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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von meffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 23. Mai 2008 um 18:51

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe arusha,

    lass dich drücken :knuddel: so ein negativ tut verdammt weh, ich kenn es zur genüge, aber glaub mir: dir stehen noch so viele türen und chancen offen, wir müssen nur immer ganz fest dran glauben. für die einen geht der weg leichter, für die anderen ist er schwieriger, aber wir gehen alle durch's ziel. oft ist eben auch sehr viel glück und ein segen der natur nötig.

    sammel kraft für einen neuen versuch, ich wünsch es dir.

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 20. Mai 2008 um 18:31

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe schnuffel,

    ich weiß, es wird dich nicht beruhigen, aber glaub mir nach so vielen elendigen versuchen: jedes zwicken und zwacken jeglicher art im unterleib kann alles und nichts bedeuten. versuche erst gar nichts zu interpretieren, denn es gibt nun mal leider wirklich keinerlei frühzeitige ss-oder nicht-ss-anzeichen. das schreiben auch die docs in diversen foren immer wieder, leider.....also vertrau auf dein gefühl, weiter feste dran glauben und ein dickes :gut:

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 18. Mai 2008 um 16:41

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe schnuffel,

    festes daumendrücken von mir für deine untermieter :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut:

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 16. Mai 2008 um 11:06

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe susanne,

    hatte beim ersten mal auch am 21.zt die spritze setzen müssen, die letzten beiden male schon am 2.zt.
    beide male verliefen ohne probleme. hatte dann auch erst viel später mit estrofem angefangen und eine höhe der gms von 9-10 mm. das liegt daran, dass ja wir als patientinnen auf den zyklus der spenderin angepasst werden müssen. die downregulation hält ja mindestens sechs wochen. hatte übrigens beim vorletzten versuch keine mens mehr bekommen, beim letzten kam sie noch einmal. keine ahnung, woran das lag, obwohl das protokoll das gleiche war.

    wir werden wahrscheinlich auch wieder nur zum transfer hinfahren. marek hat uns für einen transfer am samstag eingetragen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht doch lieber wieder einen drei-tage-transfer möchte. momentan werde ich nochmal meine natürlichen killerzellen messen lassen, das hatte ich noch nie, ist mir aber wichtig, weil es eben beide male nicht geklappt hatte. mach das aber nicht in stuttgart, sondern hier bei meiner kiwu-klinik. ist einfacher und preiswerter. außerdem muß ich mich ja nochmal erkundigen, weil ich meinen muttermund weiten lassen soll. da hab ich mir auch einen termin geben lassen. also - es gehen noch viel zeit und mühe ins land....aber diesmal will ich wirklich alles optimieren und vorher abklären, denn unsere kiwu-karriere muss mal dem ende zugehen. ich trage mich immer mehr mit dem gedanken des abschied nehmens, wenn es das nächste mal nicht klappen sollte...ich bin nach so vielen versuchen, tiefschlägen, körperlich anstrengenden und depressiven phasen einfach müde.....

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 14. Mai 2008 um 13:07

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe iris, tanita, schnuffel und arusha,

    hier eine extra portion glücksdaumen für euch

    :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut: :kleeblatt: :gut:

    sonnige grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 14. Mai 2008 um 11:38

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    gestern abend kam maischberger mit einem talk zum thema "design-baby, eizellenspende, anti-baby-pille" -eine m.m. nach der besten sendungen, die ich je zu diesem thema gesehen habe mit sehr viel realismus und top argumenten, auch wenn sicher wieder das einseitige beleuchten der altersbedingten unfruchtbarkeit zu dominant in der diskussion war. und die gynäkologin vergessen wir gleich mal wieder......aber endlich wurden mal die grundlegenden argumente für ein kind auch dank einer ezsp bzw. kb angesprochen: liebe und geborgenheit....


    wiederholt wird sie am samstag um 0.30 uhr, also dvd-recorder einschalten

    http://www.daserste.de/maischberger/s…startseite=true

    sonnige grüße,

    steffi

  • TV-Tipp: Maischberger-Talk

    • meffi
    • 14. Mai 2008 um 11:38

    gestern abend kam maischberger mit einem talk zum thema "design-baby, eizellenspende, anti-baby-pille" -eine m.m. nach der besten sendungen, die ich je zu diesem thema gesehen habe mit sehr viel realismus und top argumenten, auch wenn sicher wieder das einseitige beleuchten der altersbedingten unfruchtbarkeit zu dominant in der diskussion war. und endlich wurden mal die grundlegenden argumente für ein kind dank ezsp bzw. kb angesprochen: liebe und geborgenheit.....und nicht immer dieses gerede von der sog. deutschen ideal-familie...die gynäkologin vergessen wir gleich mal wieder.....

