Re: Utrogestan vaginal und Transfer
Hallo an Alle!
Ich wollte hier nur sagen, dass ich es uebefhaupt nicht aussichtsloss finde, wenn eine Blutung vor dem SS-Test oder nach dem positivien SS-Test passiert. Das, was ich hier sage betrifft nur Eizellspende und Embryonenspende, nich das normale IVF.
Wenn eine Frau nicht weiss, dass eine Blutung passieren kann, wird sie panisch, verliert die Zeit. Oder noch schlimmer: bekommt einen Rat in Heimatsland, Mediakmente abzusetzen, weill "wenn es Blutet, dann ist das Embryo pathologisch".
Die Ursache der Blutung bei Eizellspende ist, meiner Meinung nach, nicht das Embryo, sondern die Gebaermutter. Weill alles in diesem Zyklus kuenstlich ist: es gibt keine eigene Progesteronproduktion mit allen kleinen eigenen Molekuelen, die dabei auch produziert werden. Die Frau bekommt von aussen nur die Hauptsubstanzen (Progesteron und Oestrogene), die die eigene Gelbkoerperaktivitaet kaum ersetzen koennen. Also die Ursache einer vorzeitigen Blutung liegt nicht an der Zahl von dem Medikament (das ist fuer Sie, Svenja), aber daran, dass unsere Unterstuetzungsmethoden zu weit von dem natuerlichen Ablaud der Dinge sind. Das ist nur eine der Ursachen. Man kann hier lange sprechen.
Ich informiere alle meine Eizellspende - Patientinnen darueber, dass eine Blutung vor dem SS-Test oder nach dem positiven SS-test passieren kann damit sie auch wissen was in diesem Fall schnell gemacht werden kann. Wir haben sehr gute Erfarung mit der 2,5% Progesteronloesung (kein Depot), zusaetzlicher Oestrogenennahme und Bettruhe. Die Methoden sind grob, aber wir haben nichts besseres im Arsenal.
Wenn Sie schnell reagieren, haben Sie grosse Chansen die Schwangerschft zu retten (wenn sie schwanger sind).
Ich mache diese Beratung und gebe Allen die Medikamente nach Hause mit seit einem Jahr, nachdem ich verstanden habe, dass wir viele Schwangerschften bei der auslaendischen Eizellspende - Patientinnen unbegruendet verlieren.
Gruss
Dr. Zaytseff