Re: Trental und Prednison zusammen nehmen?
Hallo!
Prednisolon und Trental durfen zusammengenommen werden. Trental hat auch leichte immunosupressive Wirkung.
Mit Colostrum habe ich keine Erfahrung.
Freunliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Trental und Prednison zusammen nehmen?
Hallo!
Prednisolon und Trental durfen zusammengenommen werden. Trental hat auch leichte immunosupressive Wirkung.
Mit Colostrum habe ich keine Erfahrung.
Freunliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Unterleibsschmerzen kurz vor Transfer
Hallo Helga!
Amoxicillin senkt Aktivitaet von Oestrogenhaltigen Medikamenten und erhoeht das Risiko von vorzeitigen Blutung. Unter Einnahme von Amoxicillin soll die Oestrogendosis erhoeht werden.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: PräImplantationsdiagnostik Diagnostik bei EZS?
Hallo Biggi!
Wurden ihre ICSI behandlungen in Deutschland durchgefuhrt?
Nache welcher Methode wurde geprufft, dass die Spermien "genetisch ok" waren?
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Probezyklus
Hallo Arianna!
Ein Probezyklus ist die Uebung eines Behandlungszyklus (Embryotransferzyklus).
Der Zweck - su sehen, wie die Gebarmutter auf die Medikamente reagiert, damit die Dosis in dem Tranferzyklus optimal ist. Ein Probezyklus ist dann sinnvol, wenn das Endometrium in dem natuerlichen Zyklus nicht eingeschaetzt werden kann (z.B. kein Zyklus). Medikamentenauswahl wird perseonlich von dem behandelnden Arzt angepasst.
Freundlcieh Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Blutungen TF+10
Hallo Columbia!
Die Ursache der Blutungen nach Kryotransfer und/oder Eizellspende ist die Kuenstlcihkeit der ganzen Situation.
Bei einer Spontanschwangerschaft oder dem normalen IVF gibt es ein Dialog zwischen dem Embryo, dem Gelbkoerper in dem Eierstock und der Gebaermutter. Das Embryo produziert HCG. HCG Stimuliert Progesteron- und Oestrogenproduktioon in dem Eierstock. Oestroegene und Progesteron unterstuetzen die Schleimhaut in der Gebarmutter und das Embryo.
Bei Kryotransfer und/oder Eizellspende gibt es normalerweise kein Gelbkoerper. Deswegen ist diese zwischenspile zerbrochen. Stattdessen bekommt die Frau von aussen Oesetrogene und Progesteron, die ganz grob die natuerliche situation immitieren. Daher manchmal die Blutungen.
Die Behandlung bei den Blutungen ist auch sehr grob, aber ganz erfolgreich: Oestrogene und Progesteron gleich erhoehen und Ruhe haben. (am Besten Progynova 2-3 Extratabletten und Progesteron als Spritze; falls keine Spritzen vorhanden - Utrogest 200-400mg oral).
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Welcher Zyklustag ideal für start mit Progynova ?
Hallo Hansemaus!
Als erster Zyklustag wird der erste Tag der richtigen Blutung angesehen. In diesem Fall ok so.
Freundliche Gruesse
Olga Zaytseff
Re: Spermaspende vs Eizellspende. Wann empfiehlt man was?
Hallo Biggi!
Ich kenne Ihr Fall detaliert nicht, deswegen kann nur 2 algemeine Anmerkungen beitragen, die Ihre Fragen teilweise beantworten koennen.
1. Die eigene Eizellen sind fuer den Koerper genauso fremd, wie die gespendeten, wegen Rekombination des genetischen materials bei Meyose.
2. Nach 35 laesst die Qualtaet der Eizellen nach, indem mehr und mehr spontane genetische Fehler statt finden. So bei dem Alter 40 sind 90% Eizellen aneuploid. Bei Maenner aber sind die altersverbundene Aneuploidieraten unbedeutend.
Freundliche Gruesse
Olga Zaytseff
Re: Wie bekomme ich die GMS 3 Schichtig?
Hallo Leo!
Die "Dreischichtigkeit" bei Ultraschal entspricht der normalen Struktur des Endimetriums der ersten Zyklusfase.