    .

    wiederholt wird sie am samstag um 0.30 uhr, also dvd-recorder einschalten

    http://www.daserste.de/maischberger/s…startseite=true

    sonnige grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 9. Mai 2008 um 22:02

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe goldlöckchen,

    hatte dir ja schon geschrieben, wie leid es mir tut. und trotzdem würde ich nicht nur daran denken, dass es an dir liegen könnte, weil es so gute blastos waren. blastos von super qualität sagen noch lange nicht, dass daraus ein gesundes kind entsteht. auch der tag 5 in der entwicklung ist nur eine optische bestandsaufnahme und noch lange keine garantie für genetische intaktheit. nimm den druck von dir, dass es an dir gelegen hat. natürlich kann es nicht schaden, nochmal alle werte abklären zu lassen, wobei du alles, was frau dr. reichel untersucht, auch wesentlich kostengünstiger in der kiwu-klinik machen lassen kannst. hab ich auch getan.
    ich wünsch dir viel kraft und glück.

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 8. Mai 2008 um 19:11

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebes goldlöckchen, das tut mir sehr leid. glaub mir, ich weiß, wie dir jetzt zumute ist. gerade beim ersten mal, da denkt man ja: nun kann nichts mehr schief gehen, das muss klappen.
    nimm dir jetzt zeit zum traurig sein. die brauche ich auch immer. aber dann, du wirst sehen, kommt die alte kraft für einen neuen versuch wieder. dafür musst du in der regel nicht so lange warten. als "alter hase" kommt man meist eher dran. ich musste diesmal knapp fünf monate warten. für körper und seele ist diese zeit ganz gut.

    ich drück dich

    :knuddel:

    steffi

  • Kliniken in der Tschechei - Eindrücke aus 6 Kliniken

    • meffi
    • 8. Mai 2008 um 12:52

    Re: Kliniken in der Tschechei - Eindrücke aus 6 Kliniken

    liebe anna,

    danke für die tollen berichte. ihr habt euch ja wirklich genauestens umgetan, und die argumente sind es wert abzuwägen.
    mich würde interessieren: für welche klinik habt ihr euch denn entschieden?

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 7. Mai 2008 um 20:49

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    hab grad mal unter allg. fragen eine studie aus der aktuellen akupunktur-zeitung reingestellt, die recht erfolgreich bei ivf war.
    geh ja seit einigen wochen wieder nadeln. es hat mir im letzten jahr sehr gut getan, und immerhin wurde ichja auch schwanger, nur eben nicht lange :( für den versuch im somer bereite ich mich wieder mit akupunktur vor.

    wer kann mir denn mit der netten akupunkteuse in brno helfen, zu der einige schon gegangen sind? nach dieser studie würde ich vielleicht doch eine akupunktur direkt nach dem transfer anstreben und nicht erst wieder daheim.

    danke und allen eine wunderschöne nacht,

    liebe grüße,

    steffi

  • Studie "Mehr Babys dank Akupunktur"

    • meffi
    • 7. Mai 2008 um 20:44

    wen es interessiert: folgenden beitrag fand ich im aktuellen akupunktur-magazin, als ich heute wieder bei meiner tcm ärztin war. geh seit einigen wochen wieder nadeln, nachdem ich nach einem dreiviertel jahr erstmal ein paar monate pausiert hatte. aber für den nächsten versuch will ich mich wieder damit vorbereiten und auch, um den elenden heuschnupfen einzudämmen.
    leider geht bei der studie nicht hervor, wer sie wann durchgeführt hat, und 225 patientinnen sind auch nicht übermäßig repräsentativ, aber immerhin...

