und Gesundheit!!!! ... und hoffe Du bleibst dem Forum weiterhin treu, ...eine ganz wesentliche Stuetze wuerde ihm sont abgehen!!

    Danke auch fuer das schoene Still-foto...ach wenn es doch bei uns allen noch Hoffenden nur auch schon so weit waere...!

    Ich moechte mich uebrigens Ellis anschliessen: Du hast eine herrliches Feder, warum nicht ein Buch mit Deinen Erfahrungen und Deiner Geschichte verfassen? Dies wuerde auch dem Thema EZS / EMS zugute kommen und die Urlaubskasse bestimmt bald zum platzen bringen (bei so viel Talent!!). Es kann ja unter Pseudonym veroeffentlicht werden ...(und somit nicht mit dem sagen / nicht sagen Thema in Konflikt geraten).

    Ich wuensche Euch ein wunderschoenes 2009!!

    Liebe Gruesse, Nnina

  • Kryo-transfert besser mit oder ohne downregulierung??

    • Nnina
    • 17. Dezember 2008 um 22:50

    Re: Kryo-transfert besser mit oder ohne downregulierung??

    Vielen Dank Dr Zaytseff fuer die klaren Erlaeuterungen!

    Was wuerden wir hier ohne Sie tun :) !!!!

    Ich wuensche Ihnen ein frohes und geruhsames Weihnachstfest!

    Liebe Gruesse, Nnina

  • Kryo-transfert besser mit oder ohne downregulierung??

    • Nnina
    • 14. Dezember 2008 um 22:39

    Re: Kryo-transfert besser mit oder ohne downregulierung??

    Hallo Dr Zaytseff,

    Vieln Dank fuer die schnelle Antwort!!

    Darf ich nachfragen wie Sie den Tag der Ovulation ermitteln: mit Ovulationstests? Das wuerde bedeuten dass man am erst an dem Tag an dem der Test positif ist den Flug buchen kann? Ist das richtig?

    Und wenn man in diesem Zyklus nicht ovulieren sollte (ich bin bereits 44), wird dann das ganze um einen Monat verschoben? Und man hoerte einfach mit den Estradiol-zugaben (ab T1 geplant) und Utrogest (ab Tag 14) wieder auf?

    Oder geht man von durchschnittlich T14 (vermutete Ovulation) +5=T19 aus. Was logistisch bedeuten wuerde dass man den Flug ab T1 buchen kann?

    Vielen Dank schon im voraus fuer Ihre Hilfe!!

    Herzliche Gruesse, Nnina

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Nnina
    • 14. Dezember 2008 um 22:25

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Hallo Voghey und Yako,

    Vielen Dank fuer Eure Erfahrungsberichte, Ihr seid ja beide mit Kryos schwanger insofern sind Eure Meinungen besonders wertvoll!!

    Hattet Ihr auch an Tag 20 Transfer (ich hatte Tag 18 als besten Tag im Gedaechtnis) der wuerde aber auf einen Sonntag fallen.
    Voghey wovon haengt der endgueltige TF Termin denn dann letzendlich ab? Wann hast Du Deinen Flug gebucht?

    Wenn ich mich richtig erinnere dann ist der GSH Aufbau ohne downregulierung natuerlicher (also auch durch eigene Hormone bedingt und nicht nur die Medis- so hatte ich das verstanden) und das ist dann viellecht auch besser. Ist das richtig?

    ...und noch was ganz anderes: Im "The Economist" dieser Woche steht ein Artikel dass Eisprung stimulierungs Medis (von denen wir alle ja einige hinter uns haben), das Krebsrisiko erhoeht. Wir sollten also in Zukunft nicht vergessen regelmaessig Vorsorgeuntersuchungen machen lassen!

    Liebe Gruesse auch an alle nicht genannten, schoene Kugelzeit, die Uebelkeitsphase dauert in der Regel hoechstens 3 Monate, dann habt Ihr bereits das schlimmste ueberstanden und es stehen nur noch wunderschoene Zeiten vor Euch ;o)

    Nnina

  • Kryo-transfert besser mit oder ohne downregulierung??

    • Nnina
    • 12. Dezember 2008 um 22:40

    Hallo Dr Wiswedel und Dr Zaytseff,

    Ich moechte im Januar meine Eisbaerchen abholen und haette gerne Ihre Meinung und Erfahrung zu diesem Thema: ist ein Kryo-transfer besser mit oder ohne downregulierung?