Nach meinem Verstehen gibt es die folgen Ursachen, wenn die GMS nicht drieschichtig ist, und folgende Loesungen:
1. Vorzeitige Luteinisierung (durch LH anstieg bedingt) - Loesung: Downregulation;
2. Lokales problem (polypen, hyperplasia) - Loesung: Hysteroskopie, Ausschabung, einige Monate Pille
3. Unerklaerbar - das Ultraschalbild kann nicht verbessert werden; trotzedem ist eine Schwangerschaft nicht ausgeschlossen.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Offenlegen der EZSP
Lirbe Catalan!
Ich habe mich fuer die Frage sehr interessiert vor einigen Jahren und einen Ueberblick der wissenschaftlichen Literatur daurueber damals geschrieben.
Seitdem sind die neue Studien erschien, und Sie koennen nach den Namen der Authoren auf http://www.pubmed.com suchen
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Zu sagen oder nicht zu sagen?
(Literaturueberblick
vorbereitet bei Dr. Olga Zaytseff)
Was sagen Empfänger einer Einzellspende ihrem Bekanntenkreis?
Laut einer in Belgien durchgeführten Studie (Baetens et al.) haben 31,6% der Empfänger niemandem mit Ausnahme der Spenderin von der Behandlung mit gespendeten Eizellen erzählt (jedes Paar musste ohne Hilfestellung von außen eine Spenderin finden).
16 Prozent der Empfänger wollten die Behandlung nach Möglichkeit geheim halten, sprachen aber mit ein oder zwei Verwandten, bzw. engen Freunden darüber. 15,3% der Patientinnen sagten es ihrer Familie oder engen Freunden und 32,6% hatten keine Probleme damit, über ihre Fruchtbarkeitsstörung zu sprechen (Baetens et al., 2000).
In anderen Studien wurde nachgewiesen, dass die Hälfte der Patientinnen mit mindestens einer Person aus ihrem Bekanntenkreis über die durchgeführte Behandlung gesprochen hatten (Pettee und Weckstein, 1993; Weil et al., 1994).
Aus folgenden Gründen wurde eine Behandlung mit gespendeten Eizellen von den Patientinnen nicht erwähnt: Befürchtungen, dass es in ihrer Umgebung zu Missverständnissen kommen würde; Überzeugung, dass Unfruchtbarkeit ausschließlich ein persönliches Problem ist; Vermeidung der Frage nach der genetischen Mutter; Wohlergehen des Kindes (Vermeiden von Situationen, in denen das Kind von anderen als „eigenartiges“ Kind behandelt wird); religiöse oder kulturelle Motive (Bekanntwerden der Spende hätte das Paar zu Außenseitern gemacht).
Patientinnen, die über die Behandlung mit gespendeten Eizellen gesprochen haben, begründeten ihre Offenheit wie folgt: kein Grund sich zu schämen; Wunsch nach Unterstützung durch die Familie und den Freundeskreis; die Familie, bzw. Freunde wussten bereits von der Fruchtbarkeitsstörung oder erblichen Krankheit.
Was sollte das Kind erfahren?
Der Ethikausschuss der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (ASRM) befürwortet und setzt sich auf jede nur mögliche Weise in der Öffentlichkeit dafür ein, dass Eltern offen mit ihren Kindern über die Tatsache sprechen, dass sie durch gespendete Keimzellen (Ei- oder Samenzellen) gezeugt wurden. Nach Auffassung des Ausschusses werden die Interessen des Kindes am besten gewahrt, wenn dem Kind gesagt wird, dass es mithilfe einer gespendeten Keimzelle gezeugt wurde. Nach Möglichkeit sollten dem Kind auch nicht-personenbezogene Eigenschaften der Spenderin oder des Spenders mitgeteilt werden. Sofern Einigkeit bei allen betroffenen Parteien besteht, wird darüber hinaus empfohlen, dem Kind Informationen über die Person der Spenderin oder des Spenders zu geben. Der Ethikausschuss ist sich allerdings durchaus bewusst, dass es sich hierbei um eine äußerst persönliche Entscheidung handelt, die nur von den Eltern ganz allein getroffen werden kann (Ethikausschuss der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, 2004).
