Ja, das glaube ich auch dass sowas noch dauert. Wobei es in Tschechien wohl schon so ist dass in seltenen Fällen (hat was mit der Immunologie und der Abstoßung zu tun) auch schon gehatchte (also geschlüpfte) Embryonen einsetzen...
Tipps von Mommys-to-be
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Also mein Eisbärchen ist als fully hatched blastocyste qualifiziert...ich hoffe, dass beim Auftauen und auch danach natürlich alles gut geht 🙏🏻🤞🏻
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Mysza Ich drück ganz arg fest die Daumen 🍀
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Also mein Eisbärchen ist als fully hatched blastocyste qualifiziert...ich hoffe, dass beim Auftauen und auch danach natürlich alles gut geht 🙏🏻🤞🏻
Meine waren auch alle gehatched und alle 4 haben das Auftauen super überstanden. Aber ich drücke natürlich auch die Daumen🍀✊🏻
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Mein erster und dritter Transfer waren auch hatching Blastozysten. Sie waren 5 Tage alt. Und trotzdem ist das keine Garantie auf Einnistung und gute gesunde Entwicklung. Trotzdem hoffe ich für euch natürlich dass eure Versuche klappen und sie sich wunderbar entwickeln 🍀❤️
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Danke euch ihr Lieben!! 💗
Ich drücke euch auch die Daumen!! 🍀🍀🍀
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@Gartenfee Ich hatte mein Immunsystem zu sehr gepushed. Seit 2018, als ich es versuchte, hatte ich nicht die kleinste Erkältung. Dass Omega 3 Infektionen dämpft ist erwiesen, nur wie es wirkt und ob die Geldmacherei der Infusionen so wirkt, wie sie soll, ist unklar (weshalb ich persönlich dem Vorwurf der Geldmacherei zweispältig bzw. unentschlossen entgegenstehe) - vor allem bei Personen, bei denen keine KZ uterin nachgewiesen wurden. Es gibt so viele Personen, die es so oft ohne probiert haben und dann hat es geklappt. Meine Klinik argumentiert so, dass sie es (Intralipid) nicht machen, weil es zu wenig (also mit Studien) erwiesen ist. Andere Kliniken setzten darauf, weil sie auf den Nachweis nicht warten wollten - ich habe nach Endis Manier den Mittelweg genommen plus einen Teil dessen abgesetzt, was, um supergesund zu sein, genommen hatte, vor allem, weil ich Neurodermitikerin bin und in diesem Zuge meiner Ahnung nachgegangen bin, ob Omega 3 dagegen wirkt: bingo.
Vit c: Z.B. esse ich täglich immer schon eine Orange und ernähre mich sehr gesund. Aber mit Autoimmunerkrankung und als Allergikerin kann das weitere Ungleichgewichte mit sich bringen, auf die ich früher nicht so achtete.Ich achtete auch nicht so sehr drauf, wo noch Vit C drinnen steckt, z.B. in Eisentabletten. Also nicht auf den Gesamtbedarf. Der mystriöse Dr. Pfeiffer, der in Foren als der Intralipid-Guru überall auftaucht, hat irgendjemandem mal geraten die Vit.C-Einnahme sein zu lassen. Ich hatte sicher zu viel Vit C in mir ständig.
Von Vit D hatte ich zuerst gehört, es würde auch zu sehr pushen, dann aber wiederum gelesen, es wäre im Zusammenspiel sinnvoll. Ich bin froh, dass ich seit ein paar Wochen wieder ab und zu mal niesen muss. Gerade bei EZS sollte man das Immunsystem in Erwägung ziehen. Dass generell! das Immunsystem eine wichtige Rolle bei einer Schwangerschaft spielt, ist ja unbestritten. Prednisolon etc. Vor allem das Antiphosphilopidsyndrom, wo aber nicht die Killerzellen das Problem sind, sondern die Gerinnung. Das abzuklären, halte ich wesentlich. Ich würde sogar jedem, der mit Reproduktionsmedizin schwanger werden will, raten VORHER die normale Blutgerinnung untersuchen zu lassen. Das sind 7 Euro. So viele haben das Anitphospholipidsyndrom und geben Unsummen von Geld aus, dabei geben die Gerinnungszeiten schon Hinweise.