    Mehr Babys dank Akupunktur

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass die
    chinesische Nadeltherapie den Erfolg
    einer IVF-Behandlung, also einer
    Befruchtung von Eizellen im Reagenzglas
    und der anschließenden Übertragung
    des Embryos in die Gebärmutter
    deutlich erhöhen kann.
    225 Frauen nahmen an der Untersuchung
    teil, von ihnen erhielten 116
    Körperakupunktur sowie so genannte
    Dauernadeln am Ohr, die zwei Tage liegen
    blieben. 109 Frauen wurden an Placebopunkten
    genadelt, also an Punkten,
    die keine Bedeutung haben und
    nicht mit der Fruchtbarkeit in Beziehung
    stehen. Bei beiden Gruppen erfolgte
    die Nadelung nach der Embryonen
    übertragung in die Gebärmutter
    und wurde drei Tage später nochmals
    wiederholt.
    Das Ergebnis macht Frauen mit Kinderwunsch
    Mut: Bei denjenigen, die
    echte Akupunktur erhalten hatten, lag
    die Schwangerschaftsrate bei 33,6 Prozent,
    in der Placebogruppe bei nur 15,6
    Prozent. Noch bedeutsamer erscheint
    die Rate der anhaltenden Schwangerschaften,
    die so genannte Baby-Take-
    Home-Rate: Bei 28,4 Prozent der akupunktierten
    Frauen war die Schwangerschaft
    erfolgreich, bei der Placebogruppe
    dagegen leider nur bei 13,8
    Prozent der Frauen.

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 6. Mai 2008 um 10:17

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe chrsitine,

    meinte natürlich "kurze elle"..... :eek: so isses, wenn man im stress steht :tach:

    so, nun wieder arbeiten.....

    sonnige grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 6. Mai 2008 um 09:34

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe arusha und tanita,

    ich drück euch die daumen, dass in brno alles nach wunsch läuft :gut:

    liebe christine,

    auf dem darß war's ein traum, und das wetter dazu! war das achte mal da und wieder unendlich traurig, nach hause fahren zu müssen. nutzt du die kutze elle zur ostsee?

    liebes goldlöckchen,

    ich wünsch dir so sehr, dass du mit zu der positiven welle gehörst. ich kenn es nur zu gut, wenn man da rausfällt. aber ehrlich: es gibt keine schlimmeren ss-tests als die frühtests von ebay. vergiss sie. an deiner stelle würde ich morgen früh zum bluttest gehen. da muss auf jeden fall ein wert messbar sein, wenn du ss sein solltest (was ich ja hoffe) aber: irgendwelche anzeichen im unterleib, welcher art auch immer, vergiss sie auch. es gibt wirklich keine frühen ss-anzeichen. es ist alles eine interpretation, das ziehen und rummuckeln hast du, wenn du ss bist genauso wie wenn sich leider die mens ankündigt. nur der bluttest ist realistisch. also auf und :gut:

    sonnige grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 1. Mai 2008 um 11:47

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe sanni,

    hab die doku auch gesehen und fand sie hervorragend, eben auch auf das format bei arte abgestimmt. eine doku ohne jegliche kommentare, reinweg die der ärzte und patienten. war klasse gemacht und hat dadurch sehr gut die entscheidungsfindung rübergebracht, auch die diskussionen unter den ärzten, von denen in einzelnen fällen wirklich viel abverlangt wird. erstaunlich fand ich auch die art der gespräche, die ich so nicht kenne. die ärzte haben mit den paaren, samen- und eizellspendern immer hinsichtlich ihrer motivation gefragt, nach deren überlegungen, was es nach sich ziehen könnte, haben in die zukunft gefragt. es wurde nicht der leidensweg der paare gezeigt, den viele immer so gern sehen wollen, es wurde eher die vielfältigkeit der kb gezeigt, die beweggründe und ursachen der paare, aber auch die für mich sehr interessanten gesprächsrunden der ärzte in den kliniken, ob und warum sie diese oder jene behandlung bei der patientin durchführen oder ablehnen, auch aus ethischen gründen z.b.
    es war nicht die klassische reportage, sondern eine gut gemachte anspruchsvolle doku. allerdings glaub ich, dass jemand, der sich mit dem thema nicht auskennt, nicht so dranbleibt wie wir.
    leider hab ich sie nicht aufgenommen, aber sie wird wohl wiederholt am 2.5. um 9.50 uhr und am 12. 5. um 1.30 uhr nachts.

