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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von dtift

  • Pronatal Arleta

    • dtift
    • 11. Februar 2010 um 22:15

    Re: Pronatal Arleta

    Hallo Topitop,

    bin sprachlos................so viele Versuche? Und so viele Kliniken!
    Du mußt dann aber doch recht schnell zur EZP gekommen sein.
    Ich hatte nur einen IVF-Versuch (liegt rein an mir, bei meinem Mann ist alles in Ordnung) in Gest-Prag. Da waren 4 Follikel, 3 hat man punktieren können und alle waren leer, also keine Eizelle. Andere versuchen dann an dem Punkt ja nochmal und nochmal.........mein FSH-Wert war noch nicht mal so hoch, wie bei vielen anderen. Bei uns kam dann sofort die EZP, zumal wir dann einen ganz kurzfristigen Termin in Arleta bekamen, da ein anderes Paar abgesagt hatte. Zwischen der IVF und dem Erstgespräch zur EZP lagen glaub 4 Wochen. Wir haben 12 Jahre immer wieder gehofft und den Ärzten vertraut. 12 Jahre hat man erst gar nichts gefunden, dann mit Operationen versucht alles wieder herzustellen, man hat uns immer wieder erzählt, das klappt schon..............., dann kamen die Behandlungen, wo man mich künstlich in die Wechseljahre versetzt hat, um der Endometriose Herr zu werden......aber danach sollte es dann klappen. Tat es nicht, konnte es auch nicht. Vieles habe ich in Arleta erfahren.
    Bei meinem Mann war es dann Torschlußpanik, für mich war der Kinderwunsch irgendwie abgeharkt. Geglaubt habe ich nicht mehr daran.

    Aber heute ist es egal. Auch wenn ich heute vor einem total ausgeräumten Wäscheschrank stand, das Kind auf die Schrankwand geklettert war (ist Gott sei Dank nicht so hoch) und ein Ohrenbetäubendes Geschrei entstand, als das Stück Schoki alles awr. Wart nur ab, bald ist bei Dir auch nichts mehr sicher.

    LG

  • Pronatal Arleta

    • dtift
    • 11. Februar 2010 um 19:46

    Re: Pronatal Arleta

    Hallo,

    ich glaube, der Busen schwillt immer an. War bei mir auch so, es tat dann schon richtig weh. Utrogest habe ich 3x2 genommen, kein Crinone, weiß gar nicht was das ist.

    Hab jetzt mal bei meiner nachgeschaut. Mein "Brocken" wog mit 4 Monaten, 1 Woche und 5 Tagen schlappe 7820g. Anfang 7. Monat waren auch schon 6 Zähne da. Zum 1. Geburtstag hatte sie 16!!
    Hast Du einen Versuch in der Türkei gemacht?

    LG

  • Schwangerenforum

    • dtift
    • 11. Februar 2010 um 14:56

    Re: schwangerenforum ?

    Hallo Hope66,

    ich war auch soooooooooo hibbelig was es wird. In der 16. Woche hat mein Gyn. was gesehen, wollte es aber noch nicht sagen. Der Wunsch bei meinem Mann und meinem Sohn (21 Jahre), der Oma und weiß der Geier nach einem Mädel war soooooooooo groß. Hier gibt es weit und breit nur Jungs, ich war das letzte Mädel.
    Mir war es egal. In der 20. Woche tanzte der Bär, ein MÄDEL!

    LG

  • Schwangerenforum

    • dtift
    • 11. Februar 2010 um 14:06

    Re: schwangerenforum ?

    [quote author=Kathilu link=topic=6126.msg84994#msg84994 date=1265309764]

    Ich hoffe Boris Becker hat/bekommt keine Tochter und nennt sie Sophie....Dann schreibe ich einen

    [/quote]

    Glück gehabt. :D :D :D

  • Schwangerenforum

    • dtift
    • 11. Februar 2010 um 14:03

    Re: schwangerenforum ?

    Hallo Hope66,

    also mit dem Geschlecht in der 11. Woche wäre ich vorsichtig. Mit wurde es um die 20. Woche gesagt. Die Voraussage stimmte, es ist ein Mädel.

    Schau mal hier:
    http://www.babycenter.de/pregnancy/frue…by_ultraschall/

    LG und alles Gute weiterhin.

  • Pronatal Arleta

    • dtift
    • 10. Februar 2010 um 21:12

    Re: Pronatal Arleta

    Hallo von mir,

    hier ist richtig Leben in den Ordner gekommen, nachdem er monatelang vor sich hintrübte.