Die Arbeitsgruppe Ethik und Recht der Europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) schlägt ein „zweigleisiges“ Verfahren vor (ESHRE Arbeitsgruppe Ethik und Recht, 2002). Nach diesem Vorschlag bestehen für die Spenderin, bzw. den Spender zwei unterschiedliche Möglichkeiten an dem Programm teilzunehmen, entweder als identifizierbare oder als vollständig anonyme Person. Ebenso sind die Empfänger berechtigt, sich auszusuchen, ob die Spenderin oder der Spender zu identifizieren sein soll oder absolut anonym bleibt. Bei der Wahl einer Spenderin oder eines Spenders sollten also die Wünsche sowohl der Spender als auch die der Empfängern Berücksichtigung finden.
Es ist keineswegs die Ausnahme, dass Eltern ihr Kind nicht darüber informieren, dass es mittels gespendeter Keimzelle gezeugt wurde. Die Ergebnisse einer Studie zeigen, dass weniger als 15% der Eltern ihren Nachwuchs darüber aufklärten, dass eine Keimzellspende genutzt wurde, während 40% der Eltern diese Information nicht einmal den engsten Verwandten anvertrauten. Darüber hinaus gaben 87% der an dieser Studie beteiligten Paare an, dass sie auch dann keinem etwas gesagt hätten, wenn sie die Behandlung hätten wiederholen müssen (Klock und Maier, 1991).
Eine Überblicksstudie über die von 1980-1995 durchgeführten Forschungsarbeiten (Brewaeys, 1996) ergab, dass zwischen 1 und 20 Prozent der Eltern vorhatten, ihre Kinder über die Teilnahme an einem Keimzellenspendeprogramm aufzuklären.
Als erstes Land erließ Schweden im Jahr 1984 ein Gesetz über das Recht der Kinder persönliche Informationen der Eizellspenderin einzuholen (Daniels und Lalos, 1995). Eine vor Kurzem veröffentlichte Studie über die Situation in Schweden weist nach, dass 89% der Eltern ihre Kinder nicht informiert haben (Gottlieb et al., 2000). Laut einer Umfrage in Belgien (Baetens et al, 2000) hatten 43,1% der Paare nicht die Absicht, ihre Kinder über deren Herkunft aufzuklären, während 43,8% dies tun wollten. 13,2% der Eltern waren sich in dieser Frage noch unsicher.
Gesichtspunkte, die für Aufklärung über die erfolgte Spende sprechen.
Einige Biotechniker bestehen darauf, dass die Eltern eines durch Keimzellspende gezeugten Kindes verpflichtet werden, ihr Kind darüber aufzuklären, sobald es ein bestimmtes Alter erreicht hat (McGee et al., 2001). Diese Fachleute schlagen vor, im Rahmen der Reproduktionsmedizin eine einheitlich geregelte Aufklärungspflicht in nächster Zukunft einzuführen. Als Begründung führen sie vor allen Dingen das Wohlergehen und die Interessen des Kindes an. Jedoch reichen die vorhandenen Ergebnisse bisher nicht aus, um eindeutig feststellen zu können, wie die oben erwähnten Interessen tatsächlich gelagert sind (Fernandez, 1996; Blyth and Cameron, 1998).
In seiner Broschüre mit dem Titel „Aufklärung der Kinder über ihre Zeugung mittels Keimzellspende“ legt der Ethikausschuss der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (ASRM) viele Gründe dar, die eine solche Aufklärung angeraten erscheinen lassen. Eines der Hauptargumente, das ins Feld geführt wird, um die Auskunft über eine Keimzellspende zu befürworten, liegt in den Parallelitäten, die es zu einer Adoption gibt.
Zur Untermauerung dieser Ansicht berufen sich die Autoren auf die Ergebnisse einer in Großbritannien durchgeführten Studie, die den Nachweis erbracht hat, dass es Kindern bei ihrer Suche nach Informationen über die Personen, die ihnen im Aussehen und Habitus ähneln, eher um die Befriedigung ihrer eigenen Neugier geht als um den Aufbau einer langfristigen Beziehung (Howe et al., 2000).
Die bei Adoptionen bestehende Tendenz zur Offenlegung hat in den Vereinigten Staaten von Amerika einen Einfluss auf die Gesetzgebung gehabt. In einigen amerikanischen Bundesstaaten sind adoptierte Kinder nach dem Gesetz auch dann berechtigt, Auskünfte über ihre biologischen Eltern zu erhalten, wenn eine Einwilligung der biologischen Eltern nicht vorliegt (Samuels, 2001). In anderen Staaten haben die biologischen Eltern die rechtliche Möglichkeit, die Offenlegung ihrer persönlichen Daten zu unterbinden (Oregon Revised Statutes §432,240, 2001; Tennessee Code Annotated/ §36-1-127, 2001).