    sonnige grüße, ich düs jetzt an die ostsee :lol:

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 29. April 2008 um 18:55

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    liebe susanne,

    ich denke, das ist eine glaubensfrage. mein arzt hierzulande hat ja immer zehn tage nach transfer krank geschrieben, meinte aber auch: das sei mehr zur beruhigung und um sich keine vorwürfe zu machen.
    ich bin das letze mal ja erstmals einen tag nach transfer wieder arbeiten gegangen und muss sagen: ich hab noch nie so ne entspannte warteschleife verlebt (bis auf die letzten tage dann, die waren der horror), aber arbeit lenkt total ab. und wenn du keiner körperlich anstrengenden arbeit nachgehst, würde ich bis etwa zum zeitpunkt der einnistung daheim bleiben und dann wieder arbeiten gehen zur ablenkung. so werde ich es im sommer auch tun, hab ich mir vorgenommen.

    schonmal viel glück. was macht der arm?

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: IVI-Valencia-Ordner

    • meffi
    • 29. April 2008 um 15:33

    Re: IVI-Valencia-Ordner

    hallo an alle,

    wer heute abend lust hat:

    auf arte um 23 uhr ne 80 min-doku:

    Dienstag, 29. April 2008 um 23.00 Uhr
    VPS : 23.00
    Wiederholungen :
    02.05.2008 um 09:50
    12.05.2008 um 01:30

    Zwischen Klapperstorch und Retorte
    (Frankreich, 2006, 78mn)
    ARTE F
    Regie: Jerome De Missolz


    Eizellspende, genetische Embryonenselektion, Leihmütter - der technologische Fortschritt auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung ist nicht aufzuhalten. Der in zwei Krankenhäusern in Paris und Brüssel gedrehte Dokumentarfilm gewährt Einblick in eine hoch technisierte Welt. Dabei wird deutlich, dass die Wunschvorstellungen von Paaren häufig ethische Fragen aufwerfen und der Arbeitsalltag von Ärzten und Pflegepersonal an Science-Fiction grenzt.



    ARTE F



    Noch nie war die von Aldous Huxley prophezeite "Schöne neue Welt" so zum Greifen nahe - eine Welt der Klone und der künstlichen Uteri. Zentrales Thema des Dokumentarfilms ist die viel diskutierte Eizellspende, oft der letzte Ausweg bei unerfülltem Kinderwunsch. Sie ist das neue Aushängeschild des Pariser Universitätsklinikums Cochin und Gegenstand einer engen französisch-belgischen Kooperation.
    Auf dem Gebiet der Eizellspende ist Belgien Frankreich um etwa zehn Jahre voraus. Um den Rückstand aufzuholen, lassen sich französische Ärzte von belgischen Kollegen fortbilden. In Belgien wird die Eizellspende relativ freizügig gehandhabt. Während in Frankreich die Spende immer anonym erfolgt - Spenderin und Empfängerin kennen sich nicht - ist in Belgien auch die nicht-anonyme Eizellspende erlaubt. Eine Frau kann zum Beispiel ihre Schwester, Mutter oder eine Freundin als Spenderin bestimmen. Daher lassen sich viele französische Paare, die eine nicht-anonyme Spende wünschen, in Belgien behandeln. Im Gegensatz zu Frankreich werden auch Anfragen von alleinstehenden Frauen und Homosexuellen berücksichtigt. In bestimmten Fällen ist auch die Präimplantationsdiagnostik - eine Gendiagnose vor Einpflanzung des Embryos - zulässig.
    Die zum Teil bissig-humorvolle Dokumentation zeigt, dass das ernste und mitunter sehr fachspezifische Thema der medizinisch unterstützten Fortpflanzung bei aller Dramatik oft zu skurrilen und absurden Szenen führt. Darüber hinaus geht es um eine universelle Problematik, den Fortbestand des Lebens und einen bedingungslosen Glauben an den Fortschritt.

    liebe grüße,

    steffi (die sonst im reprofit-ordner unterwegs ist=

  • BCN-Ordner

    • meffi
    • 29. April 2008 um 15:31

    Re: BCN-Ordner

    hallo,

    hier mal ein film-tipp. wer lusthat heute abend:

    auf arte um 23 uhr eine 80 min-doku:

