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Beiträge von Sigi

  • Blastos vs. Blastos - Was ist der Unterschied?

    • Sigi
    • 14. Juni 2003 um 00:01

    Blastos vs. Blastos - Was ist der Unterschied?

    Hallo Bussibär,

    ich meine, daß tatsächlich neben der Qualität der Blastocysten oder Embryonen auch individuelle Faktoren äußerst wichtig sind. Viele sind nicht testbar, weil sie noch gar nicht bekannt sind. Und oft werden
    Immunologie und Gerinnung etc. erst spät oder gar nicht getestet.

    Ansonsten aber noch eine Bemerkung. Woher weiß man, daß die Blastocysten in der Tschechei genauso gut sind wie in Valencia oder Meran? Die Schwangerschaftsrate scheint in Valencia doch immer noch die beste zu sein
    - oder es fehlt einfach eine ausreichende Anzahl an Transfers für eine Aussage im Forum über die anderen Zentren. Die Blastocysten Co-Kultur auf Endometrium ist wohl eine trickreiche Sache. Das IVI in Valencia betreibt auch ein Forschungsinstitut und ist der Uni angegliedert. Da könnten das Labor und der Wissensstand der Ärzte und Biologen durchaus besser sein anderswo. In Meran wird man wohl ähnlich gut ausgestattet sein.

    Es wird immer betont, daß die Eizellen in Meran biologisch besonders gut sein müßten,
    weil die Spenderinnen 7000,- Euro erhalten
    (was ich ehrlich gesagt, kaum glauben kann).
    Gabispendes Beiträge haben mich allerdings nicht überzeugt. Eine Portion Idealismus bei den Spenderinnen finde ich sehr sympathisch.
    Aber wie will man außer bezüglich Alter und Ausschluß von Krankheiten da über biologische Qualität urteilen? Dann müßten die Spenderinnen vielleicht schon 2 ohne Probleme gezeugte, gesunde Kinder vorweisen,
    was aber den Kreis sehr einengen würde und
    das Alter würde steigen! Also - Qualität ist in diesem Fall nur schwer definier- und beweisbar, denke ich.

    Grüße an alle
    von Sigi

  • Positiv

    • Sigi
    • 12. Juni 2003 um 12:45

    Positiv

    Liebe Sarah,

    herzlichen Glückwunsch!!! Bei mir geht mit Heparin und anfangs ASS diesmal alles glatt soweit - wird bei Dir sicher auch so sein.

    Alles, alles Gute
    wünscht Sigi

  • Positiv

    • Sigi
    • 12. Juni 2003 um 12:43

    Positiv

    Hallo Isa,

    ich muß Heparin (genau Fragmin P forte) wegen einer Faktor-VLeiden Mutation spritzen
    (Z.n. insges. 5 Fehlgeburten) und zwar bis 8 Wochen nach der Entbindung wegen des gleichfalls erhöhten Thromboserisikos im Wochenbett. ASS 100 (=Baby Aspirin?) mußt ich bis zur 14.SSW wegen immunologischen Problemen (bei mir erhöhte ANAs und Killer Lymphocyten) nehmen und sollte es dann absetzen wegen des zusätzlichen Blutungsrisikos. Die Empfehlung kann aber im Einzelfall sehr unterschiedlich sein.

    Ich bin jetzt in der 20.SSW und alles ist in Ordnung soweit! Sehr gut Bescheid mit diesen Dingen weiß Fr. Dr. Reichel in Leinfelden bei Stuttgart (siehe Maras früheres Posting).

    Dir auch alles Gute und viel Erfolg
    wünscht Sigi

  • Plazenta-Probleme nach Geburt bei EZS

    • Sigi
    • 10. Juni 2003 um 22:44

    Plazenta-Probleme nach Geburt bei EZS

    Hallo Gioya,

    ich habe noch nie gehört, daß Eizellspende für eine festsitzende Placentea (Fachbegriff Placenta accreta=angewachsen oder increta=verwachsen) ein besonderes Risiko darstellt. Ich finde es auch total unlogisch.
    Bei Embryotransfer nach IVF oder ICSI müßte das Risiko ja das gleiche sein.

    Also mach Dir keine Sorgen. Nur nach Entzündungen oder größeren Narben in der Gebärmutter ist das Risiko meines Wissens erhöht - wenngleich auch immer noch gering.

    Frag Deine Frauenärztin doch nochmal, wieso sie darauf kommt.