    Mein lokaler Arzt raet mir zu downregulierung, wohingegen die Kryo-Klinik meint das sei nicht notwendig und einen TF am Tag 20 nach der letzten Regel, vorschlaegt. Ich ovuliere noch.

    Was meinen Sie?

    Vielen Dank im voraus!!

    Liebe Weihnachts-Gruesse von Nnina

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Nnina
    • 12. Dezember 2008 um 22:20

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Hallo an alle,

    ...ja es ist schoen zu wissen dass es hier doch einige Baeuche giebt die schoen am wachsen sind!! Schont Euch... und in der tat, voghey, lass Dich nicht verrueckt machen!! So ein plumper Arzt aber auch...!

    Ich moechte im Januar meine Eisbaerchen abholen und haette auch mal eine Frage an Euch Erfahrene: ist ein Kryo-transfer besser mit oder ohne downregulierung?
    Mein lokale Arzt raet mir zu downregulierung, wohingegen RF meint das sei nicht notwendig und einen TF am Tag 20 nach der letzten Regel, vorschlaegt (da ich das ganze per Flieger + Zug logistisch organisieren muss bin ich, sobald gebucht, nicht mehr sehr flexibel). Ich ovuliere noch.

    Was meint Ihr?

    Vielen Dank im voraus!!

    Liebe Gruesse, Nnina

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Nnina
    • 6. Dezember 2008 um 22:21

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Hallo Yako,

    Mensch das freut mich ja riesig fuer Dich!!!!!!!!!!!!!!
    Ich hab' Deine Neuigkeiten vermisst in den letzten Tagen und schon schlechte Nachrichten befuerchtet... umso mehr freut es mich zu hoeren dass alles prima vorangeht!!!
    Halt' die Ohren steiff, wird schon alles gut werden!!

    Liebe Gruesse, Nnina

  • Grund für Fehlgeburten

    • Nnina
    • 5. Dezember 2008 um 22:39

    Re: Grund für Fehlgeburten

    Hall Frau Dr. Zaytseff,

    Ich habe ebenfalls Ihre Antworten mit Interesse verfolgt.

    Ich hatte an
    TF+11 einen HCG von 42
    TF+14 HCG = 30
    Es hatte also eine Einnistung stattgefunden, die jedoch nicht erfolgreich verlief.

    Wuerden sie da auch auf Chromosomenfehler tippen (TF der EZS war an Tag 3)?
    oder giebt es andere Moeglichkeiten die man nachforschen sollte um die Chancen beim naechsten Mal zu erhoehen (wir haben noch 3 Kryos von derselben Spenderin). Ich habe bereits eine 5 Jahre alte Tochter.

    Viele Dank im voraus fuer Ihre Hilfe!
    Liebe Gruesse von Nnina

  • Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    • Nnina
    • 28. November 2008 um 22:43

    Re: Warum finden wir eigentlich Gene so wichtig?

    [quote author=Malo link=topic=5175.msg63008#msg63008 date=1227525286]
    von Anfang an soll es (die Wahrheit) Teil der Geschichte meines Kindes sein. Dann gibts auch nicht irgendwann einen Schock, sondern nur schrittweise wachsendes Verstehen der Dinge.
    [/quote]

    Hallo Malo,
    "...schrittweise wachsendes Verstehen der Dinge", ja da hast Du genau den Nagel auf den Kopf getroffen, genau so stelle ich mir das auch vor ...und so kann es ein durchaus 'besonderer' aber nicht unbedingt 'wichtiger' "Teil seiner Geschichte" werden.

    Fuer mich ist die Spenderin auch keinesfalls die genetische 'Mutter' sondern eben nur die 'Genetik-Spenderin'.
    EZS oder nicht, der Begriff der "Mutter" ist in meinen Augen Privilegium der Person, in deren Bauch das Kind herangewachsen ist, die es zur Welt brachte und vor allem die, die es erziehend ins Leben begleitet... (cf. im Falle der Adoption: Mutter vs 'Biologische Mutter')

    Liebe Gruesse, Nnina

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Nnina
    • 27. November 2008 um 22:48

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Hallo,

    Vielen Dank fuer Eure lieben und aufmunternenden Worte!