    Topitop wir haben uns mit den Kryos noch nicht so ganz entschieden. Vorerst wollen wir sie noch ein Jahr auf Eis liegen lassen, um uns mit unserer Entscheidung 150 Prozent sicher zu sein. Man hat ja glaube nur 3 Möglichkeiten:

    Forschung? Nee, das geht gar nicht.
    Wegschmeißen: Nach alledem was wir und die Spenderin auf uns genommen haben? Paßt auch nicht.
    Spende: Gute Idee, wenn nicht da so ein kleines zwicken wäre, es könnten potenzielle Geschwisterchen einmal rumlaufen. Aber ich denke, wir werden spenden. Wir waren auf eine EZP, andere Paare sind auf Embryonen angewiesen. Mögen diese Kryos einem oder sogar mehreren Paaren ein unbeschreibliches Glück ins Haus bringen. Das ist zumindest meine aktuelle Einstellung.

    Mariella ich drücke Dir fest die Daumen. Ich finde es eine gute Idee, 2 Versuche noch zu machen und das in 2 Kliniken. Vielleicht brauchst Du aber nur eine. Möge sich zu Eurem Haus und Hund noch ein schreiendes Baby gesellen. Ein Hund fehlt uns noch...........

    LG an Alle!

  • Pronatal Arleta

    • dtift
    • 9. Februar 2010 um 21:38

    Re: Pronatal Arleta

    Nochmal Hallo,

    jetzt habe ich ein bischen Zeit und hoffe ein paar Zeilen hin zu bekommen.

    Topitop, ich habe mich echt über Deine postive Nachricht gefreut. Meinen Glückwunsch zum Nachwuchs, wenn auch recht verspätet. Meine Tochter wird bald 16 Monate, ohje wie die Zeit vergeht. Ein wenig bedaure ich schon die Babyzeit, die einfach so vorbei ist, auch wenn es jetzt auch ein schönes alter ist. Die ersten Tage nach der Geburt waren wohl die allerschönsten in meinem Leben. Eigentlich darf ich das ja so gar nicht schreiben, sonst fühlt sich mein Großer zurückgesetzt. Aber bei der Kleinen war und ist das alles intensiver. Und eine solche Zeit wird auch nicht mehr wiederkommen. Damit will ich Mariellas Frage nach dem Geschwisterchen beantworten.
    Ich wollte nie noch ein Einzelkind. Gleich nach der Geburt habe ich gesagt, ich will noch eins. Inzwischen ist "viel" Zeit vergangen und wir haben uns dagegen entschieden. Es hat viele Gründe, aber mein Mann hat einen Satz gesagt, der bringt es zumindest zu 80 Prozent auf den Punkt:"Wir sollten unser Glück nicht nochmal herausfordern". So viele Jahre sind vergangen, bis wir unser Kind bekamen. Allerdings sind wir in die EZP reingeschlittert, ohne Wissen, ohne viel Hinterfragen, ohne uns verrückt zu machen und auch ohne groß zu hinterfragen was wohl das Kind mal zu der Tatsache sagt, dass es aus einer EZP entstanden ist.

    Die EZP ist heute genau auf den Tag (ein kleines Jubiläum) 2 Jahre her. Viel Zeit zum Nachdenken...........Und ich sehe es inzwischen als ein sooooooo großes Glück an, dass die 1. EZP geklappt hat, wir ein Mädchen (das hatten sich fast alle gewünscht) bekommen haben, sie gesund und munter ist, ich eine problemlose Schwangerschaft und Geburt hatte, eine Klinik hatten, der wir vertraut haben und konnten (hoffe das dies für alle in Arleta so bleibt) usw., usw.. Wir sind leider keine 30 mehr, auch keine 35 oder 40. Wir sind fast 43 und würden wir heute anfangen, dann wären wir beim nächsten bestimmt 44. Ein Alter wo mein Verstand für UNS sagt, es hat einmal geklappt, aber ein 2. nein. Für uns, für meine beiden Kinder. Jeder muß für sich selber sein alter sehen, wo Schluß ist, ich denke wenn ich ehrlich bin, bei uns ist der Altersgrenze einfach da.

