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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Sigi

  • @ Narzisse wg. FSH und alle

    • Sigi
    • 25. Februar 2003 um 22:56

    @ Narzisse wg. FSH und alle

    Hallo Synny,

    Dr. Check gibt Ethinylöstradiol (z.B. Progynon C) in niedriger Dosierung (erstmal
    1 Tbl.täglich) und wartet ab, ob darunter eigenes Östrogen gebildet wird - dann entwickelt sich auch meist ein mit Ultraschall erkennbarer Follikel. Der wird dann mit zusätzlicher FSH-Injektion unterstützt und evtl. der Eisprung mit HCG-
    Spritze ausgelöst. Danach Utrogestanwendung.

    Ethinylöstradiol interferiert nicht mit dem körpereigenen Östradiol bei der Messung - deswegen nimmt er es, obwohl es theoretisch etwas mehr Nebenwirkungen hat ("Pillenöstrogen").

    Ich bin unter dem Substitutionsschema von Valencia zur Eizellspendevorbereitung schwanger geworden (ansteigende Östradiolvaleratgabe 2 - 4 - 6 mg täglich).
    Das war aber ursprünglich eine Zufallsentdeckung.
    Darunter habe ich mehrfach einen Follikel entwickelt und beim zweitenmal schwanger geworden (aber leider Fehlgeburt).
    Das Prinzip kann man aber nur mit Ultraschall überwachen, weil das Östradiolvalerat im Blut genauso wie das selbstgebildete Östrogen gemessen wird
    (das vermischt sich also in dem festgestellten Blutwert).

    Da es nicht wieder geklappt hat, kommt für mich jetzt auch nur noch Eizellspende in Frage - in Valencia.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Erstgespräch-was mitnehmen

    • Sigi
    • 24. Februar 2003 um 22:22

    Erstgespräch-was mitnehmen

    Hallo,

    über Belgien weiß ich leider gar nichts.
    Aber um die Blutgruppenkonstellation zu beurteilen, muß man auch die Blutgruppe von Deinem Mann kennen. Wenn Du A hast und die
    Spenderin AB könnte das Kind auch ein B-Merkmal tragen. Wenn Dein Mann B oder AB hat
    würde das nicht auffallen. Sonst könnte man daran halt merken, daß es nicht Euer gemeinsames Kind ist. Ansonsten stört es nicht und bei den vielen vermeintlich ehelichen Kindern, die es gar nicht sind, ist das "Risiko" das gleiche.

    Alles Gute
    von Sigi

    PS: von Bussibär ist ein sehr guter Beitrag über Blutgruppenmerkmale im Forum

  • @ Narzisse wg. FSH und alle

    • Sigi
    • 24. Februar 2003 um 22:10

    @ Narzisse wg. FSH und alle

    Hallo,

    ich bin vor 1 Jahr trotz einem FSH von 45 vor fast 3 Jahren und danach nie wieder ganz
    normalem Wert nur unter Hormonsubstitution
    (nach Valencia Schmema) spontan schwanger geworden. Auch Mirteli und eine andere Forumsteilnehmerin (Name weiß ich nicht mehr) haben so etwas berichtet. Ein Amerikaner, Dr.Check aus New Jersey, macht entsprechende Behandlungsversuche indem er das FSH mit Östrogengabe senkt und bei Follikelentwicklung gezielt zusätzlich stimuliert. Bei mir hat es leider nicht wieder geklappt. Aber es hörte sich ganz logisch an. Je jünger man ist und je niedriger das FSH desto erfolgversprechender angeblich. Mehr darüber könnt ihr im dem
    "high-FSH" Forum finde, welches hier auch mehrfach erwähnt wurde.

    Falls von Euch jemand persönlich Adresse oder Website möchte, kann ich sie heraussuchen - schickt mir einfach eine PN.