Die Befürworter der Aufklärung über die Keimzellspende behaupten, dass jeder Mensch ein fundamentales, ja fast rechtmäßiges Interesse an seiner biologischen Herkunft habe (Hahn und Craft-Rosenberg, 2002; McGee et al., 2001).
Untersuchungen an adoptierten Kindern haben auch ergeben, dass das Bedürfnis über die eigene biologische Abstammung Bescheid zu wissen, in der Persönlichkeitsentwicklung von zentraler Bedeutung ist und dass eine Geheimhaltung zu Verwirrung und ungenügend ausgeprägter Selbsteinschätzung führen kann (Brodzinsky et al., 1998).
Die Befürworter führen weiterhin an, dass die Aufklärung über die Keimzellspende ein wesentlicher Bestandteil einer offenen und fairen Interaktion mit Kindern sei. „Durch die Auskunft über die Spende kann u.a. Geheimniskrämerei in der Familie vermieden werden, die zu Spannungen in den Beziehungen zwischen Familienmitgliedern, die über die Spende Bescheid wissen und denen, die dies nicht wissen, führen kann“ (Snowden, 1990; Hahn und Craft-Rosenberg, 2002).
In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass eine Aufklärung über die erfolgte Spende den Kindern nicht schadet (Arbeitsgruppe Leben und Recht des Bundesstaates New York, 1998), und dass sie einen positiven Einfluss auf die Eltern-Kind-Beziehung haben kann (Snowden, 1990; Golombok et al., 2002).
Für 60% der Paare in Belgien, die ihren Kindern die Wahrheit sagen wollten, gab es keine erkennbaren Gründe, warum sie dies nicht tun sollten. Diese zukünftigen Eltern wollten nicht, dass gleichzeitig mit der Geburt des Kindes auch Geheimnisse in der Familie in die Welt gesetzt würden. Sie gingen davon aus, dass eine Zeugung mit gespendeten Keimzellen, dem Kind eher beweisen würde, dass es sich wirklich um ein Wunschkind handelt. In anderen Fällen haben die Eltern dem Kind aus folgenden Gründen die Wahrheit gesagt: Zu viele andere Menschen wussten bereits über die Behandlung Bescheid; die Eltern wollten das Kind glauben machen, dass durch die Spende das Risiko einer Erbkrankheit vermieden worden sei; die Eltern waren der Ansicht, das Kind habe ein Recht etwas über seine biologische Herkunft zu erfahren (Baetens et al, 2000).
In mancherlei Hinsicht scheint es keine Unklarheiten darüber zu geben, ob ein Kind, sobald die Zeit dafür reif ist, informiert werden soll oder nicht. So ergab eine Umfrage in Schweden, dass z.B. 11% der Eltern ihre Kinder über die Keimzellspende aufgeklärt hatten (Gottlieb et al., 2000).
Die vorhandene Literatur über die Vor- und Nachteile, ein Kind über die Tatsache aufzuklären oder auch nicht aufzuklären, dass eine Eizellspende für seine Zeugung genutzt wurde, ist vornehmlich von rein theoretischem Nutzen. Über die langfristigen Folgen ist nichts bekannt. Einige Autoren stellten fest, dass weder Offenheit gegenüber dem Kind noch das Verschweigen der Spende negativen Einflüsse welcher Art auch immer auf die Entwicklung des Kindes hatten (Brewaeys, 1997; Giavazzi et al., 1996; Golombok et al., 1996).
Gesichtspunkte, die gegen Aufklärung über die erfolgte Spende sprechen.
Während die Aufklärungsbefürworter in ihrer Argumentation auf das Adoptionsmodel zurückgreifen, ist dieser Vergleich nach Auffassung der Kritiker aus mehreren Gründen falsch (Patrizio et al., 2001). Zum einen, weil bei der Keimzellspende ein Elternteil das biologische und das zweite das soziale Elternteil ist. Bei der Adoption hingegen sind beide Eltern soziale Eltern. Zum anderen wird bei der Adoption ein bereits geborenes Individuum als Mitglied in eine Familie aufgenommen. Ein Kind, das von einer Familie abgelehnt und von einer anderen adoptiert wurde, benötigt möglicherweise wahre Angaben, um sich über seinen eigenen Status klar zu werden. Bei Keimzellspenden wird jedoch lediglich eine von zwei Keimzellen „adoptiert“.