    Dann haben wir uns vor ein paar Wochen einem weiteren Traum erfüllen können. Wir haben uns ein Haus gekauft, irgendwie muß das bezahlt werden. Mit einem weiteren Kind wird es schwerer. Klar ist ein Kind unbezahlbar, aber den Traum hatten wir nun mal und so bieten wir lieber nur einem Kind ein wunderschönes zu Hause und eine wunderschöne Kindheit. Ich hoffe ich habe das jetzt richtig rüber gebracht, ohne dass ich damit ins Fettnäpfchen trete oder als undankbar angesehen werde oder dass man denkt, die Kinder kommen an 2. Stelle. Das stimmt so nicht. Ich möchte für meine beiden nur das Beste, wie ja alle. Es bringt uns nichts, wenn wir noch ein Kind haben und uns die Puste ausgeht. Ich habe in letzter Zeit so viele Gedanken gehabt um die Frage um die Kinder. Es sind auch nicht die sichersten Zeiten, wir sind auch nicht die allergesündesten (was habe ich manchmal für Rückenschmerzen vom schleppen meines großen "Brockens", sie wiegt fast 13 kg). Und so frisch sind wir nicht mehr und sehen wohl auch nicht so aus. Zumindest mein Mann wurde schon gefragt, ob er der Papa oder der Opa ist. Die Frage mag indiskret sein, aber sie war ehrlich und da liegt eben auch die Grenzwertigkeit der Sache.

    Das sind so unsere Gründe und Gedanken, die uns von einem weiteren Kind abgebracht haben. Es sind noch viele andere kleine Sachen die ein ein ganzes wurden. Wir stehen jetzt vor der schweren Entscheidung, was machen wir mit den Kryos.

    Mariella, wie machst Du weiter?

    Aria, meine Daumen sind lange schon gedrückt, ich habe hier immer mitgelesen.

    Topitop, Dir wünsche ich alles Gute. Genieß die Zeit einfach. Hinterlaß ab und zu mal ein paar Zeilen.

    LG auch an alle anderen hier.

    Dtift, die in 14 Tagen wieder arbeiten gehen muß (Halbtags) und die Kleine zur Tagesmutter bringt (ich fühle mich damit im Moment soooooooo schlecht). :(

  • Pronatal Arleta

    • dtift
    • 9. Februar 2010 um 19:08

    Re: Pronatal Arleta

    Hallo Topitop,

    hab ganz wenig Zeit, aber schreib doch mal 3 Zeilen, was aus Deinem positiven Versuch geworden ist. Ist alles gut gegangen und Du jetzt stolze Mama?

    LG

  • Pronatal Arleta

    • dtift
    • 4. Februar 2010 um 21:25

    Re: Pronatal Arleta

    Hallo,

    Sunlight es tut mir sehr leid für Dich.

    Ich habe jetzt die ganzen Beiträge gelesen und kann letztlich auch nur spekulieren. Das man das Labor schließt, wegen schlechter Zahlen, das glaube ich nicht. Es gibt überall gute und schlechte Kliniken. Leider werden die schlechten nicht einfach geschlossen.
    Da muß schon mehr dahinter stecken und das ist das, was mir so durch den Kopf geht. Vertauschte Eizellen oder Sperma, Zwischanfall bei einer Spenderin..............., unerlaubter Handel..............das sind so die Sachen die mir einerseits durch den Kopf gehen. Kann sein, muß nun aber nicht wirklich sein. Vielleicht ist auch dem Dok. was passiert oder, oder, oder.
    An das ISO Zertifikat glaube auch ich nicht.

  • Was bringt man der Freundin mit ins KK nach Entbindung?

    • dtift
    • 3. Februar 2010 um 14:24

    Re: Was bringt man der Freundin mit ins KK nach Entbindung?

    Hallo,

    das mit dem Essen ist eine Klasse Idee!
    Mein Mann rückte nach der Entbindung auch mit Essen an. Alles was ich sooooooooo gerne esse:
    Döner
    Salate
    Nudelgerichte
    Ich glaube, dass Orangensaft oder Säfte mit viel Säure nicht so gut sein sollen, wenn man stillt.

    Deiner Freundin alles Gute!

  • Schwangerenforum

    • dtift
    • 28. Januar 2010 um 20:07

    Re: schwangerenforum ?

    Hallo majolu,

    bei meinem Großen habe ich im 4. Monat nicht mehr in mein Brautkleid gepaßt. Im 9. Monat sah ich aus wie ein Elefant. Und ich bin damit noch 3 Wochen über die Zeit gegangen. War nicht so schön.
    Bei der Kleinen jetzt, habe ich im 4. Monat auch schon in nichts mehr gepaßt. Dann hat sich das aber normalisiert. Es ist m.E. erstaunlich, wie beweglich man trotzdem noch mit der Kugel ist.