    Liebe Grüße
    Sigi

  • :eek: Valencia: Pro + Contra

    • Sigi
    • 5. Juni 2003 um 07:51

    :eek: Valencia: Pro + Contra

    Hallo frowlein,

    ich habe Dir gleich eine PN=persönliche Nachricht geschickt. Falls Du nicht weißt, was das ist: oben "Private Nachrichten" anklicken, Passwort eingeben, der Rest geht quasi von selbst. Wenn Du mit Deinem Namen eingeloggt bist, zeigt der Computer Dir sogar an, ob PNs vorhanden sind.

    Grüße von Sigi

  • Schmierblutungen

    • Sigi
    • 3. Juni 2003 um 23:57

    Schmierblutungen

    Hallo Vanessa,

    erstmal ganz herzlichen Glückwunsch.

    Proluton Depot ist eine in Deutschland erhältiche Gestagenspritze. Gravibinon ist ein Kombipräparat mit Östrogen - soll über internationale Apotheken noch erhältlich sein. Valencia empfiehlt Utrogest Standarddosis 2x4 vaginal oder nach Gestagenwert im Blut (>= 15). Ich brauchte anfangs 3-3-4 ansonsten aber voll erfolgreich.

    Alles Gute
    von Sigi

  • :eek: Valencia: Pro + Contra

    • Sigi
    • 3. Juni 2003 um 23:38

    :eek: Valencia: Pro + Contra

    Hallo "Frowlein"

    danke für Deinen herzerfrischenden Beitrag. Ich bin auch in Valencia sogar beim 1. Transfer schwanger geworden. Wir waren längere Zeit vorher auch schon mal da zu Anitas Zeiten (Vorstellungstermin).

    Leider schien Prof. Simon weder von POF noch von Thrombophilie allzuviel zu verstehen oder besser gesagt, er hielt Testungen bei mir nicht für nötig. Daraufhin hatte ich bei der dann zunächst doch noch auf natürlichem Wege zustande gekommen Schwangerschaft wieder eine Fehlgeburt. Deshalb auch die lange Pause zwischen Vorstellungstermin und Behandlung (17 Monate).

    Ansonsten hatte ich auch einen sehr professionellen Eindruck. Interessant fand ich Deine Kostendiskussion. Ich habe meinen Zyklus im Dezember begonnen, bekam im Januar plötzlich eine neue Preisliste und mußte beim Transfer im Februar über 1000,00 EURO mehr zahlen. Das fand ich auch nicht ganz ok,
    habe es aber leider bezahlt, da man meine
    mündlichen Einwände nicht akzeptierte.

    Aber Ende gut alles gut, hoffentlich.

    Ganz herzliche Grüße und viel Erfolg beim 2. Versuch wünscht Sigi

  • Klinik in Madrid

    • Sigi
    • 3. Juni 2003 um 23:29

    Klinik in Madrid

    Ich meine, eine Holländerin hat vor ca. 6 Monaten mal geschrieben, daß das IVI Madrid etwas persönlicher sein soll als Valencia und daß viele Holländerinnen dorthin gehen.
    Aber ich finde den Beitrag leider auch mit der Suchmaschine nicht.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Kosten Meran / Bregenz

    • Sigi
    • 1. Juni 2003 um 23:56

    Kosten Meran / Bregenz

    Hallo Laura, hallo Melissa,

    ich wollte nur beispielhaft MEINE Gefühle darstellen. Die Entscheidung ist eben nicht nur rational begründbar. Aber ich finde es absolut ok wenn Ihr bei Pronatal das Preis-Leistungsverhältnis besser findet oder andere in Meran oder sonstwo. Valencia ist manchen zu groß und unpersönlich. Ich finde Professionalität wichtig. Das ist eben das ganz persönliche Empfinden bei der Sache.
    Und ich meine, da sollten wir alle tolerant sein und uns gegenseitig unterstützen egal
    wo die Einzelne hinwill.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Kosten Meran / Bregenz

    • Sigi
    • 1. Juni 2003 um 17:45

    Kosten Meran / Bregenz


    Liebe Laura, liebe Melissa,

    es freut mich wirklich, daß Pronatal auch empfehlenswert ist, aber es kommt wieder ein wenig so rüber, als wolltet Ihr mich davon überzeugen, daß eure Ansicht die Richtige ist. Ich habe aber gerade für mehr Toleranz
    den anderen gegenüber geworben. Ich glaube, daß dieses Forum enorm helfen kann, eine Entscheidung zu treffen, da wertvolle Informationen und Erfahrungen weitergegeben
    werden. Aber letztendlich ist die Entscheidung noch viel mehr als beim Autokauf doch auch eine sehr emotionale Angelegenheit. Es kommt nicht nur darauf an sich selbst gut medizinisch betreut zu wissen, sondern die möglichen Eigenschaften der Spenderin spielen gefühlsmäßig ja auch eine sehr große Rolle.