Würde man eine Mutter zwingen, einem Kind zu erklären, dass sie rein technisch betrachtet nicht seine wirkliche Mutter ist, weil eine Eizellspende genutzt wurde und sie dem entsprechend nicht genetisch mit ihm verwandt ist, würde dies nicht nur eine schwere Belastung für das Kind darstellen, es wäre auch fast unmöglich dies zu verstehen (Patrizio et al., 2001).
Einem Kind zu erzählen, dass es mithilfe einer Eizellspende gezeugt wurde, verursacht beim Kind soziale und psychologische Unsicherheit. Diese Unsicherheit ist besonders schädlich, wenn das Kind weitere Einzelheiten über die Spenderin erfahren möchte, dies aber nicht kann (Hahn und Craft-Rosenberg, 2002; Daniels et al., 1995).
Geben die Eltern keine Auskunft über die erfolgte Spende, versetzt sie dies in die Lage, ihre Fruchtbarkeitsstörung geheim zu halten. Ein solches Vorgehen mag ihnen aus einer Vielzahl von Gründen wichtig sein: Sie befürchten möglicherweise, dass das genetisch nicht mit dem Kind verwandte Elternteil vom Kind abgelehnt wird oder dass andere Familienmitglieder sie gering schätzen, insbesondere in Kulturkreisen, in denen Keimzellspenden inakzeptabel sind (Hahn and Craft-Rosenberg, 2002; Daniels et al., 1995).
Zwei Drittel der Paare, die ihrem Kind Informationen vorenthielten, hatten diese Entscheidung z.B. getroffen, weil sie befürchteten, andernfalls die normale Entwicklung des Kindes zu beeinträchtigen. Nahezu die Hälfte waren besorgt, dass die Mutter-Kind-Beziehung beeinflusst werden könnte. Andere Gründe, dem Kind nichts zu sagen, waren das Bedürfnis die Spenderin zu schützen, religiöse und kulturbedingte Motive oder der Wunsch die Behandlung zu vergessen (Baetens et al, 2000).
Einige Autoren werfen die Frage auf, ob wir wirklich berechtigt sind, unfruchtbaren Ehepaaren eine Informationspflicht über Themen aufzuerlegen, die bei fruchtbaren Paaren gar nicht berührt werden. Es gibt Studien, die zu Recht darauf hinweisen, dass beide Paare, gleichgültig ob sie fruchtbar sind oder nicht, gleichberechtigt sind. Die Autoren äußern erhebliche Zweifel daran, ob es sinnvoll ist, sich in das Privatleben einzumischen und die persönliche Entscheidung einer einzelnen Familie zu bestimmen, die möglicherweise schädlich für das Kind ist (Patrizio et al., 2001).
Vorläufige Studien haben ergeben, dass sich Kinder, die nicht über die Keimzellspende informiert wurden, gut entwickeln und an keinen seelischen Störungen leiden (Amuzu et al, 1990; Golombok, 1999; Golombok et al, 1999; Applegarth et al, 1995).
Jegliche Forderung nach einer Offenlegungspflicht als unvermeidliche Voraussetzung für die Aufnahme einer Behandlung widerspricht dem im Gesundheitswesen allgemein anerkannten Grundsatz der Einverständniserklärung.
Die vorhandene Literatur über die Vor- und Nachteile, ein Kind über die Tatsache aufzuklären oder auch nicht aufzuklären, dass eine Eizellspende für seine Zeugung genutzt wurde, ist vornehmlich von rein theoretischem Nutzen. Über die langfristigen Folgen ist nichts bekannt. Einige Autoren stellten fest, dass weder Offenheit gegenüber dem Kind noch das Verschweigen der Spende negativen Einflüsse welcher Art auch immer auf die Entwicklung des Kindes hatten (Brewaeys, 1997; Giavazzi et al., 1996; Golombok et al., 1996).