ich bin davon überzeugt, dass die Voruntersuchungen immer besser werden und man Frauen immer weniger gezielt in die Versuche wird rennen lassen. Ich habe mich mit großem Interesse in den letzten Monaten mit diesem Feld befasst, dass schon klar ist: Frauen ohne Vorabklärungen in die Sache rennen zu lassen, ist erst die richtige Abzocke. Ich finde es auch naiv zu sagen: ist halt so, wenn bei manchen nicht öfter klappt, kann man nix machen. Blödsinn. Zum Glück! wird die Kinderlosigkeit immer besser erforscht und dagegen etwas getan. Es liegt halt nicht immer am Embryo. Natürlich! soll man den Frauen helfen, wenn man weiß, woran es lag. Klar, wenn meine Klinik nicht mit Intralipiden agiert - es ist bekannt, dass es hier zwei Forschungslager gibt - kann es sein, dass man kinderlos bleibt - oder aber eine andere Klinik aufsucht. Ich liebe meine Klinik. Ich bin total happy. Trotzdem nehme ich einen Kritiker ernst, dessen Frau erst schwanger wrude, als sie woanders endlich, endlich Intralipide bekam.
Es gibt auch Forschungsfronten, die gegen Heparin sind bei Frauen mit Faktor V. Ich kann nur sagen: Die Tochter meiner Cousine hatte mit 27 5 FGs im 1. Trimester. Dann wurde Faktor 5 festgestellt, sie spritzte und das Kind blieb.
Dass es nichts wird, wenn es nichts wird, wissen wir alle. Jede Frau! sieht dem ganz normal ins Gesicht. Das nichts besonders, sondern normal. Dass man die Schwangerschaft nicht individuell unterstützen könnte frauenseitig, so eine Aussage wäre, käme sie von einem Arzt, fahrlässig und empfinde ich als überheblich, denn sie suggeriert für mich, das muss ehrlich sagen, dass Frauen, die hier verantwortlich für ihren Körper handeln bzw. das beabsichtigen, entweder verkrampft seien, zu unlocker - das kommt bei mir jedenfalls so an, Vegemite, und ich finde es ehrlich gesagt unnötig. Und auch noch, ohne die anderen Frauen, dereren Umstände, Bedingungen zu kennen. Hier wird suggeriert, dass Frauen, die sich darum kümmern, übertrieben agieren. Man kann niemals aus der eigenen Position auf andere schließen. Es gibt nicht den besseren Weg. Es gibt nur den Weg, der für dich richtig ist und den für andere. Alles andere wirkt für mich verkrampft und ich frag mich: was ist los, dass du dich immer mit vergleichen musst. Es ist schön, dass es bei dir beim zweiten Mal alles gut geklappt hat. Ich freue mich für dich. Aber es kommt schon öfter vor, dass du andere hier darstellt, als wären wären sie panisch. Auf mich wirken sie gar nicht panisch, sondern fürsorglich. Oft sind es gar nicht die anderen, sondern nur die anderen Wahrnehmung. Wir sind alle nicht vor Fehlwahrnehmung von anderen gefeit. Ich möchte nicht, dass wir hier in unseren Diskurs so ein Manipulationsding rein kriegen.
Es gibt doch einfach verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen, die aber gleichwertig nebeneinander stehen. Es gibt kein: so macht man es besser, sondern nur: so mache ich es für mich besser. Ich versuche die Menschen dort abzuholen, wo sie sind, nicht dort, wo ich bin.