    Es ist wirklich unheimlich schoen dass es dieses Forum giebt (ganz herzlichen Dank Ines + Chris!!!!!!) denn EZS / EMS ist ja nun ein ganz besonderes Thema ueber das man nur mit 'Leidensgenossinen' richtig sprechen kann, und wenn es keiner in der Umgebung wissen soll , dann ist dies ja schon ipso facto unmoeglich...

    Liebe Voghey, ich drueck Dir fest' die Daumen fuer den US, die kritischste Zeit hast Du ja bereits hinter Dir,... wird bestimmt ein Wonnebrocken!

    Lieber Wintertraum, aufhoeren?, ...wer kann den hier so schnell aus diesem KIWU Karusell aussteigen? :)...wenn man schon mal soweit geht wie wir es tun ist dies kein einfacher Schritt!
    ...wir haben Gott sei Dank noch 3 Eisbaerchen, die moechte ich im Januar abholen!

    Liebe Bell, Ja es war meine erste EZS.
    Ich wollte und will gerne soviel als moeglich ueber die Spenderin wissen. Nicht aus persoenlicher Neugierde, sondern weil wir es unserem Kind (sollte uns dieses Gleuck beschert werden) eigentlich sagen moechte wie es enstanden ist, von anfang an. Ich hoffe dass es, wenn es damit aufwaechst einfach ein Teil seiner Geschichte wird... und dazu moechte ich eben ein Maximum an Fakten haben, wenn es absolut gesehen natuerlich nie Viel sein wird.
    Mir wurde uebrigens gesagt dass die Klinik 20Jahre lang die Identitaet von Spender une Empfaenger archiviert, falls eine erblich-bedingte Krankheit auftreten sollte, dann kann mein Arzt sich an die Klinik wenden und aus medizinischen Gruenden die Aufdeckung der Anonymitaet anfordern; das ist gut zu wissen.

    Lieber kleiner Loewe, vielen Dank auch fuer Deinen Druecker, ich hoffe es geht dem kleinen Loewen gut, wie alt ist er denn?

    Boboolina, Sommerwind, Angie, Sunbiene und alle anderen: 2009 wird unser Jahr!!

    Liebe Gruesse, Nnina

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Nnina
    • 25. November 2008 um 23:14

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Hallo, liebe Gruesse an alle RF Schwangeren und davon giebt es ja Gott sei Dank hier viele!

    ...leider gehoere ich nicht dazu, denn ich habe vor kurzem, bei TF +11 Tage nur einen sehr schwachen b-hcg getestet und 3 Tage spaeter war der Wert schon wieder am sinken.

    Wir waren im Santander in Zimmer 4 und ich habe viel an Euch...und unser gemeinsames 'Schicksal' gedacht... das kleine Kaetzchen war auch ganz munter...

    Ich wollte Euch aber vor allem von einer Sache berichten, die mich etwas verwundert hatte. Im allgemeinen habe ich einen sehr guten Eindruck von RF, mit einer Ausnahme: vor dem Transfer wurden mir einige Daten der Spenderin mitgeteilt: Augen blau, Harre hell (fair), Geburtjahr, Blutgruppe 0-(d). Die Blutgruppe hatte mich ueberrascht, da sowohl mein Mann als auch ich selbst 0+(D) sind, aber ok das Kind wird in jedem Fall 0+(aber d) sein da + dominant ist.

    Als ich jedoch nach dem Transfer den Schein der mir gegeben wurde genauer betrachtete, so musste ich feststellen dass die Daten der Spenderin nicht mit den vorher genannten uebereinstimmten: gleiche (seltene!) Blutgruppe 0-, aber dunkles Haar, braune Augen und anderes Geburtsjahr.

    Mein betreuender Arzt war waehrend des Transferts abwesend und konnte mir erst 2 Wochen spaeter mitteilen, dass es eine (schriftliche und keine organische) Verwechslung war und die urspruenglichen Daten die richtigen waren.

    ...denn ich hatte schon Angst dass vielleicht auch der Beitrag meines Mannes verwechselt wurde.

    Dass solche Verwechslungen (und sei es nur schriftlicher Art) vorkommen, haette ich von RF nicht erwartet denn wiegesagt, mit Ausnahme dieses Falles, habe ich einen sehr guten Eindruck.