    Dienstag, 29. April 2008 um 23.00 Uhr
    VPS : 23.00
    Wiederholungen :
    02.05.2008 um 09:50
    12.05.2008 um 01:30

    Zwischen Klapperstorch und Retorte
    (Frankreich, 2006, 78mn)
    ARTE F
    Regie: Jerome De Missolz


    Eizellspende, genetische Embryonenselektion, Leihmütter - der technologische Fortschritt auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung ist nicht aufzuhalten. Der in zwei Krankenhäusern in Paris und Brüssel gedrehte Dokumentarfilm gewährt Einblick in eine hoch technisierte Welt. Dabei wird deutlich, dass die Wunschvorstellungen von Paaren häufig ethische Fragen aufwerfen und der Arbeitsalltag von Ärzten und Pflegepersonal an Science-Fiction grenzt.



    ARTE F



    Noch nie war die von Aldous Huxley prophezeite "Schöne neue Welt" so zum Greifen nahe - eine Welt der Klone und der künstlichen Uteri. Zentrales Thema des Dokumentarfilms ist die viel diskutierte Eizellspende, oft der letzte Ausweg bei unerfülltem Kinderwunsch. Sie ist das neue Aushängeschild des Pariser Universitätsklinikums Cochin und Gegenstand einer engen französisch-belgischen Kooperation.
    Auf dem Gebiet der Eizellspende ist Belgien Frankreich um etwa zehn Jahre voraus. Um den Rückstand aufzuholen, lassen sich französische Ärzte von belgischen Kollegen fortbilden. In Belgien wird die Eizellspende relativ freizügig gehandhabt. Während in Frankreich die Spende immer anonym erfolgt - Spenderin und Empfängerin kennen sich nicht - ist in Belgien auch die nicht-anonyme Eizellspende erlaubt. Eine Frau kann zum Beispiel ihre Schwester, Mutter oder eine Freundin als Spenderin bestimmen. Daher lassen sich viele französische Paare, die eine nicht-anonyme Spende wünschen, in Belgien behandeln. Im Gegensatz zu Frankreich werden auch Anfragen von alleinstehenden Frauen und Homosexuellen berücksichtigt. In bestimmten Fällen ist auch die Präimplantationsdiagnostik - eine Gendiagnose vor Einpflanzung des Embryos - zulässig.
    Die zum Teil bissig-humorvolle Dokumentation zeigt, dass das ernste und mitunter sehr fachspezifische Thema der medizinisch unterstützten Fortpflanzung bei aller Dramatik oft zu skurrilen und absurden Szenen führt. Darüber hinaus geht es um eine universelle Problematik, den Fortbestand des Lebens und einen bedingungslosen Glauben an den Fortschritt.

    liebe grüße,

    steffi (eigentlich im reprofit-ordner unterwegs :))

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 29. April 2008 um 15:30

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    wer lust heute abend hat:

    auf arte um 23 uhr eine 80 min-doku:

    Dienstag, 29. April 2008 um 23.00 Uhr
    VPS : 23.00
    Wiederholungen :
    02.05.2008 um 09:50
    12.05.2008 um 01:30

    Zwischen Klapperstorch und Retorte
    (Frankreich, 2006, 78mn)
    ARTE F
    Regie: Jerome De Missolz


    Eizellspende, genetische Embryonenselektion, Leihmütter - der technologische Fortschritt auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung ist nicht aufzuhalten. Der in zwei Krankenhäusern in Paris und Brüssel gedrehte Dokumentarfilm gewährt Einblick in eine hoch technisierte Welt. Dabei wird deutlich, dass die Wunschvorstellungen von Paaren häufig ethische Fragen aufwerfen und der Arbeitsalltag von Ärzten und Pflegepersonal an Science-Fiction grenzt.