Mutterschaft nach einer IVF-Behandlung mit Eizellspende
Wenn eine Eizellspende genutzt wird, trägt eine Mutter die Schwangerschaft aus, (die technisch betrachtet nicht die biologische Mutter ist). Die psychologische Interaktion zwischen der Mutter und einem Fötus ist noch nicht genau untersucht worden, sie setzt sich aber natürlich nach der Geburt fort. Die unmittelbaren Kontakte, die zwischen der Mutter und dem Kind bestehen, das Stillen und die tägliche Kommunikation miteinander haben einen immensen Einfluss auf die Entwicklung eines Individuums.
In zahlreichen Studien wurde herausgefunden, dass sowohl Spenderin als auch Empfängerin der Meinung waren, dass die Frau, die das Kind ausgetragen und zur Welt gebracht hat, als die „wahre“ Mutter angesehen werden muss (Baetens et al., 2000; Weil et al., 1994). Diese Ansicht wird durch Studien, die Kirkland durchführte, bestätigt: Spenderinnen und Empfängerinnen vertraten die Auffassung, dass die Mutter, die die Schwangerschaft ausgetragen hat, wichtiger ist als die genetische Mutter (Kirkland et al., 1992). Eine weitere Studie besagt, dass ein durch Eizellspende gezeugtes Kind durch die Schwangerschaft, Geburt und die frühe Mutter-Kind-Interaktion zum „wahren“ Kind der Mutter wird, die es geboren hat (Raoul-Duval et al., 1992).
Wir beherzigen, dass jeder Mensch nicht nur das biologische Kind seiner Eltern ist, sondern auch das Ergebnis von der Zeit, der Umgebung und den Beziehungen, in denen er oder sie aufwuchs.
Vorbrreitet bei Dr. Olga Zaytseff
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Re: Kryo Transfer Chance, Kryos wurden am 4.Tag Konserviert
Hallo Ines!
Die Chansen haengen von der Erfahrung der Klinik ab. Wir haben wunderbare Ergebnisse mit eingefrohrenen Embryonen sowei im Blastozysten- und Morulastadium, als auch am Tag 3.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Bald Transfer, plötzlich Follikel da. Hilfe!
Hallo Tomnat!
Wenn kein Eisprung Ihres follikel passiert vor der Punktion der Spenderin, spielt der Follikel keine Rolle. Der Eisprung ist in Ihrem Fall unwahrscheinlich.
Re: Wartezeit zwischen 2 Versuchen notwendig?
Hallo Agnes!
Wenn die Frau keine Down-regulation braucht (ist in der Menopause), kann der Kryotransfer im naechsten nach dem frischen Transfer Zyklus gemacht werde.
Falls Down-regulation noetig, dann in dem uebernaechsten Zyklus.
Die Timimng haengt aber auch noch davon ab, ob zufaelige Untersuchungen oder Behanlungen vorher noetig sind, die die Chansen positiv beinfluessen koennten. Deswegen ist in jedem Fall die Planung individuel und muss mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: 2 Fragen in einem: Inhibin und "Pille" im Zyklus vor ICSI
Hallo Schwimmerin!
Es gibt Arbeiten, die korrelieren die Werte von Inhibin B in der follikulaeren Flussigkeit und Blut bei der Punktions und SS-Raaten nach IVF
[Wunder DM et al. Anti-Müllerian hormone and inhibin B as predictors of pregnancy after treatment by in vitro fertilization/intracytoplasmic sperm injection.Fertil Steril. 2008 Dec;90(6):2203-10. ]
Naemlich die Inhibin Werte am Tag der Punktion korrelieren mit SS-Raten, nicht aber die Werte am Anfang der Stimulation [Urbancsek J et al. Use of serum inhibin B levels at the start of ovarian stimulation and at oocyte pickup in the prediction of assisted reproduction treatment outcome. Fertil Steril. 2005 Feb;83(2):341-8.]
Die Werte von Inhibin B am Anfang des Zyklus prognosieren ehe die Erfolge der Antwort auf die Stimulation, waerend die SS-Raten sind immer noch altersabhaengig.
[Sills ES et al. Ovarian reserve screening in infertility: Practical applications and theoretical directions for research. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2009 May 30. ]
[Miao MF, Huang HF. Dynamic measurements of serum inhibin B and estradiol: a predictive evaluation of ovarian response to gonadotrophin stimulation in the early stage of IVF treatment. J Zhejiang Univ Sci B. 2009 Jan;10(1):35-45.]