    Jeder hat da seine eigenen Gefühle und der Geldbeutel spielt auch eine Rolle mit. Die Absicht der "Kritikerinnen" ist sicher nicht auf den anderen herumzuhacken, wie Gabispende vermutete. Aber manchmal wird die eigene Ansicht doch etwas kraß als die Bessere dargestellt. Wahrscheinlich ist das normal, wenn man sich erst entschieden hat und noch dazu Erfolg mit der Behandlung gehabt hat. Wenn Kliniken schlecht gemacht werden, nur weil sie teuerer sind, ist das denen gegenüber, die sich dafür entschieden haben, jedoch nicht fair.

    Übrigens tut Dagmars neutrale und liebevolle Unterstützung immer sehr gut, finde ich. Schade, daß die meisten, die Erfolg gehabt haben, sich im Forum nicht mehr melden.
    Vielleicht nehmen einige Schwangere das ja als Aufforderung. Ich versuche jedenfalls, regelmäßig weiter dabei zu bleiben.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Kosten Meran / Bregenz

    • Sigi
    • 29. Mai 2003 um 22:58

    Kosten Meran / Bregenz

    Hallo,

    auch das Preis-Leistungsverhältnis ist eine relative Angelegenheit. Für mich hat von vorne herein das Preis-Leistungsverhältnis in Valencia gestimmt, weil Qualität und fachliche Kompetenz vorhanden sind. Wenn das einigen von uns zusätzlich zu der Nähe
    in Meran noch 4000,- Euro mehr wert ist, ist das doch ok. Das muß man, finde ich, jedem einzelnen überlassen. Ich wäre z.B. nie in den Ostblock gegangen. Da hätte ich einfach ein ungutes Gefühl gehabt, egal wie niedrig der Preis wäre. Aber wer da keine Bedenken hat, hat bestimmt erst recht das Gefühl, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu bekommen.

    Es würde mich mal interessieren, ob die Spenderinnen in Meran wirklich 7000,- Euro bar auf die Hand bekommen ( - hallo Gabispende?!?). Dann würde der Arzt mit Fachkenntnis, Labor- und Personalaufwand ja im Verhältnis sehr wenig bekommen - weniger als das IVI in Valencia. Wobei mir Studentinnen, die für 500,- Euro Aufwandentschädigung Eizellen spenden, irgendwie sympathischer sind als jemand der damit seinen Lebensunterhalt verdient. Wer kann dazu konkret antworten?

    Liebe Grüße und viel Erfolg für alle - egal wo - Sigi.

  • MeranerInnen

    • Sigi
    • 16. Mai 2003 um 19:41

    MeranerInnen

    Liebe Zoe,

    ich hatte auch kurz vor dem Test einen 3-tägigen Migräneanfall und die letzen 3 Tage
    bis heute nochmal (dazwischen 3 Monate nichts!). Mir hat ein "Eisstirnband" namens
    Cryomed (aus der Apotheke) geholfen. Außerdem Pfefferminzöl und ganz vereinzelt eine Paracetamoltablette (die hat kaum geholfen). Ruhe und abgedunkelter Raum hilft auch - aber mit 2 Kindern und Beruf war das schwierig ohne wirksame Tabletten. Aber es geht und es wird besser werden. Halte durch!

    Liebe Grüße von Sigi

  • Valencia od Meran? Wer von Euch Glücklichen kann beraten o.

    • Sigi
    • 16. Mai 2003 um 19:32

    Valencia od Meran? Wer von Euch Glücklichen kann beraten o.

    Hallo Angelina,

    ich kann Dir Valencia empfehlen - logisch, denn ich bin nach dem 1.Transfer schwanger geworden. Ich habe allerdings längerfristige Erfahrungen, da ich vor 1 1/2 Jahren nach dem Vorstellungsgespräch noch einmal "spontan" schwanger geworden bin, und wegen eigener Follikelbildung mehrere Versuche abbrechen mußte. Die Kommunikation war anfangs schwierig. Seit es dort ein "international department" gibt mit mehreren Englisch sprechenden Schwestern, hat alles besser geklappt. Außerdem hat jeder Arzt eine eigene E-mail Adresse und nachdem ich davon wußte, habe ich auch immer prompt Antwort bekommen.