    Nun meine Frage, ist bei Euch aehnliches vorgekommen oder bin ich tatsaechlich nur ein dummer Unfall gewesen.

    Liebe Gruesse und alles Gute fuer den weiteren Schwangerschaftsverlauf und die kommenden Jahre, die bestimmt zu den aller-schoensten Eures Lebens zaehlen werden (so war -und ist- es fuer mich zumindest, denn ich habe bereits eine Tochter),

    Nnina

  • Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    • Nnina
    • 25. November 2008 um 22:34

    Re: Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    Hallo,

    ...ich habe eine 'eigene' Tochter von 4 Jahren (ich liebe sie ueber alles aber leider klappt es mit dem Geschwisterchen nicht mehr, deshalb bin ich hier fleissige Mitleserin).

    Ich wollte Euch kurz als Beispiel meinen Fall schildern: ich bin selbst sehr meinem Vater aehnlich und habe nur wenige Zuege (charakterlich und physisch) von meiner Mutter. Meine (genetische) Tochter ist mir ueberhaupt nicht aehnlich, weder charakterlich noch physisch. Erst letzten Sommer als wir meine Cousine muetterlicherseits besuchten , merkte ich dass meine Tochter ohne Problem als eines ihrer Kinder gelten koennte weil eine gewisse Familienaehnlichkeit besteht die also wohl von meiner muetterlichen Seite (aber auch nicht direkt von meiner Mutter) kommt, die aber bei mir ueberhaupt nicht erkennbar ist.

    ...und wenn es mir auch ein bisschen peinlich ist dies zu sagen, so ist doch Tatsache dass sie einige ausgepraegte Charakterzuege mit dem Mann meiner Cousine (also nicht blutsverwandt ) und deren aeltester Tochter teilt... und was die drei wiederum gemeinsam haben ist dass sie alle vom Sternzeichen de Jungfrau sind.

    Was ich damit sagen moechte ist, dass es meiner Ansicht nach gewisse Grund-charakterzuege giebt die ganz eindeutig angeboren sind aber auf die man selbst bei den eigenen Kidern keinerlei Einfluss hat (und die koennen ja auch von Vorfahren kommen die wir persoehnlich nie gekannt haben).

    Nach meinem (laienhaften) Verstaendnis der modernen Psychologie (Jung oder auch Myers Briggs) giebt es eine limitierte Anzahl von charakterlichen Grundtypen (zwischen 4 und 4x4=16). Dies sind die Grundbausteine. Welche individuelle Persoenlichkeit sich jedoch daraus ergiebt, das haengt im Wesentlichen von der Umwelt und der Erziehung (die wir dem Kind mitgeben) ab.

    Was das Aussehen betrifft (das scheint mir jedoch generell weniger wichtig als die Persoenlichkeit), so giebt es doch gar keine 'haesslichen' Kinder, und bereits im Jugendalter haengt doch schon viel vom 'look' ab, den sie sich geben wollen...

    Kurz gesagt, ich bin ziemlich ueberzeugt dass es in Realitaet kein Problempunkt ist. ...was jedoch leider NICHT bedeutet dass es trotzdem einer werden kann (z. Bsp. wenn mas die Herkunft des Kindes verbirgt, das Kind es jedoch trotzdem 'spuert' oder erst spaeter erfaehrt; oder wie in meinem Fall (falls es klappen sollte) ein '100% eigenes' und ein '50%+ eigenes' Kind zusammen aufwachsen).
    Die wirklich wesentliche Problematik bleibt also meines Erachten die des "sagen" (und wenn ja wie?) oder "nicht sagen".

    So, ich weiss nicht ob ich mich sehr klar audruecken konnte, wollte nur auch mal was zur Debatte beitragen...

    Liebe Gruesse, Nnina

  • "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    • Nnina
    • 8. Oktober 2008 um 00:19

    Re: "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    Liebe Veronica,

    Ja, wenn man die Garantie haben koennte waere alles viel einfacher, das stimmt!

    Wann geht es bei Dir los? und wo?

    Hast Du bereits ueberlegt wann der richtige Zeitpunkt zum ersten Mal erwaehnen sein koennte? 2-3 Jahre?
    ...und Ideen wie man das Thema einfaedeln koennte?