    ARTE F



    Noch nie war die von Aldous Huxley prophezeite "Schöne neue Welt" so zum Greifen nahe - eine Welt der Klone und der künstlichen Uteri. Zentrales Thema des Dokumentarfilms ist die viel diskutierte Eizellspende, oft der letzte Ausweg bei unerfülltem Kinderwunsch. Sie ist das neue Aushängeschild des Pariser Universitätsklinikums Cochin und Gegenstand einer engen französisch-belgischen Kooperation.
    Auf dem Gebiet der Eizellspende ist Belgien Frankreich um etwa zehn Jahre voraus. Um den Rückstand aufzuholen, lassen sich französische Ärzte von belgischen Kollegen fortbilden. In Belgien wird die Eizellspende relativ freizügig gehandhabt. Während in Frankreich die Spende immer anonym erfolgt - Spenderin und Empfängerin kennen sich nicht - ist in Belgien auch die nicht-anonyme Eizellspende erlaubt. Eine Frau kann zum Beispiel ihre Schwester, Mutter oder eine Freundin als Spenderin bestimmen. Daher lassen sich viele französische Paare, die eine nicht-anonyme Spende wünschen, in Belgien behandeln. Im Gegensatz zu Frankreich werden auch Anfragen von alleinstehenden Frauen und Homosexuellen berücksichtigt. In bestimmten Fällen ist auch die Präimplantationsdiagnostik - eine Gendiagnose vor Einpflanzung des Embryos - zulässig.
    Die zum Teil bissig-humorvolle Dokumentation zeigt, dass das ernste und mitunter sehr fachspezifische Thema der medizinisch unterstützten Fortpflanzung bei aller Dramatik oft zu skurrilen und absurden Szenen führt. Darüber hinaus geht es um eine universelle Problematik, den Fortbestand des Lebens und einen bedingungslosen Glauben an den Fortschritt.

    liebe grüße,

    steffi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • meffi
    • 29. April 2008 um 10:21

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    hallo ihr lieben,

    danke für eure lieben glückwünsche. das hilft beim durchhalten.

    hier paar einnistungsnews:

    Home > Gynäkologie > Fertilität
    Künftiger Marker bei künstlichen Befruchtungen?
    Protein hilft Embryo beim Einnisten
    28.04.08 - Ein bestimmtes Protein, das Phopshatidylinositol Transferprotein beta, ist offenbar von wesentlicher Bedeutung für die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter und somit für eine erfolgreiche Schwangerschaft. Es könnte zukünftig als Marker dienen, um vor einer künstlichen Befruchtung die Erfolgschancen zu testen.

    Embryo im Achtzellstadium. Ob er sich in der Gebärmutter einnisten kann, hängt offenbar mit vom Phopshatidylinositol-Transferprotein-beta ab. Foto: KES / Dr. Reinbacher
    Für ihre Diplomarbeit untersuchte Gesa Krey von der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin gentechnisch veränderte Mäuse, bei denen sich die dendritischen Zellen des Immunsystems spezifisch durch Spritzen eines Zellgifts abtöten ließen. Dieses Gift verabreichte sie den Tieren genau zu dem Zeitpunkt, zu dem sich der Embryo in der Gebärmutterschleimhaut verankern sollte.
    Zwar konnten sich auch bei den so behandelten Mäusen Embryonen einnisten, allerdings rund ein Drittel weniger als in denjenigen mit funktionstüchtigen dendritischen Zellen. Zudem waren die Embryonen sehr viel kleiner als die der Kontrollgruppe.
    Embryo schlechter versorgt
    Bei der Gewebeuntersuchung stellte sich heraus, dass die Plazenta schlechter entwickelt war und weniger Blutgefäße zur Versorgung des Embryos vorhanden waren. Auch waren deutlich weniger Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) im Gewebe nachweisbar.
    Im Uterus der Mäuse ohne dendritische Zellen sowie deren Embryonen fehlte zudem das Phopshatidylinositol-Transferprotein-beta völlig, das jedoch in den entsprechenden Geweben der Kontrollgruppe vorhanden war. Es ist Teil einer Signalkaskade und für das "Anschalten" bestimmter Gene in Zellen zuständig. Dass es auch für die erfolgreiche Einnistung des Embryos eine Rolle spielt, war bislang nicht bekannt.
    Weitere Untersuchungen sollen nun zeigen, ob es sich als Marker eignet, um vor einer künstlichen Befruchtung zu testen, ob die Vorraussetzung für die Einnistung des Embryos überhaupt gegeben ist. Zudem könnte das Protein helfen, die Funktion der dendritischen Zellen während der Schwangerschaft besser zu verstehen.
    idw / fs

    Alle Artikel zum Stichwort:
    Embryo
    Gebärmutter
    Protein


    wär ich doch nur ne maus :lol:

    liebe grüße,

    steffi

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