    Grüße an alle von Sigi

  • An Mara - betr. ANA und Cortison

    • Sigi
    • 19. Februar 2003 um 23:07

    An Mara - betr. ANA und Cortison

    Liebe Mara,

    ich hatte 5 Fehlgeburten habe aber auch 2 gesunde Kinder. Meine Mutter hatte auch 7 Fehlgeburten, sodaß es eher an meiner im letzten Jahr festgestellten Faktor-V-Leiden-
    Mutation liegen muß, die sie auch hatte. Antikörper wie ANAs sind ja eher nicht erblich.

    Wegen der Thrombophilie soll ich jetzt Heparin spritzen (aber erst nach Transfer, Sarah spritzt anscheinend schon vorher!?)
    Wie machst Du es?

    Die ANAs sind im Rahmen des frühzeitig erhöhten FSHs, das ich jetzt habe, festgestellt worden. Aber es hat keine therapeutische Konsequenz, sagte man mir!
    Deswegen interessiert mich die Cortisontherapie so.

    Ich lebe leider im hohen Norden, aber ich kann ja mal im Süden anrufen. Vielleicht gibt es doch einen Tip.

    Also Danke und herzliche Grüße
    von Sigi

  • Erfahrung USA?

    • Sigi
    • 15. Februar 2003 um 00:07

    Erfahrung USA?

    Hallo Homa,

    Erfahrungen mit den USA habe ich nicht, aber ich habe eine Weile eine Art Fernbehandlung per Telefon in Zusammenarbeit mit einer Hamburger Praxis mit Dr.Check in New Jersey gemacht, der auch bei erhöhtem FSH noch Behandlungsversuche macht. Er ist übrigens SEHR nett. Als es leider nicht wieder mit einer follikelbildung bei mir geklappt hat, hat er auch Eizellspende empfohlen und mir Unterlagen schicken lassen.

    Man macht dort überwiegend "Egg sharing". Je länger man wartet, umso mehr "Punkte" bekommt man und hat dann Priorität bei der Auswahl der Spenderin (d.h.man kann sie sich aufgrund von bestimmten Kriterien aussuchen, je nachdem wie eilig man es hat). Es hörte sich alles gut an, aber wegen meiner Thrombophilie (Thromboseneigung), Zeitumstellung etc. würde ich nie für eine Eizellspende in die USA fliegen, obwohl ich 3 Jahre dort gelebt habe. Das kommt mir einfach körperlich zu streßig vor. Außerdem
    ist es doch noch teurer als in Europa.

    Hier also ist die Adresse, so Du Materia anfordern kannst:

    Cooper Institute for Reproductive Hormonal Disorders
    8002 E Greetree Commons
    Marlton, N.J. 08053-1524
    USA

    Viel Erfolg
    wünscht Sigi

  • Medikamente im Ausland billiger?

    • Sigi
    • 12. Februar 2003 um 01:00

    Medikamente im Ausland billiger?

    Hallo Pentagrion,

    was ist "Reumacid"? Vielleicht ein Cortisonpräparat? Könntest Du mir bitte Inhaltsstoff und Dosierung nennen?! Es interessiert mich aus persönlichen Gründen.

    Grüße von Sigi

  • An Mara - betr. ANA und Cortison

    • Sigi
    • 9. Februar 2003 um 22:56

    Liebe Mara,

    Du hast geschrieben, daß Du wegen Deiner festgestellten antinukleären Antikörper (ANA)
    Heparin spritzt und auch mit Cortison bezügl.Einnistungen gute Erfahrungen gemacht hast.

    Ich muß auch Heparin und ASS nehmen wegen Thrombophiliefaktoren, habe aber außerdem noch erhöhte ANAs. Deshalb würde es mich sehr interessieren ab wann (im Verhältnis zum Embryotransferzeitpunkt) und bis wann
    Du Cortison in welcher Dosierung genommen hast? Wer hat Dir das so empfohlen? Ich konnte selbst bei Literatursuche im Internet nichts Konkretes darüber finden.

    Bitte antworte!