Dass es oft am Embryo liegt, ist erwiesen. Aber nicht wie oft. Es ist genauso wenig mehr oder weniger erwiesen, wie die genaue Auslotung, wo Omega 3 an welchen Drähten wirklich bei wem wirkt. Dass Heparin und Omega 3 aber tendenziell gut tun, nicht schaden, sonder positiv dort wirken, auch wenn sie vielleicht keine FG bewirt hätten, ist nun mal keine Esoterik, sondern Fakt. Und dass IVF Spain am erfolgreichsten ist, das ist auch ein Fakt. Unterscheiden tun sie sich von anderen "nur" in der übersorgfältigen Frühabklärung von möglichen Faktoren bei den Frauen. In der Diagnostik der Frauen, nicht der Embryonen. Selbstverständlich! ist es dann aber wohl auch öfter so, dass Frauen für den ersten Versuch viel mehr gezahlt haben werden, als sie woanders gezahtl hätten, wo sie nicht derart voruntersucht worden wären, im Falle dass alles ok ist und sich der Embryo auf jeden Fall eingenistet hätte. Dennoch. Die Erfolgszahlen sprechen eine Sprache. Dass eine Konkurrenzklinik das Abzocke nennen mag, aber selbst nach drei Versuchen, dann mal eine Diagnostik macht ... braucht man auch nicht wegdiskutieren. Ist halt so. Da geht um auch business ...
Meine Klinik geht einen MIttelweg. Auch im Diskurs. Und sie argumentiert vorsichtig. Das ist mir wichtig.
Was ich für Geldabzock halte, worum sich aber niemand schert - außer kostenbewusste Labore - sind Gentests zur Gerinnungsanalyse, wo günstige Vortests ganz klar ausschließen können, ob jemand hier gefährdet ist.
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Und: die Summe von Kleinigkeiten macht auch Wirkung - wie der Flügelschlag eines Schmetterlings bekanntlich einen Wirbelsturm auslösen kann. Eine Einnistung ist eine so hoch komplexe Sache. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier ein bisschen zu dickes Blut + da mal ein paar Killerzellen mehr + dort ein wenig Nährstoffmangel ... eine FG bewirken können.
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athene18 Danke für deine Worte - man fragt sich oft selbst ob man sich zu viele Gedanken macht...auf der anderen Seite war es bei meiner Kinderwunschklinik in Deutschland immer so eine Salamitaktik...nach einem gescheiterten Versuch eine neue Untersuchung,was jetzt dazu führt dass ich im April die dritte Biopsie habe innerhalb von 9 Monaten...jedes Mal mit Estradiol schlucken usw, obwohl alle Untersuchungen auf einmal hätten stattfinden können. Leider kennt man sich anfangs nicht so aus, macht was die Ärzte sagen. Aber im Nachhinein frage ich mich auch oft warum man nicht alles gleich bei der ersten Biopsie abgeklärt hat und mittlerweile ist es so bei mir, dass ich am liebsten alles abklären lassen würde was es so gibt vor dem nächsten Versuch und mich echt zwingen muss auf die Ärzte zu hören und einen Gang zurück zu schalten 🤦🏼♀️ Ich denke wir haben alle in der Kinderwunschzeit Erfahrungen gemacht und diese prägen eben...den einen so und den anderen anders.
Bezüglich Vitamin C habe ich auch gelesen dass es das Immunsystem zu sehr auf den Plan ruft und die Scheidenflora ungünstig beeinflusst.
Liebe Grüße
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athene18 herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Darf ich fragen wie hoch Du Omega 3 dosiert hattest? Nur um einen Anhaltspunkt zu haben. Ich habe mal irgendwo gehört, dass man von DHA max. 1g nehmen sollte. Vielen Dank nochmals.
Lieben Gruss
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Liebe athene18
vielen Dank für Deine offenen Worte. Ich denke auch, dass es alles ein äußerst kompliziertes Wechselspiel ist aus Hunderten von Faktoren. Man kann gar nicht sagen, welche konkret korrelieren und welche nicht.
Das was beim einen wirkt, bewirkt ggf. bei einer anderen Frau das Gegenteil. Wer weiß das alles schon?