Die Frauen mit den gleichen niedrigen Inhibin B und AMH Werten sowie erhoehten FSH und wenigen antralen Follikeln bei der Ultraschal haben die SS-Raten entsprechend ihrer Altersgruppe, wenn es gelungen ist die Embryonen von der akzeptablen qualitaet in die gebarmutter zu uebertragen. Dazu haben J.H. Check und seine Gruppe mehrere wunderbare Arbeiten geschrieben [Check et al. J Asssisted Reprod genetic 2007].
Die Frage bezueglich Pille im Vorzyklus. Falls FSH erhoeht ist, geht die Empfindlichkeit der bleibenden kleinen Follikeln zu FSH nach unten. Durch die Gabe von Pille, wird der basale FSH niedriger und die FSH Rezeptoren in Follikeln werden wieder antwortsfaehiger auf die FSH-Stimulation. Dadurch braucht die Frau niedrigere Dosierungen FSH fuer die Stimulation. Je niedriger Die Dosierung, desto besser die Qualitaet der Eizelle.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: pille zwischen den versuchen..welche..help?
Hallo Hansebiene!
Ich verschreibe immer monofase Pille oder alternativ Probezyklen fuer die Menopausale Patientinnen und schreibe immer ganz genau ab wann bis wann Medikamente genommen werden sollen, damit der Behandlungplan wie die uhr funktioniert.
Die Pille sollen ab 1-5 Z.T. begonnen werden. Von Ihren 60 tagen koennen Sie 2 Normale Zyklen machen mit einer Blutung dazwischen oder einfach durchgehend nehmen. Die Blutung kommt binnen einer Woche nach der letzten Pille.
Freundliche Gruesse
dr. Zaytseff
Re: noch eine Frage zur Downregulierung
Stimme zu.
Dr. Z.
Re: Meine Schilddrüsenwerte
Hallo Columbia!
Sie beschreiben die natuerlichen und erklaerberen Aenderungen. Fuer Ihr TF haben Sie Oestrogenen genommen. Unter dem Anstieg von Oestrogenen waechst der Inhalt von dem Eiweis, der T4 bindet (TBG). Als Ergebnis senkt die Zahl von dem freien T4 und steigert TSH. Die Dosis von L-Thyroxin soll erhoeht werden unter dem Kontrolle Ihres Arztes.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: Anti-HLA-Test sinnvoll bei EZSP ???
Hallo Honey!
Wir machen keine HLA-Testing und sind mit unseren Ergebnissen sehr zufrieden. Seitdem wir hormonell zusaetzlich unterstuetzen haben wir nur einzelne fehlgeburte nach EZS.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
Re: SD-Werte- mal wieder =o)
Stimme zu.
O.Z.
Re: Transfertermin verschiebbar? Wann baut sich die Schleimhaut wieder ab?
Hallo Biggi!
Ich habe auch ziemlich oft hier geschrieben, dass bei 10 bis 30 Tagen Oestrogeneinnahme bis zu dem Anfang Progesteron sind die SS-Raaten gleich, falls die GMS ueber 7 mm und 3-Schichtig ist. Aus der Studien sind die Frauen ausgeschlossen, die vior dem Transfer geblutet haben. Je laenger die Destrogenfase, desto hoeher das Risiko der Blutung vor dem Transfer. Ueber 30 Tage sind die SS-raten 10% niedriger.
Freundliche Gruesse
Dr. Zaysteff
Re: Prednison - Predisolon ?? 5mg - 4mg ??
Hallo Maria!
Sie schreiben alles richtig, nur haben Sie ueberal die Buchstabe "N" weggelassen. Also:
PredNisolon: - ein synthetischer Glukokortikoid (Hormonsgruppe). Wird am haufigsten gebraucht. Die Aktivitaet der anderen Medikamenten derselben Gruppe werden mit Prednisolon verglichen.
PredNison: - eine Vorstuffe von Prednisolon, die in der leber in Prednisolon umgewandelt wird. Die Dosierung entspricht der von Prednisolon.
Methylprednisolon: - ist 20% aktiver als Prednisolon. (deswegen sind statt 5mg Tabletten 4mg Tabletten).
Freundliche Gruesse
Dr. Zaytseff
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