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Krisenbewältigung

    • Sigi
    • 4. Februar 2003 um 22:55

    Krisenbewältigung

    Liebe Dorothe,

    ich kann Dich gut verstehen. Ich hätte auch nie erwartet, daß ich mit 40 nicht mehr schwanger werde, denn trotz meiner vielen Fehlgeburten bin ich immer sehr schnell schwanger geworden. Ich wußte allerdings, daß die Fruchtbarkeit mit 35 statistisch deutlich nachläßt. Aber den Schuh zieht sich wohl keiner gerne an.

    Aber es ist so wie es ist. Du kannst das Rad nicht zurückdrehen. Sicher hast Du andere tolle Sachen gemacht und Du kannst nur das Beste aus der Situation machen. Ich mache mir auch Gedanken, was für Gene in einem Eizellspendekind stecken könnten. Aber 1. ist Dein Mann auch zur Hälfte beteiligt und 2.weiß man auch sonst nicht, welche Kombi sich so "zusammenmendelt". Unsere beiden Kinder sind z.B. SEHR verschieden. Die Erfahrung ein Kind im Bauch wachsen zu spüren und zur Welt zu bringen, möchte ich nicht missen. Das mußt Du auch berücksichtigen, wenn Du an Adoption denktst. Und die Adoptivkinder sind, glaube ich, auch nicht gerade leicht zu bekommen.

    Ich wünsche Dir, daß Du zu einer sicheren Entscheidung kommst. Manchmal braucht es einfach etwas Zeit. Horche in Dich hinein!
    Gefühle sind wichtiger dabei als Logik, würde ich sagen.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Blutuntersuchungen von Ines

    • Sigi
    • 31. Januar 2003 um 23:02

    Blutuntersuchungen von Ines

    Hallo Ines und Chris,

    ich habe mich auch mal in puncto
    "Hyperinsulinismus" erkundigt.
    Mein "Kinderwunsch-Spezialist" sagt, man müßte mehrere Blutentnahmen für Insulin und Glucose während eines Zuckerbelastungstests machen um dies festzustellen. Alles andere sei zu ungenau und nur eine Momentaufnahme. Ist das bei Euch so gemacht worden?

    Wenn der Insulinwert wirklich erhöht ist, kann man Metformin (in Deutschland = "Glucophage") geben - ein Mittel gegen Altersdiabetes eigentlich. Dies verbessert nachgewiesenerweise das Ansprechen auf eine Stimulationsbehandlung egal ob mit Clomifen oder Spritzen zur direkten Stimulation besonders beim oft gleichzeitig vorliegenden PCO-Syndrom und Übergewicht. Ob und wie das bei Eizellspende helfen soll (wo die eigenen Eierstöcke ja nicht stimuliert werden) konnte
    er jedoch nicht sagen - schien ihm eher unwahrscheinlich, auch keine Studie dazu bekannt.

    Das ist, glaube ich, bei diesen nicht routinemäßigen Untersuchungen, die Euch empfohlen worden sind, das Problem. Es gibt meist keine großangelegten Studien, die einen Einfluß auf die Schwangerschaftsrate belegen. Außerdem sind es zumeist teure Untersuchungen und was Antikörper z.B. ANA angeht, gibt es auch keine Behandlungsmethode mit statisch gesichertem Erfolg. Probieren kann man unter ärztlicher Aufsicht bestimmt trotzdem einiges.

    Ich wünsche Euch beiden VIEL Erfolg und berichtet bitte weiter, falls es auch anderen helfen könnte.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    • Sigi
    • 27. Januar 2003 um 00:06

    Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    Hallo Lena,

    doch direkt am 1. oder 2.Blutungstag - so habe ich es auch gemacht. Wenn dann alles ok ist, d.h. keine Cysten an den Eierstöcken o.ä.(?) kann es mit der Progynova Einnahme nach Schema von vorne losgehen.