Es ist wahnsinnig komplex.
Ich blicke da oft gar nicht durch.
Vielleicht ist auch wahnsinnig viel dem Zufall geschuldet.
Ich kenne den mentalen Prozess ja nur bei mir. Am Anfang war ich "locker und zuversichtlich". Aber mit jedem gescheiterten Versuch, verliert sich etwas davon.
Hätte die erste EZS geklappt, dann würde ich jetzt mit einer Kugel hier sitzen und von der Zukunft träumen. Die Ursache der Unfruchtbarkeit (Eizellqualität) wäre klar und ich könnte nach vorn blicken.
Nach drei negativen EZS ist es schwer.
Ich habe keine Kinder, nur Sterne am Himmel.
Die Salamitaktik kenne ich mittlerweile auch ganz gut. Ich glaube, dass die Kliniken da oft einfach auf Basiswahrscheinlichkeiten setzen und nicht das Individuum betrachten. Ich frage mich manchmal, ob es nicht sogar unwahrscheinlicher wird, dass es klappt, je länger es sich hinzieht. Weil im Laufe der Zeit eben immer mehr auch die psychischen Faktoren eine Rolle spielen.
Gibt es Beispiele, wo es erst im 5. Versuch oder später geklappt hat?
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Deine Meinung Athene. Ich habe meine und kann mit Deiner Vorgehensweise auch null komma nichts anfangen. Deshalb gehe ich auf nichts mehr ein vin Dir. Bitte unterlasse dann auch die unterschwelligen Angriffe auf mich wie oben. Ignoriere mich einfach und geh Deinen Weg. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine SS.
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Ich denke auch, dass jede von uns ihren eigenen Weg geht, und es ist gut wenn man seine Erfahrungen teilt, am besten absolut wertfrei und meinungsfrei, sondern ausschließlich Fakten und das eigene Empfinden für die eigene Situation. Für mich ist der Austausch hier wirklich sehr hilfreich und unterstützend, und ich selektiere für mich was für mich relevant und interessant ist. Euch allen alles Gute!! 🍀🍀🍀
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Unsere Taktik nach zig gescheiterten Versuchen in D war dann in Spanien auch eher zu "jetzt in die Vollen gehen und alles testen lassen was geht" tendierend als wieder gem. Salamitaktik, erst dies, dann das zu versuchen. Bei uns ist die Taktik aufgegangen. Dazu gehört natürlich auch eine große Portion Glück und in meinem Fall war der Knackpunkt wohl tatsächlich einfach die schlechte Eizellqualität (aufgrund meines Alters). Aber hinterher ist man natürlich immer schlauer. Aber hätte man in D schon anfangs die EZ-Qualität überprüft, hätte man sich viele Jahre, viel Geld und viele Tränen sparen können...
Ich kann im Beitrag von athene18 übrigens gar keinen Angriff auf Dich feststellen, Vegemite ... Ihr habt einfach grundverschiedene Ansichten und es ist doch toll, dass Ihr uns beide daran teilhaben lasst. Und dass Ihr offensichtlich beide jeweils mit Eurer Taktik zum Ziel gelangt seid! Jede Userin dieses Forums kann sich doch das herauspicken, was sich für sie gut anfühlt.
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Danke Honey123 besser hätte man es nicht zusammen fassen können. Niemand sollte sich hier angegriffen fühlen müssen. Jeder sollte seine Meinung offen sagen können!!! Und bei geschriebenem Wort kann man leicht in eine Falle tappen dass man jemandem zu Nahe getreten ist, ohne es zu wollen. Das bekannte Sender-/Empfänger- Problem.
Wir haben alle vor dem gleichen Problem gestanden oder stehen davor, dass wir nicht so einfach schwanger werden/wurden oder geblieben sind. Jede musste ihren Weg finden. Und es ist ein so wirklich komplexes Thema. Es gibt da kein Patentrezept. Und die deutschen Kliniken sind zu vielen Restriktionen ausgesetzt. Im Ausland wird es seit Jahrzehnten besser gehandhabt.