    Genieße die schöne Kugelzeit.

  • Schwangerenforum

    • dtift
    • 28. Januar 2010 um 20:02

    Re: schwangerenforum ?

    Hallo Kathilu,

    es kann auch beim ersten Kind schnell gehen, beim zweiten auch und beim 3. sind es dann 22 Stunden. War bei meiner Tante so.
    Heute gibt es doch Möglichkeiten, die Schmerzen erträglich (z.B. PDA) zu machen. Bei meinem ersten (ist jetzt über 21 Jahre her) gab es sowas nicht, da gab es überhaupt nichts, jedenfalls habe ich nichts bekommen. Und bei meiner 2. habe ich eine Spritze bekommen, die hat gewirkt als sie schon da war.

    Sehr viele Frauen haben Angst oder zumindest ein komisches Gefühl vor der Geburt. Ich selber habe bei beiden Kindern die Geburt selber nie als so schlimm empfunden. Schlimmer waren da die Wehen vorher, aber wie gesagt, dagegen kann man was machen. Verlange danach und kläre es vorher ab. Ich hatte bei der Aufnahme 4 Wochen vor der Entbindung auf einer PDA bestanden. Nur Zeit war dafür letztlich nicht. Und was bestimmt ganz viel hilft, nimm Deinen Partner oder eine Vertrauensperson mit. Bei meinem Großen war ich die 18 Stunden alleine. Hebamme hab ich kaum gesehen. Bei meiner Kleinen sollte mein Mann dabei sein und es hätte mir bestimmt geholfen. Er hat es nur leider nicht rechtzeitig in die Klinik geschafft, weil man ihn nicht gleich sofort mit 1. Wehe angerufen hat, dann ging das Telefon nicht, das Handy war ausgeschaltet und dann war keine Zeit mehr.

    Halte Dir vor Augen, dass es bald und endlich soweit ist und DEIN Kind da ist. Unser Weg war eh schon beschwerlich, den Rest der Geburt schaffst Du Meistlich!!

  • Schwangerenforum

    • dtift
    • 28. Januar 2010 um 13:51

    Re: schwangerenforum ?

    Hallo Kathilu,

    ich mußte ein bissel schmunzeln. Panik vor der Geburt? Kenn ich. Hatte ich auch. Ich war der allergrößte Schießhase, glaub mir das. War hin und her gerissen zwischen normaler Geburt und Kaiserschnitt auf Wunsch. Habe mich von Hebamme und Arzt bequatschen lassen und normal entbunden. Wollte das aber eigentlich nicht. Ist es Dein erstes Kind?
    Himmbeerblättertee habe ich auch getrunken. Den habe ich wohl überdosiert. Ich wünsche Dir eine Entbindung, wie ich sie beim 2. Kind hatte.
    Ein "Knall" um 3.20 Uhr, die Fruchtblase war gesprungen. 3.30 Uhr die erste Wehe, 10 Minuten später bereits die 5., voller Schmerzen, dass der Wehenschreiber ausschlug (lag wegen Blutungen in der Klinik- Gott sei Dank). Weitere 30 Minuten die einfach nur zum Schreien waren und dann um 4.20 Uhr zwar meine Kleine bereits da. Alles in Allem nicht mal eine Stunde, kein Vergleich zu meinem ersten Kind. 18 Stunden...............und kein Ende.

    Bei mir kam die letzten 4 Wochen eine Stimmung auf, wie Hoffnungslosigkeit, weil das Kind eh irgendwie wieder raus muß. Mir war alles egal, ich wollte nur noch den dicken Bauch los werden und endlich mein Kind haben.
    Hab keine Angst, denke daran, dass Du bald Deinen großen Schatz hast und es wird unbeschreiblich sein, wenn es da ist.

    LG

  • Schwangerenforum

    • dtift
    • 21. Januar 2010 um 12:40

    Re: schwangerenforum ?

    Liebe Kathilu,

    meine Tochter ist im Krankenhaus auch geschätzt wurden. Dort war ich in der 39+4 SSW, da ich ganz leichte Blutungen hatte. Geschätzt wurde sie auf knapp 3000 g. Ich fand das ausgesprochen mickrig.
    Genau 12 Stunden später war meine Tochter da. Stolze 3690g und 51 cm groß, mit richtig dicken Oberschenkeln. Soviel zu den Schätzungen. Würde ich nicht allzuviel darauf geben, hauptsache Gesund und Munter.