    Viel Glück!
    Gruß, Sigi

  • Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    • Sigi
    • 24. Januar 2003 um 00:16

    Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    Liebe Sarah,

    positives Lupusantikoagulanz heißt, daß Antikörper gegen Gefäßwandproteine vorhanden sind. Diese Antigen-Antikörperreaktion sorgt dann immunologisch oder auch mechanisch (genau weiß man das glaube ich gar nicht) für eine Gerinnungsaktivierung und damit evtl.Gerínnselbildung. Genauer weiß ich es auch nicht, da ich wie gesagt einen erblichen Thrombosefaktor habe, der direkt in die Gerinnung eingreift. Das funkioniert etwas anders. Aber die Behandlung ist wohl die gleiche. Ich versuch, noch mehr herauszufinden über das Lupus Antikoagulanz.
    Mit der Lupus-Krankheit hat das, glaube ich,
    nichts zu tun.

    Liebe Grüße
    Sigi

  • Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    • Sigi
    • 22. Januar 2003 um 23:09

    Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    An Sarah - hallo!

    Ist bei Dir auch ein Thrombose-Gen festgestellt worden? Die Lymphocyten dürften ja mit der berichteten Thromboseneigung nichts zu tun haben sondern eher ein anderes Problem darstellen. Oder hast Du positive Cardiolipin-Antiköper oder Lupus-Antikoagulanz?

    Da ich auch ASS und später Heparin anwenden soll, interessiert mich das sehr. ASS nehme ich schon lange, aber Heparin soll ich wohl erst spritzen, wenn eine Schwangerschaft eingetreten ist. Die "Fachleute" haben mir gesagt, daß es sinnvoll sein könnte, es schon nach dem Transfer zu spritzen. Aber es gibt keine Studie dazu, ob es auch vor positivem HCG hilft und keiner konnte mir bisher sagen, wann ich genau damit anfangen kann. Deshalb interessiert es mich so sehr, was man Dir empfohlen hat.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    • Sigi
    • 22. Januar 2003 um 22:58

    Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    Hallo Lena!

    Ich habe nach Anweisung aus Valencia 400mg
    Utrogest pro Tag genommen d.h. 2 morgens und 2 abends vaginal. 5 Tage reicht lt. Valencia um die GMS so umzuwandeln, daß sie komplett abbluten kann. Progynova wird in dieser Zeit weitergenommen. In Deutschland sind allerdings bei Östrogeneinnahme 10 - 12 Tage Gestagenanwendung üblich d.h. so lange wie sonst auch die Gelbkörperhormonphase nach dem Eisprung dauern würde. Die Blutung ist dann 3 - 4 Tage nach den letzten Progynova/Utrogest Anwendung eingetreten.

    Und dann geht alles von vorne los. Mir hat man übrigens angekündigt, daß die Wartezeit im Moment ca. 45 Tage beträgt (trotz vorherigem Zyklusabbruch). Aber das ist auch nur eine ungefähre Angabe und kann sich wohl schnell ändern.

    Grüße
    von Sigi

  • Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    • Sigi
    • 22. Januar 2003 um 00:56

    Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    P.S.: Utrogest wird vaginal angewendet, weil es beim Schlucken der Kapseln als erstes durch den Leberkreislauf geht und anders verstoffwechselt wird bzw. auf jeden Falle schneller abgebaut wird. - Sigi -

  • Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    • Sigi
    • 22. Januar 2003 um 00:50

    Zyklus-Abbruch bei Transfervorbereitung

    Hallo Lena,

    laut Auskunft eines deutschen Reproduktionsmediziners, der eng mit Valencia zusammenarbeitet, ist die Schwangerschaftsrate bei bis zu 90-tägiger(!)
    Progynova-Einnahme unverändert. Ich war auch erst sehr skeptisch, aber die Meldungen im Forum von denen, die schwanger geworden sind, geben ihm halbwegs recht. Zumindest haben die meisten um die 40 Tage Progynova genommen bei Transfer.

    Ich mußte übrigens bisher 4x aus unterschiedlichen Gründen einen Vorbereitungszyklus abbrechen, aber über eine bevorzugte zeitliche Berücksichtigung kann ich eigentlich nicht berichten. Das hängt wohl stark vom Andrang ab(?)