Mädels, wir sitzen im gleichen Boot und es ist schön jede Meinung und Erfahrung zu lesen. Es tut gut, nicht alleine zu sein. ❤️❤️❤️❤️
Schönes Wochenende
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Liebe Endi
da hast Du vollkommen Recht. Es ist halt ein emotionales Thema.
EZS ist zudem mit einer Fülle von Tabus und psychischen und physischen Hürden verbunden.
Wir hängen 10 oder 15 Jahre hinter anderen Ländern hinterher.
Emotional bin ich oft hin und her gerissen. Einerseits ist man über jeden Mutmacher froh und an anderen Tagen wünscht man sich manchmal jemanden der sich zu einen "auf den Boden setzt".
Schwer zu erklären.... es ist sehr ambivalent was die Emotionen angeht.
Einerseits die Freude, dass es klappen kann - auch im x.ten Versuch und anderseits ist auch immer die Erkenntnis, dass man vielleicht machtlos ist und man vielleicht zu den 20% derjenigen gehört, die dann irgendwann zu Plan C greifen.
EZS ist ja oft schon Plan B, weil Plan A nicht geklappt hat.
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Ich weiß nicht, ob mein Beitrag dir irgendwie hilft, da ich einen verglichen mit den anderen Mamis hier einen weniger steinigen Weg gegangen bin und das Schicksal es mit mir bisher ganz gut gemeint hat, bis auf die Tatsache, dass meine Eizellen untauglich und meine Eierstöcke zu faul für viele Versuche mit ihnen waren. Meine Kiwu-Zeit begann so um das Jahr 2014, als der AMH-Wert zufällig ermittelt wurde (0,16). Ich hab dann jahrelang gepimpt, was das Zeug hielt: DHEA, Weizengras, Ubiquinol, Omega Fette, Vitamin D, Osteopathie). Geholfen hat es vielleicht kurzfristig schon (bester AMH Wert: 0,26). Aber schwanger bin ich nie geworden. Hatte ein paar stimulierte GVnP Zyklen und exakt 1 IVF in D (5000€, 1 EZ, 1 Embryo C-Qualität). Davor wurden absolute Basics und genetische Ursachen (KIR-Gen, 46x bei beiden Partnern) ausgeschlossen. Danach war uns klar, dass wir hier nicht länger Zeit und Geld verschwenden wollen und haben uns nach EZS umorientiert. Die Kiwu im Ausland hat auch nichts weiter abgeklärt...die hätten auch nur nach denselben Baustellen, wie in D geschaut und die Ergebnisse hatten wir ja bereits. Erster Versuch war nicht erfolgreich. Zu dieser Zeit war ich mega fixiert darauf, dass es beim nächsten Mal klappt und wurde auch von meiner Mutter ultra unter Druck gesetzt. Es ging soweit, dass ich Anfang 2020 den zweiten Versuch wegen eines Nervenzusammenbruchs absagen musste und erstmal auf Antidepressiva eingestellt wurde. Ich hatte tagelange Panikzustände, weil ich so gestresst damit war, meinen Körper bestoptimiert in den zeitlichen Rahmen der Behandlung zu pressen, dass er dann einfach abgeschaltet hat. Das war die krasseste Grenzerfahrung meines Lebens. Danach habe ich alle Optimierungsversuche abgebrochen und meinen Körper in Ruhe gelassen, während ich mich um meine Psyche kümmerte. Im Juni/Juli hab ich mich soweit erholt, dass ich mich für den nächsten Anlauf wohl genug gefühlt habe. Ich hatte auch ein mega gutes Gefühl, was den Versuch anbetraf. War das erste Mal seit jeher so entspannt und vertrauensvoll ggü meinem Körper. Habe nix erzwungen. Wegen Corona sollte ich nicht mal Prednison nehmen, Hormone und Femibion, gute Ernährung, etwas, aber nicht zu viel Bewegung, viel Beine hochlegen, waren meine einzigen "Waffen" bei dem Versuch und es klappte. Später kam Magnesium hinzu, wegen Blutungen. Heute bin ich 32+5 und alles ist bestens bei den Zwergen. Ich hatte unwahrscheinliches Glück und bewundere jede hier im Forum, die es deutlich härter trifft oder getroffen hat (unzählige Versuche und Sternchen, Abbrüche wegen Trisomien...), dass sie so lange durchgehalten haben und es noch tun. Ich glaube wirklich dran, dass sich die Mühe lohnt. Meine Erfahrung zeigte mir aber auch, dass es auch zuviel der Optimierung geben kann. Konkrete gesundheitliche Hindernisse sollten natürlich alle abgeklärt und behandelt werden. Ansonsten sind eine gute innere Balance, Zuversicht und Vertrauen in den eigenen Körper scheinbar bei manchen Frauen auch wichtige Schlüsselfaktoren, die nicht aus den Augen verloren werden sollten.