  • darf ein dt. arzt eine eizellspenderin ultraschalluntersuchen?

    • dtift
    • 16. Januar 2010 um 08:23

    Re: darf ein dt. arzt eine eizellspenderin ultraschalluntersuchen?

    spenderin macht sich m.e. nicht strafbar.
    der arzt dürfte sich strafbar machen, man sollte daher dem arzt nicht erzählen, dass es ezp ist, sondern ivf ist.

  • Akzeptanzprobleme?

    • dtift
    • 6. Januar 2010 um 13:37

    Re: Akzeptanzprobleme?

    Hallo und herzlich Willkommen,

    auch ich (weiblich) habe bereits ein Kind (allerdings schon 21 Jahre) und habe durch Eizellspende jetzt eine 14 monate alte Tochter. Von daher nehme ich Abstand zu Äußerungen wie: „Seid doch froh, Ihr habt doch schon ein Kind“ Abstand zu nehmen. Seid versichert, wir wissen um unser Glück, würden aber gerne noch ein Geschwisterkind haben." Damit seid Ihr hier nicht alleine, es gibt viele Paare ein Kind haben und nun per EZP ein weiteres bekommen wollen.

    Zu Deinen Zweifeln können andere Erfahrungen hilfreich sein, letztlich ist aber jeder Mesnch anders und reagiert auch entsprechend.

    Da Du ein Mann bist (Klasse, dass auch ein Mann mal was schreibt), möchte ich Dir zuerst den Standpunkt von meinem Mann geben. Er war von Anfang an dafür, ich hatte eher Zweifel. Heute ist er der stolzeste und glücklichste Papa auf der Welt. Allerdings hatte er noch kein eigenes Kind, mein Sohn stammt aus einer anderen Beziehung. Er hatte nie Zweifel, war immer voller Optimismus und für seine Tochter würde er alles tun. Das die Eizelle von einer anderen Frau ist, hat ihn nie gestört und tut es auch immer noch nicht. Ich glaube auch nicht, dass es für ihn jemals ein Problem ist.

    Ich fühle etwas anders. Ich hatte Zweifel, allerdings nicht, ob ich das Kind richtig lieben kann. Sie ist mein "Ein und Alles", aber so ein komisches Gefühl blieb. Nach der Geburt hatte ich manchmal das Gefühl, das Kind einer anderen zu haben. Das hängt aber nicht mit der EZP zusammen, sondern eher mit den ganzen Umständen.
    12 Jahre Kampf um dieses Kind und dann war sie plötzlich da. So schön aber unwirklich. Dieses Gefühl ist weniger geworden, ja eigentlich weg. Z.Z. habe ich eher die Gedanken, wie sie mal reagiert, wenn sie erfährt, wie sie entstanden ist. Wir werden sie aufklären, dazu hat sie in meinen Augen ein Recht und ich glaube, dass man die Kinder unterschätzt. EZP wird sich immer mehr durchsetzten und bekannt werden und so manches Kind wird sich fragen, wie es sein kann, dass die Eltern lange gebastelt haben und dann kam mit 40 doch noch ich. Viele Kinder werden irgendwann selber sich Gedanken machen und darauf kommen. Von daher werden wir ab dem 2. oder 3. Geburtstag ihr immer die Geschichte der Entstehung erzählen. So, wie man eine Weihnachtsgeschichte erzählt. Jedes Jahr, immer am selben Tag.

    Ich weiß nicht, wie lange ihr schon die Gedanken an EZP hängt. Laß Dir Zeit und entscheide, wenn Du bereit bist. Letztlich ist es aber Dein Kind. Wenn mich meine Süße mit den blauen Augen anstrahlt, dann sind die Zweifel weg, auch wenn sie gerade mal wieder alle Schränke ausgeräumt und das ganze Haus in einen Saustall verwandelt hat.

