Hallo alle zusammen,
hiermit möchten wir uns über unsere negativen Erfahrungen mit Biotexcom mitteilen.
Ich und meine Frau haben 2015 eine gesunde Tochter auf natürlichem Wege (gezeugt und geboren) bekommen. Leider trat bei meiner Frau nach der Geburt eine starke Blutung durch „Placenta Increta“ auf und Ihr musste die Gebärmutter entfernt werden. Da wir unbedingt weitere Kinder wollten haben wir uns im Internet (Seiten/Foren) informiert und Biotexcom gefunden und kontaktiert. Wir wollten unbedingt weitere Kinder mit unserer „DNA“ also Eizellen meiner Frau (Ihre Eierstöcke und Eizellen sind intakt) und Spermien von mir.
Die ersten emails mit Frau Irina Kopat (unsere Kontaktperson und spätere Betreuerin oder Managerin) waren sehr freundlich und das einzige was uns störte waren die langen Wartezeiten zwischen den Antworten auf unsere emails.
In der Ukraine waren wir dann zum ersten mal im September 2017. Abholung (Flughafen) und Unterkunft (Mit Spielanlage vor dem Gebäude für unsere Tochter) waren erstklassig. Auch die Haushälterin war toll, sie konnte zwar kein Englisch oder Deutsch aber wusste sich mit Google Translate zu helfen. Sie hat fantastisch gekocht, mit unserer Tochter gespielt und war wirklich sehr sehr nett. Leider hat Sie den Job offenbar nur in den Semesterferien gemacht. Aber wie dem auch sei, der erste Eindruck war somit super. Was nicht super war waren die Infos wie es am Folgetag dann weitergehen sollte. Erst spät am Abend haben wir dann eine email mit der Info erhalten wann wir am Folgetag abgeholt werden. Am 07.09 waren wir dann das erste mal in der Klinik für die ganzen Gespräche, Formalitäten, Untersuchungen usw.
Hier fiel uns erstmalig auf das Frau Irina Kopat offenbar mehr als überlastet ist. Wie sich herausstellte war Ihre Assistentin Katja, die uns statt Frau Kopat in Empfang nahm, sogar die mit der wir teilweise emails geschrieben haben. Ein Unding bei uns in Deutschland, wenn hier irgendeine andere Person schreibt wird das kenntlich gemacht (z.B. „ich Katja, schreibe Ihnen im Auftrag von Irina Kopat“ oder ähnliches).
Die Wartezimmer waren voll von Kunden/Interessenten aus allen Ländern und deren Ihren Betreuern/Managern. Es fiel uns auf das die Betreuung der anderen, speziell der Chinesen, viel professioneller bzw. besser war als unsere.
Wir wurden untersucht und es fanden erste Gespräche mit der Ärztin Frau Dr. Kristina Trisko statt. Frau Irina Ivashchenko hat zusammen mit Katja übersetzt. Frau Irina Kopat haben wir diesbezüglich auch zum ersten mal persönlich kennengelernt, sie hat dann Katja ersetzt bzw. hat alles weitere übernommen. Im Rahmen der Untersuchungsbefunde und der Unterlagen die wir im Vorfeld mitgebracht haben wurden uns, aufgrund des Alters meiner Frau (40), 2 Versuche zugesichert. Die Qualität meiner Spermien wurde als mittelmäßig beschrieben (Was sich mit dem Spermiogramm meines Urologen in Deutschland deckt). Die Verträge/Papiere die uns vorgelegt wurden waren nicht korrekt weil wir eine Leihmutterschaft mit eigenen Eizellen und Spermien wollten, uns aber Verträge für Eizellen- und Spermienspenden vorgelegt wurden. Gut Fehler passieren und die richtigen Unterlagen wurden schnell erledigt und unterschrieben.
Wir haben uns, bereits im Vorfeld, für das VIP Paket entschieden und wollten im besten Fall einen Jungen bekommen. Es war zwar nicht alles perfekt aber Frau Kopat gelobte Besserung und sie sollte auch durch weitere/neue Assistentinen unterstützt und entlastet werden.
Wir haben die benötigten Medikamente bekommen und sind am Folgetag abgereist.
Ab Okt. sollte meine Frau die Tabletten/Medikamente einnehmen. Im November wieder anreisen und dann sollte mit der Stimulation begonnen werden. Punktion war dann 14 Tage später anvisiert.
Zwischenzeitlich hatten wir Kontakt mit Irina (und/oder Katja) per email und Viber aber auch hier dauerte es häufig ein paar Tage bis wir antworten bekamen und es gab ein Problem mit dem Zeitplan der Medikamenteneinnahme, aber das Problem lies sich lösen.