    Wie ist es anderen ergangen, die ein- oder mehrmals abbrechen mußten?

    Grüße an alle,
    von Sigi

  • 60-jährige Mütter - Was ist normal?

    • Sigi
    • 19. Januar 2003 um 22:19

    60-jährige Mütter - Was ist normal?

    Noch ein Beitrag zum Thema Gesundheitsrisiko!

    Was das Gesundheitsrisiko - letztendlich ja
    für Mutter UND Kind angeht - glaube ich auch, daß eine "alte Mutter", die dazu noch soviel Aufwand treibt um überhaupt schwanger zu werden, sehr gründlich überwacht und betreut werden wird, was das Risiko deutlich verringert.

    Gerade ganz junge Mütter sind oft leichtsinnig, rauchen und gehen nicht zu den Vorsorgeuntersuchungen. Viele Menschen gefährden ihre eigene Gesundheit mit Rauchen, Drogen, Ahlkohol, Übergewicht etc. etc. Wenn eine gründliche Aufklärung über die Risiken der Hormonanwendung und Schwangerschaft erfolgt ist, sollte es jedem selber überlassen bleiben, ob er dies Risiko eingehen will oder nicht.

    Ich glaube ähnlich wie mit der Entscheidung für eine Kinderwunschbehandlung an sich, kann keiner vorher genau sagen, wie er selbst in der Situation entscheiden würde.


    Grüße an alle
    von Sigi

  • 60-jährige Mütter - Was ist normal?

    • Sigi
    • 18. Januar 2003 um 20:04

    60-jährige Mütter - Was ist normal?

    Hallo,

    ich kann tatsächlich einen kleinen Beitrag aus Sicht einer Betroffenen beisteuern, denn meine Eltern waren beide 45 Jahre alt als
    ich geboren wurde. Meine Mutter ist zwar an einer Krebserkrankung gestorben, als ich Kind war. Aber das würde ich auch eher für Pech halten. Das ist auch mit 49J. nicht der Durchschnitt. Mein Vater ist jetzt 89 Jahre alt. Er war immer ein progressiv denkender Mensch und für alles offen. Als Selbständiger und größtenteils alleinerziehender Vater von 2 Kinder hatte er nicht sehr viel Zeit und trotzdem möchte ich nichts missen und behaupte, daß es eher die Qualität des Zusammenseins ist, die zählt. Aufgrund seiner Lebenserfahrung, seinem Interesse an allem und seinem Optimismus (nach allem was er durchgemacht hat - 2 Weltkriege, Flucht etc erlebt) hat er mir viel gegeben.Meine Eltern haben sich immer Kinder gewünscht. Sie haben dann nach vielen Fehlgeburten erst relativ spät noch 2 Kinder bekommen und wußten das auch zu schätzen, würde ich sagen.

    Das halte ich übrigens für den Knackpunkt. Wenn man sich selber jung genug und belastbar genug fühlt (denn kleine Kinder sind auch anstrengend) und sich über ein Kind riesig freuen würde, dann ist es auch richtig. Und andere Leute würden die Prozeduren sowieso nicht auf sich nehmen
    und das Geld dafür ausgeben. Manche Menschen fühlen sich mit Anfang 30 schon zu alt! Und dann sind sie es wohl auch.

    Das Risiko ein Elternteil zu verlieren ist bei alten Eltern sicher größer. Es hat bestimmt mein ganzes Leben geprägt, denn ich war noch nicht mal 5 Jahre alt, als meine Mutter gestorben ist. Wenn man sieht wieviele Ehen geschieden werden, relativiert sich jedoch alles, denn das stelle ich mir für ein Kind nicht sehr viel einfacher vor.

    Grüße an alle
    von Sigi

  • Wer kann mir die Begriffe erklären?

    • Sigi
    • 8. Januar 2003 um 23:49

    Wer kann mir die Begriffe erklären?