    Kurz und gut. Der Laden ist ziemlich groß aber absolut professionell. Die Kosten belaufen sich auf ca. EURO 6000,00 für den 1.Versuch. Falls Embryonen übrig bleiben und eingefroren werden können, ist es beim 2. Mal billiger.

    Meran ist glaube ich noch einiges teurer. Die persönliche Betreuung hört sich gut an, aber Kooperation/Vor- und Nachbetreuung in Zusammenarbeit mit dem deutschen Gynäkologen scheint dort nicht üblich zu sein. In Valencia war das kein Problem.

    Also, VIEL ERFOLG!

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Zwillinge vermeiden

    • Sigi
    • 8. Mai 2003 um 23:28

    Zwillinge vermeiden

    Liebe Kathinka,

    ich kann Deine Bedenken sehr gut verstehen. Wenn man meint ein 2.Kind wäre anstrengend, aber erwünscht und zu schaffen aber gleich zwei dazu wäre zu viel, dann würde ich das nicht halbherzig nennen sondern realistisch. Ich glaube, wenn man noch keine Kinder hat, kann man das nicht nachempfinden. Beim ersten hätte ich auch Zwillinge oder sogar mehr riskiert.

    Wir haben bereits 2 Kinder (17 Monate auseinander also fast wie Zwillinge). Ich bin so froh, daß wir die beiden haben und ich habe alles damals auch gutgeschafft, glaube ich, aber genießen kann man das nicht solange sie klein sind. Umso größer war unser Wunsch nach einem 3.Kind mit etwas Abstand. Eigentlich sollte es 4-5 Jahre nach dem Jüngsten der beiden geboren werden, nur daß ich dann leider nicht mehr ohne weiteres schwanger geworden bin bzw.nur 1 Fehlgeburt in 4 Jahren zustande gebracht habe. Zu guter letzt hat es jetzt mit Eizellspende in Valencia geklappt, aber Zwillinge wollten wir auch nicht riskieren. Auch die med. Risiken sind gerade in Anbetracht des Alters(ich bin auch über 40 und habe eine Thromboseveranlagung) bei Mehrlingsschwangerschaften erheblich höher. Das sollte man nicht verharmlosen.

    Deshalb hat man mir in Valencia schon beim Vorstellungsgespräch zum Blastocystentransfer geraten. Und das hat mit nur 1 Blactocyste (auf meinen ausdrücklichen Wunsch) geklappt. Erfolgschance lt. Valencia immerhin 40 %. Ich würde es immer wieder so machen und bin froh, daß ich keine 2 habe übertragen lassen. Wenn es nicht klappt, bleibt einem die Möglichkeit immer noch beim nächsten Versuch.

    ICSI hat man bei uns gemacht, ohne es anzukündigen oder zu besprechen. Ursprünglich hieß es, das Spermiogram meines Mannes sei super. Als wir dann fassungslos über die durchgeführte ICSI Prozedur waren, sagte man uns, nach dem Auftauen sei die Spermienmobilität schlechter geworden. Das hat uns schon sehr erstaunt. Aber das war dann halt so. ICSI verbessert evtl. die Rate der befruchteten Eizellen.

    Entscheide Dich nach Deinem Gefühl, dann ist es richtig.

    Alles Gute und liebe Grüße
    von Sigi

  • Hurra!!!!!!!

    • Sigi
    • 3. Mai 2003 um 19:42

    Hurra!!!!!!!

    Hallo Gioya,

    mit den Hosen geht es mir ähnlich (bin Ende 14.SSW), aber mein Bauch ist eher unterhalb des Nabels dicker geworden. Das hängt vielleicht auch mit der Figur zusammen.

    Ich habe zunächst mal eine bequeme Leinensommerhose im ganz weiten Stil mit Gummizug gekauft. Bei meinen beiden ersten Kindern waren Leggins in. Das war für die Übergangszeit enorm praktisch, denn aus den ehten Umstandssachen fällt man anfangs tatsächlich fast raus. Bei H&M soll es übrigens günstige und halbwegs schicke Umstandsmoden geben. Da will ich nächste Woche auch mal gucken gehen. Bei den Slips habe ich gerade in der Schwangerschaft immer die ganz niedrig geschnittenen bevorzugt, wo das Gummi unterhalb des dicken Bauches sitzt.