    Liebe Gruesse, Nnina

  • "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    • Nnina
    • 8. Oktober 2008 um 00:08

    Re: "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    Liebe Romy,

    Ja darueber war ich auch erstaunt, dass Die Eltern die Befuerchtung hatten von Ihren Kindern deshalb weniger geliebt zu werden. Ja, es scheint sehr Ich-bezogen, aber immerhin hatten sie den Mut es zuzugeben. Etwas aehliches habe ich auch von manchen AdoptivEltern gehoert, wenn die Kinder auf die Suche nach der biologischen Mutter gehen. Wie erklaert sich dieses scheinbar mangelnde Selbstvertrauen?

    Wie bereits erwaehnt habe ich noch nicht fuer mich selbst entschieden und kann die Argumente beider Seiten gut verstehen. Ich glaube aber nicht dass nicht genetische / bzw halb-genetische Kinder fataler-weise auf Depressionen vorprogrammiert sind wenn sie mit dem Wissen aufwachsen. Hier geht es ja nicht darum von seiner biologischen Mutter nicht geliebt worden zu sein wie das u.U von Adoptivkindern verstanden werden kann.
    Ich habe den Eindruck schwer kranke oder behinderte Kinder gehen -im vergleich zu uns Erwachsenen- z. Bsp. verblueffend "matter of fact" maessig mit Ihrer Erkrankung oder Behinderung um. Das ist halt so, es ist Ihre Geschichte, sie haben das Leben nie anders gekannt...

    Auch was die Eltern betrifft bin ich nicht sicher Dr L's Meinung zu teilen: ist sagen nicht schwieriger fuer die Eltern als nicht-sagen? In jedem Fall, wenn es nur darum ginge haette ich lieber ein schweres Gewissen als ein deprimiertes Kind.

    Ich moechte hier keineswegs fuer richtig oder falsch plaedieren, mein Bestreben ist es eher die Diskussion nicht untergehen lassen, denn sie scheint mir wichtig fuer uns alle um die fuer jeden einzelnen richtig Antwort zu finden.

    Liebe Gruesse, Nnina

  • The same procedure like everytime....

    • Nnina
    • 7. Oktober 2008 um 23:34

    Re: The same procedure like everytime....

    Liebe Ines, Lieber Chris,

    ...es ist natuerlich nur ein schwacher Trost, aber auch ich moechte Euch versichern dass es ohne Euch und ohne dieses Forum wohl viele Kinder nicht gaebe!! Der rege Austausch hier giebt uns allen viel Mut und Vertrauen zu einem so ungewoehnlichen Schritt, dessen Ergebnis wir jedoch uns alle so sehenstlich wuenschen....
    Gebt nicht den Mut auf, das wichtige ist immer wieder aufzustehen, wenn man auch am Boden zerschmettert ist, und weiter suchen, suchen nach der Ursache, damit sie sobald erkannt, behoben werden kann.
    RF ist, laut allem was ich hoere eine ausgezeichnete Adresse, aber selbst dort klappt es bei manchen erst das 2. oder 3. Mal oder noch spaeter...

    Ihr habt uns allen so viel geholfen. Wir druecken Euch ganz ganz fest die Daumen, dass das naechste Mal alles besser wird, ...nur nicht aufgeben!!

    Lasst Euch umarmen, Nnina

  • "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    • Nnina
    • 5. Oktober 2008 um 23:28

    Re: "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    Liebe Sylvia,

    Ich kann mich noch gut an Dich erinnern, und dachte auch an Dich als ich meine Geschichte schrieb, in der Hoffnung auch von Dir und Deiner Erfahrung zu hoeren...
    ...und nun dieses unfassbare Schicksal!

    Es faellt mir schwer passende Worte zu finden..., das Leben ist manchmal so grausam und ungerecht, dass alles sinnlos erscheint.
    Aber es geht weiter, es muss weitergehen, Deine Familie und Dein kleiner Sohn, sie brauchen Dich!!!
    Wann immer der Schmerz in Dir es zulaesst, schau wieder nach vorne in die Zukunft es giebt noch so viel schoenes und wichtiges fuer Dich zu tun!!

    Ich denk' an Dich und deine kleine Maus!