    Hallo Dorothe,

    der Beitrag von Sarah "an alle Immunies..."
    mit dem Repromed Internetlink scheint mir für Dich wirklich interessant (habe mir die
    Seite gerade angeschaut). PN = Private Nachricht (anklicken, Namen und Password eingeben und los gehts).

    Gruß, Sigi

  • Wer kann mir die Begriffe erklären?

    • Sigi
    • 7. Januar 2003 um 23:56

    Wer kann mir die Begriffe erklären?

    Hallo Dorothe,

    mich wundert, daß man meint, Deine Eizellen seien Schuld, denn ich habe mich nach meiner 5.Fehlgeburt wirklich schlau gemacht. Mit höherem Alter ist das Fehlgeburtsrisiko zwar generell höher, durch das häufigere Auftreten von Chromomsomestörungen wie z.B. auch Mongolismus = Trisomie 21 (andere Trisomien gibt es auch, werden aber gar nicht erst geboren sondern enden als Fehlgeburt). Aber 3 Fehlgeburten hintereinander sind durch Dein Alter kaum erklärbar.

    Sind wirklich alle Thrombophiliefaktoren wie:
    Faktor-V-Leiden (oder APC-Resistenz), Prothrombingen, MTHFR-Mutation, Nüchternhomocystein, ATIII, Protein-C und Protein-S getestet worden?

    Meine Mutter (die auch Faktor-V-Leiden positiv gewesen sein muß), hatte übrigens 7 Fehlgeburten und hat mich mit 45 Jahren noch bekommen! Am Alter lag es da also eher nicht.

    Ich hatte übrigens 5 Fehlgeburten zwischen
    32 und 43 Jahren, habe aber auch 2 Kinder
    bekommen. Für die Eizellspende habe ich mich jetzt nochmal entschieden, weil wir sehr gerne ein 3.Kind hätten und ich seit 3 Jahren ein erhöhtes FSH habe und jetzt leider nicht mehr schnell schwanger geworden bin (d.h. nur 1x in 3 1/2 Jahren). Ich muß dann aber trotzdem Heparin spritzen, denn das Fehlgeburtsrisiko ist für mich mit und ohne Eizellspende das gleiche. Das hat man mir auch in Valencia jetzt so empfohlen.

    Du kannst mir auch eine PN wegen der bei Dir
    durchgeführten Untersuchungen schicken.

    Viel Erfolg (unsere Tochter ist auch nach der 3.Fehlgeburt geboren worden!) und liebe
    Grüße von Sigi

  • An Ines & Chris und alle Immunies :-) sowie die mit nicht ge

    • Sigi
    • 7. Januar 2003 um 23:41

    An Ines & Chris und alle Immunies :) sowie die mit nicht ge

    Liebe Sarah,

    es gibt übrigens eine Studie mit optimal fertilen Paaren(die bereits 3 gemeinsame Kinder ohne Probleme bekommen haben). Wenn diese am richtigen Tag (Eisprung durch Ultraschall und Hormonuntersuchung gesichert) zusammen schlafen, werden trotzdem nur 40 % schwanger!

    Ich denke, fast nichts im Leben ist hundertprozentig. Ein Fehlschlag auch bei der Eizellspende hat wahrscheinlich keine generelle Bedeutung, sondern kann einfach Zufall sein. Ich verstehe allerdings sehr gut, daß Du wissen willst, warum das so war.

    Ich habe übrigens wegen meiner frühzeitigen Wechseljahre und gelgentlichen Gelenkbeschwerden ein paar immunologische Untersuchungen machen lassen. Ich habe auch einen pos. Rheumafaktor und auch eine leicht erhöhten Titer an antinukleären Antikörpern (gegen Zellkerne gerichtet). Das könnte sogar ein Grund für das frühzeitig erhöhte FSH gewesen sein. Aber es ändert leider gar nichts, denn es gibt keine erprobte Behandlungsmöglichkeit. In den USA laufen wohl Studien mit einer Cortisonbeh. - aber es ist bisher kein statistisch signifikanter Effekt erkennbar.

    Gruß, Sigi

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