    Ich glaube mit Übelkeit etc. ist es bei jeder Schwangeren anders. Bei mir hielt es alles in allem immer so bis zur 16.SSW an.
    Meist ging es mir dann einen Tag richtig gut, sodaß ich schon frohlockte und am nächsten Tag war mir wieder richtig übel. Die
    "üblen Tage" wurden dann aber immer seltener.
    Also Kopf hoch und versuche die Zeit trotzdem zu genießen.

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • MeranerInnen

    • Sigi
    • 27. April 2003 um 21:17

    MeranerInnen

    Liebe Linda,

    das mit Deiner Fehlgeburt tut mir sehr leid. Mir ist es insgesamt 5x so gegangen (allerdings noch ohne Eizellspende). Aber ich fand es auch fast schlimmer als gar nicht schwanger zu werden, weil man sich irgendwo bei allen Ängsten doch schon sehr gefreut hat.

    Bei jeder intakten Schwangerschaft erwartet man einen Progesteronwert von 15 oder höher. Über 20 ist optimal. Daß Dein Gyn. das nicht wußte, wundert mich wirklich, denn das gilt auch für normale Schwangerschaften. Bei mir ist es schon nach den ersten beiden Fehlgeburten neben dem HCG immer mitkontrolliert worden.

    In Valencia (wo ich jetzt auch erfolgreich behandelt worden bin) gibt man 2x 4 Utrogest vaginal und keine Progesteronspritzen. Das erscheint mir auch besser steuerbar. Weil mein Wert anfangs auch nur 14 war, mußte ich dann insgesamt 10 nehmen auf 3 malige Gabe verteilt (3-3-4) und damit hatte ich super-Werte, die auch bald durch die Placentaeigenprogduktion noch angestiegen sind. Frag doch mal, ob Du nächstes Mal Utrogest nehmen kannst.

    VIEL ERFOLG und liebe Grüße
    von Sigi

  • Hurra!!!!!!!

    • Sigi
    • 26. April 2003 um 12:06

    Hurra!!!!!!!

    Liebe Gioya,

    aufgrund des jungen Alters der Spenderin müßtest Du keine Amniocentese machen lassen.
    Das Alter des Vater spielt zwar auch eine, aber wesentlich geringere Rolle.

    Ich habe bei unseren beiden Kindern eine Amniocentese machen lassen, da ich damals auch schon 35 und 36 J. alt war und man mir aufgrund der vielen Fehlgeburten (trotz unauffälliger Genetik) von seiten des Genetikers dazu geraten hat. Es ist wichtig, daß Du es von jemand machen läßt, der damit viel Erfahrung hat. Dann ist die Komplikationsrate sehr gering.

    Damals gab es noch keine Nackenfaltenmessung.
    Die kann man noch mit einer Hormonuntersuchung kombinieren und hat dann wohl 80 % Sicherheit ohne jedes Risiko. Muß man leider selber bezahlen.

    Wir werden wohl wieder eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Bei uns ist ICSI gemacht worden (ohne daß es mit uns abgesprochen wurde leider). Und da das Fehlbildungsrisiko nach ICSI etwas erhöht ist und ich eine Mutter mit einem Down-Syndrom-Kind nach ICSI persönlich kenne, habe ich da etwas Angst vor. Ich werde zu dem gleichen Arzt gehen wie früher und fühle mich da sehr gut aufgehoben.

    Nackenfaltenmessung ist aber sicher eine gute Alternative. Laß Dich nicht verunsichern von Leuten, die von der Eizellspende nichts wissen .

    Liebe Grüße
    von Sigi

  • Östrogene (Progynon C)

    • Sigi
    • 23. April 2003 um 23:04

    Östrogene (Progynon C)

    Hallo kathinka,

    ich habe letztes Jahr vorübergehend Progynon C bekommen (allerdings nie mehr als 0,4ug), weil ich eine Telefonbehandlung mit einem amerikanischen Arzt gemacht habe, um trotz erhöhtem FSH nochmal einen Eisprung auszulösen. Dieser Arzt benutzt nur Ethinylöstradiol, weil es nicht die Messung des vom Körper produzierten Östrogens stört.

    Ich mußte allerdings schon nach dem Eisprung auf Progynova 2x1 umstellen. Bei einer Schwangerschaft wäre es sicher erst recht bei Progynova geblieben. Ethinylöstradiol ist übrigens auch in jeder Pille (zwischen 0,2 und 0,5). Die hat aber noch keiner Schwangerschaft geschadet, soweit ich weiß, falls sie versehentlich weitergenommen wurde.