    ...und umarme Dich ganz fest, Nnina

  • Mein kleines Mädchen

    • Nnina
    • 5. Oktober 2008 um 22:12

    Re: Mein kleines Mädchen

    Liebe Ganesebomber,

    Du hast eine der schlimmsten, Erfahrungen ueberhaupt durchleben muessen, Dein Kind gehen lassen...
    Es ist schwer troestende Worte zu finden, solche Wunden kann nur die Zeit heilen.
    Ich umarme Dich ganz fest, um Deine Trauer zu teilen

    Liebe Gruesse, Nnina

  • The same procedure like everytime....

    • Nnina
    • 5. Oktober 2008 um 12:33

    Re: Morgen geht´s los

    ... auch ich wuensche Euch von ganzem Herzen dass Euer Wunsch in Erfuellung geht !!!!!!!!

    LG, Nnina

  • "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    • Nnina
    • 5. Oktober 2008 um 12:30

    Re: "Eigene" Kinder mit EZS Geschwistern ...wie klappt das bei Euch?

    Liebe Romy, Lieber Sonnenstrahl,

    Vielen Dank fuer Eure Antworten.

    Ja, die langen Faeden im "Psychische Aspekte" Ordner habe ich naturlich laengst 'verschlungen'. Es wurden dort sehr interessante und vielfaeltige Ueberlegungen und Gedankenanstoesse 'gewaelzt' die hilfreich sind fuer jeden der sich mit der Thematik befasst.

    Es giebt auch interessante Studien zu dem Thema in England wo EZS (EMS?) nun gesetzlich erlaubt ist, aber nur nicht-anonym, weil dies wohl laut der Experten, im besten Interesse des Kindes sei. Wen's interessiert, Susan Golombok z. Bsp. leitet regelmaessig Vergleichs-Studien ueber das psychische Wohlbefinden von DI / EZS/ IVF und normal gezeugten Kindern. Die Resultate sind durchgehend positif (keinerlei alarmierende Abweichungen im Kinder-Eltern Verhaeltnis) aber die aelteste Gruppe sind Kinder von 7 Jahren, d.h. es giebt noch keine aussagekraeftigen Ergebnisse von Seiten der Kinder.

    Am wohlsten waere es mir wenn das Kind mit dem Wissen um seine Entstehung aufwaechst, und es deshalb gar kein Thema ist, so wie es kein besonderes Thema ist ob die Augen blau oder braun sind.
    Natuerlich werden einige Elemente genetisch vererbt, aber welche Bausteine dominant sind und ob sie nun von der Urgrossmutter (und davon hat jeder 4) oder von jenem Urgrossvater (auch vier) stammen, das weiss doch bei uns auch keiner und kennengelernt haben wir sie auch nicht ...und dieses Unwissen hat uns auch keinerlei psychische Traumatismen verursacht weil es kein Thema ist und wir es als normal empfinden.

    In einem Buch ueber Buddhismus habe ich mal eine interessante Analogie gelesen: ein Seil liegt auf dem Boden, in der Dunkelheit. Wenn man der Meinung ist es koennte eine Schlange, dann ist man von starken unwohlen Gefuehlen beherrscht, wenn man aber davon ausgeht dass es nur ein Seil ist, dann ist es eine nur eine gleichgueltige Nebensache.

    ...und das wirklich wesentliche, ist doch was man aus diesen Bausteinen, -die ja nur Rohmaterial sind-, macht, und das ist -Genetik oder nicht- unser persoehnlicher, unumstrittener, essentieller Beitrag mit dem wir unser Kind praegen, durch unsere Erziehung und unser Vorbild.

    In diesem Sinne (ich hoffe mich verstaendlcih ausgedrueckt zu haben) waere mir das 'sagen' am liebsten, aber die Frage bleibt, wird es denn auch so sein?

    Romy, Du hast ja bereits eine Tochter (3 Jahre?). Darf ich fragen wie Du der Sache gegenueber stehst? Hast Du Ihr gegenueber schon mal was erwaehnt? oder ziehst Du eher das Schweigen in Erwaegung?

    Sonnenstrahl, da hast Du ja schon einiges durchgemacht. Ich hoffe Deinem Mann geht es jetzt wieder blendend und dass nur noch die dunklen Erinnerungen bleiben (aber an allem Schlechtem ist doch immer auch was Gutes, und so helfen einem die schweren Erfahrungen, glueklicher zu leben weil man dadurch die wirklich wichtigen Sachen -wie Gesundheit!!, viel bewusster erlebt!

    Liebe Gruesse, Nnina

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