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Lioness dein Durchhalten ist ebenso bewundernswert 🤗😘 und eine krasse Geschichte mit dem Zusammenbruch. Umso schöner ist es dass es dir wieder gut geht und den Zwergen auch ❤️
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Ich kann nur sagen wie es bei mir war:
Ich bin ja noch relativ jung (29) und wir sind 2018 gestartet: " Wir bekommen sie schnell schwanger" war die Aussage, nach den ersten IUIs dann erst Hashimoto, dann leichtes PCO. Danach folgenden IUIs mit Stimulationen die ich sehr schlecht vertragen habe.
Ich habe unzählige Nahrungsergänzungsmittel geschluckt, in der Hochzeit sicherlich bis zu 22 Tabletten am Tag, darunter Vitamin C und D, Selen , Zink, Vitamin B12, L-Thyrox, Q10, Mönchspfeffer usw. nichts aber auch NICHTS hat meinen natürlich eher langen Zyklus (immer zwischen 40-60 Tage) verkürzt.
Jetzt sind wir bereits 6000+ Euro los und ich bin immer noch nicht schwanger. Woran es liegt? Keine Ahnung, ich hatte noch nicht mal den Hauch einer Einnistung, nach den ganzen Tabletten hatte ich in den letzten 2 Zyklen noch nicht mal mehr einen ES, Zwischenblutungen ect.
Es reicht mir so. Ich habe alles abgesetzt bis auch L-Thyrox.
Jetzt beschäftigen wir uns schon länger (also eher ich) mit der Embryonenspende, ich finde das einfach eine schöne Vorstellung, aber ich habe auch Angst. Vielleicht klappt es bei der nächsten IVF? Das wären dann bestimmt wieder knapp 5000 Euro. Das setzt mich schon SEHR unter Druck. Ich habe Angst das sich der Druck immer weiter steigert, ich bin schon längst nicht mehr so entspannt wie 2018...
Ich will einfach nicht am Ende eines langen (und TEUREN) KiWu Weg als letzten Ausweg bei der Embryonenspende ankommen, aber im Moment weiß noch niemand außer meiner Frau von dem Vorhaben Bescheid.
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Ich hatte unwahrscheinliches Glück und bewundere jede hier im Forum, die es deutlich härter trifft oder getroffen hat (unzählige Versuche und Sternchen, Abbrüche wegen Trisomien...), dass sie so lange durchgehalten haben und es noch tun.
Ich empfinde das "Durchhalten" als viel weniger schlimm als es das "Abschließen mit dem Kinderwunsch" wäre.
Es ist immer noch ein Funke Hoffnung da.
Ich glaube, wenn man sein Kind sieht, dann stellt sich die Frage, wie wie lange man wohl durchgehalten hätte.
Wenn man durchhält, stellt man sich die Frage, wie es wohl mit dem Abschließen ist.
Und wenn man abgeschlossen hat, stellt man sich vielleicht die Frage, ob es irgendwann aufhört weh zu tun.
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