    Gruß, Sigi

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Sigi am 2003-04-23 23:06 ]</font>

  • Hurra!!!!!!!

    • Sigi
    • 23. April 2003 um 22:25

    Hurra!!!!!!!

    Hallo Sunny,

    ASS ist ein sogenannter
    &quot;Thrombocytenaggregationshemmer&quot; und Heparin greift direkt in die Gerinnungskaskade ein. Der Wirkmechanismus ist also durchaus unterschiedlich. Wegen der Thrombophilie (Faktor V Mutation) muß ich Heparin spritzen. ASS würde dagegen nicht ausreichend wirken. ASS muß ich zusätzlich nehmen, weil ich auch erhöhte ANAs und erhöhte Killer-Lymphocyten habe, da immunologische Probleme wohl auch besonders über Zelloberflächen (Antigen-Antikörperreaktionen) die Gerinnung beeinflussen können. Nach der 14.SSW kann ich das ASS absetzen. In Amerika gibt man es allerdings wohl immer beides bis zum Ende.

    Da das ASS bei Verletzungen das Blutungsrisiko noch mehr als Heparin erhöht, bin ich froh, wenn ich es nicht mehr nehmen muß.

    Das Blutgerinnungssystem ist so kompliziert, daß sich meist damit nur spezialisierte
    Laborärzte und Immunologen auskennen. Die haben dann leider oft wenig Ahnung von Schwangerschaft und Sterilitätsproblemen
    (bis auf wenige Ausnahmen).

    Wenn man schwanger ist, muß man sogenannte &quot;niedermolekulare Heparine&quot; 1xtäglich spritzen. Ich spritze &quot;Fragmin P forte&quot; (= Dalteparin) auf Empfehlung der Gerinnungsambulanz der Uni-Klinik in Hamburg, die auch Schwangere betreuen.
    &quot;Fraxiparin&quot; (= Nadroparin) oder &quot;Clexane&quot; (= Enoxaparin) geht wohl auch.

    Ich hoffe, Deine Fragen beantwortet zu haben. Viel genauer weiß ich es auch nicht.

    Grüße von Sigi

  • Hurra!!!!!!!

    • Sigi
    • 23. April 2003 um 00:29

    Hurra!!!!!!!

    Hallo alle Mit-Schwangeren!

    In Valencia hat man mir empfohlen ab der 11.SSW nur noch 2x1 Progynova (statt 3x1) zu nehmen und nur noch 2x2 Utrogest (statt 2x4).
    Dies für 2 Wochen und ab der 13.SSW alles ab.
    Mein deutscher Kinderwunsch-Doc sagte mir, wenn sie Hormone geben z.B. auch nach IVF dann meist bis zur 14 SSW. Dann hat die Placenta mit Sicherheit die Hormonprduktion voll übernommen.

    Da meine Hormonwerte in der 10.SSW (wird etwa alle 2 wochen kontrolliert) SEHR gut waren, nehme ich jetzt die empfohlene halbe Dosierung und will zur Sicherheit davon die halbe Dosis noch 1-2 Wochen länger nehmen. Dann habe ich die 14.SSW erreicht.

    Außerdem spritze ich Heparin wegen meiner Thrombophilie - das muß ich bis 8 Wochen nach der Entbindung weitermachen. Da waren sich Valencia und Deutschland sogar einig.
    ASS nehme ich wegen Thrombophilie und erhöhten ANAs. Das kann ich auch in der 14.SSW absetzen, da danach das Fehlgeburtsrisiko nur noch minimal ist.

    Ich freue mich auch über jede Tablette, die ich weniger nehmen muß. Besonders die vaginalen Utrogest finde ich wegen der Kleckerei sehr unangenehm.

    Falls ihr unsicher seid. Laßt doch Ösradiol und Progesteron überprüfen. Ein Progesteronwert über 20 ist immer gut.
    Wenn er viel höher ist, kann man auf jeden Fall reduzieren.

    Alles Gute für Euch
    und liebe Grüße
    von Sigi

    P.S.: Übelkeit und Blähungen kommen eher von der Schwangerschaft als von den Tabletten. Ich hatte das jedenfalls auch bei allen meinen früheren &quot;natürlichen&quot; Schwangerschaften ohne irgendeine Hormoneinnahme. Ich würde sagen sogar eher mehr als diesmal.
    Was ist eigentlich Proluton? Diese Spritzen kenne ich gar nicht.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Sigi am 2003-04-23 00:35 ]</font>

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Sigi am 2003-04-23 12:51 ]</font>

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