Ich hatte im Dr. Aizpurua-Tread ja geschrieben, dass mein Sohn den Rhesus-Faktor negativ trägt obwohl beide Spender positiv sind. Ich habe mich daraufhin an die Klinik gewandt um mich zu informieren, wie so etwas einhergeht. Mit der Vererbungslehre bin ich ja nicht so firm und da schien mir das das Naheliegenste. Wie immer bekam ich eine hervorragende Erklärung. Interessant. Deshalb habe ich es jetzt nicht in den Tread geschrieben, sondern möchte es extra posten, einfach damit es schneller zu finden ist, wenn jemand wieder mal die gleiche Frage hat, da ein Kind einen vollkommen anderen Rhesusfaktor als die Spender hat:
Wenn wir sagen, dass der Rheusfaktor + ist, gibt es zwei Kombinationen. Entweder sind die Allele (Ausprägungsform von Genen) ""++" oder "+-". Wenn beide Spender einen positiven Rhesusfaktor (+) mit der Komination "+-" haben, gibt es eine Wahrscheinlichkeit von 25%, dass das Rhesus des Kindes negativ sein wird.
Finde ich hochinteressant und einleuchtend, so ist es ja auch nicht so aussergewöhnlich wenn in anderen Fragen z.B. Haarfarbe, Augenfarbe auch mal so erscheinen wie man absolut nicht mit gerechnet hat. Also ich nehme mal an, das geht so mit allen Genen?