  • Entstehung unseres Babies - EMS und Grübeleien ... :-(

    • dtift
    • 3. Dezember 2009 um 23:10

    Re: Entstehung unseres Babies - EMS und Grübeleien ... :(

    hallo majolu,

    also meine tochter ist MEIN kind. daran zweifle ich nicht. ich liebe sie unendlich, nur anfangs hatte ich hin und wieder das gefühl, es ist nicht mein kind. ich denke, dass das nicht von der gendisskusion kommt, sondern eher daran lag, dass man jahrelang um dieses kind gekämpft hat und dann ist es irgendwann doch da. es ist wie ein traum, so schön und so unwirklich eben.
    ich hatte nicht das gefühl das kind der spenderin in den armen zu haben, sondern von irgendeiner frau.
    ich habe auf den eizellspendeversuch keinen pfifferling gesetzt, hatte nie an den erfolg geglaubt. dann in der schwangerschaft hatte ich soooooooooo oft das gefühl, das geht nicht gut. ich habe die gefühle fast abgeblockt, nur um vielleicht nicht enttäuscht zu werden.
    nach der geburt hat sie nicht geschrien, sie kam viel zu schnell, war wie leblos. da dachte ich, sie ist tod. fast so, als hätte ich darauf gewartet. und dann hälst du dieses kind nach (bei mir 13 Jahren!!!) in dem arm. das konnte mein verstand nicht glauben. das hat nichts mit den genen zu tun.
    und klar bleibt ein klitzekleiner wehmutstropfen. aber der ist wie gesagt, klitzeklein.
    lg

  • Infos zur Spenderin?

    • dtift
    • 2. Dezember 2009 um 21:52

    Re: Infos zur Spenderin?

    Hallo,

    kann Dir nichts von Spanien, aber CZ sagen.
    Wir haben erfahren: Blutgruppe, Augenfarbe, ungefähre Größe und Gewicht, sowie die Haarfarbe und Statue.
    Nachdem ich schwanger wurde, brauchte ich für den Tripple-Test(oder wie das heißt) das Alter der Spenderin. Das haben wir dann auch bekommen.

    LG

  • Entstehung unseres Babies - EMS und Grübeleien ... :-(

    • dtift
    • 30. November 2009 um 20:00

    Re: Entstehung unseres Babies - EMS und Grübeleien ... :(

    hallo hortensia,

    ich kann es dir nachfühlen. ich habe auch immer gesagt, ich habe damit kein problem, es ist mein kind. das stimmt auch so, aber ein aber bleibt. kurz nach der geburt hatte ich hin und wieder das gefühl von einer anderen das kind zu haben. es war richtig komisch. nicht unbedingt von der frau der ich die eizellen verdanke, sondern von irgendeiner frau. ich glaube, dass kam daher, dass es so unwirklich für mich war, doch noch mein kind zu bekommen. dieses gefühl ist nicht weg, wird aber immer seltener.
    heute beschleicht mich manchmal ein klein wenig angst, wie meine tochter einmal reagieren wird, wenn sie erfährt, wie sie entstanden ist. wir werden ihr die wahrheit sagen, haben damit auch im bekannten- und verwandschaftskreis nicht hinterm berg gehalten.
    leute, die nicht wissen, wie sie entstanden ist, sind immer der meinung, sie sieht aus wie papa und von mir hätte sie nicht viel. damit liegen sie dann ja richtig. ich habe noch einen sohn, schwarze haare, braune augen (er ist jetzt über 20 jahre alt, stammt aus meiner ersten ehe) und ich bin blond und blauäugig. mein mann auch. so meint mein mann immer, es fragt sich, wer mir ähnlicher sieht. wie gesagt, mein großer hat nichts, aber auch gar nichts von mir, obwohl er "leiblich" ist. rein vom typ her, ist mir meine tochter ähnlicher. trotzdem bleibt manchmal ein klitzekleiner wermutstropfen. aber mit der zeit wird das immer kleiner............zumindest bei mir.
    ich wünsche euch alles gute. genieß die zeit, grüble nicht, dein sohn wird so schnell groß sein. meine ist nun schon (leider) über ein jahr.
    LG

  • POF - Wie lange soll man kämpfen?

    • dtift
    • 17. September 2009 um 16:29

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo,

    also ich hatte auch schlechtere Werte. Mein FSH war glaube 17 (ohne Medikamente).
    Wir haben eine IVF machen lassen, ich hatte 4 Folikel, darin keine brauchbare Eizelle.
    Und da kam der Punkt, wo ich gesagt habe, ich möchte wenigstens eine Chance. Noch eine IVF nicht im Leben.

    Auch bei der EZP hatte ich schlechte Chancen, da mein Organbefund (Flüssigkeit im Eileiter, Endometriose) schlecht war. Diese EZP habe ich auf Bitten von meinem Mann gemacht. Sein Bauchgefühl hatte ihm gesagt, das klappt.
    Hat es auch, meine Tochte wird in ein paar Tagen 11 Monate.

    Vielleicht hilft Dir mein Weg.

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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